Ansprache vom 25.05.2002
Liebe Geschwister, wir haben das Leben empfangen durch Jesus Christus, unseren Herrn. Er lässt seine Kraft auch durch die Menschen fließen, die gewillt sind, ihm nachzufolgen, ihm nachzugehen. Er hilft uns auch bei allen schwierigen Problemen. Natürlich das Kreuz, das für uns bestimmt ist, zu tragen, das nimmt er uns nicht weg. Er sagt: „Es soll euch eine Ehre sein, das Kreuz mir nachzutragen.“ Das hat er gesprochen in einer Vision. Also tragen wir unser Kreuz dem Herrn nach, so wie er es will. Aber dazu gibt er uns auch seine Kraft, dass wir es schaffen. Auch bei den Leiden, bei den Schwierigkeiten, bei den Stürmen, bei den Verleumdungen dieses Lebens sollen wir ruhig sein, stille werden und daran denken, der Herr hat vor uns das schwere Kreuz getragen. Tragen wir die Last, so wie das unserem Herrn gefällt auf dieser Welt. Liebe Geschwister, wir dürfen aber auch Freude haben. In einer Vision sagte er zu mir: „Du gehst ein in das Licht deines Herrn. Du wirst den Tod nicht fühlen, nicht wahrnehmen. Wenn der Todesengel zu dir spricht: «Komm mit», das bedeutet für dich das höchste Glück.“
Liebe Geschwister, wollen wir alle danach streben nach dem Heil unserer Seelen, nach unserem Heiland, der uns das ermöglicht, dass wir den Tod nicht fühlen, nicht wahrnehmen. Er hat eine geistige Welt geschaffen. Er sagte auch: „Meine Helene wird erstaunt sein, im Geiste fortzuleben. Aber du wirst dich gleich eingewöhnen.“ Viele Menschen streiten das Weiterleben ab. Nach der Verstandesbahn ist das auch nicht zu glauben, nicht aufzunehmen. Nehmen wir unseren Herrn mit unseren Herzen auf, so lichtet sich der Lebenslauf. Der Herr hatte kein Interesse, uns zu erschaffen nur für diese Welt. Nein, das wahre Leben beginnt erst im Geiste und im Lichte. Gehen wir doch gerne den Weg der Nachfolge in der Zeit. Murren und klagen wir doch nicht. Denn wir wissen, einer ist immer für uns da, so nah. Und er hat Freude an uns Menschen, so wir das Kreuz tapfer ihm nachtragen. Es ist mir gesagt worden: „Noch eine kleine Weile“, sprach der Engel des Herrn zu mir, „bist du noch da.“
Du hast noch eine kleine wichtige Aufgabe zu erfüllen. Und wenn wir Aufgaben zu erfüllen haben, sollen wir uns doch erfreuen auf das Kommen unseres Herrn. Wenn die Stunde da ist, dass wir nicht erschrecken, dass wir Freude haben an unserem Herrn Jesus, der das Kreuz der ganzen Welt getragen hat bis hinauf auf Golgathas Höhe, um dort gekreuzigt zu werden. Für uns tat er das. Für uns Menschen gab er hin sein Blut. Das soll uns geben neuen Lebensmut.
Liebe Geschwister, freuen wir uns aller Wege in Jesus Christus, unserem geliebten Herrn, und auf das kommende Leben im Geiste, im Licht. Er hat es ermöglicht durch sein vollbrachtes Erlösungswerk. Ja, er hat uns teuer erkauft durch sein kostbares Blut. Fassen wir neuen Lebensmut und knien wir vor ihm nieder und beten ihn an, denn er hat Großes an der Menschheit getan. Er zieht uns durch seine Gnade himmelan.
AMEN