Ansprache vom 16.03.2002
Liebe Geschwister, wenn auch wir fasten und wenig zu uns nehmen und an die Ärmsten der Armen uns erinnern, die von dem Müll leben, wenn wir ihnen auch beistehen, nur in dem Sinn fasten wir. Wir sollen teilen mit den Armen. Sie gehören ja zu uns, in unsere Mitte. Unser großer HERR will uns sagen: „Fastet, betet, begebet euch gerade unter die, die man gewöhnlich auf dieser Welt verwirft, gar nicht kennt und nicht aufnimmt.“ Sie leiden, sie fühlen sich ausgestoßen von der menschlichen Gesellschaft. Manche sagen, sie ekeln sich vor diesem Dreck.
JESUS überwand den Menschen. Er lebte im himmlischen Vater. Er lebte in der Kraft seines Geistes fort. Er begab sich gerade dorthin, wo heute die Menschen ihre Nase rümpfen, nicht den Fuß ansetzen, nicht ins Elend zu sehen. Gerade das sind seine Brüder nicht, nur die den alten Menschen hinter sich bringen, die da genau wissen, es lohnt sich, mit den Ärmsten in Verbindung zu stehen. Es bräuchte hier keiner zu hungern, keiner zu frieren, keiner zu dürsten, wenn die Obersten die Worte Gottes würden hören und erfüllen. Liebet GOTT über alles, auch euren Nächsten, so wie ihr euch selbst liebet. Ja, wo ist denn noch diese heilige Liebe? Sie leben nur sich selbst. Sie fressen sich voll von der Materie, aber für den Nächsten keine Liebe, keine Fühlung. Er hat die Gebote aufgestellt und daran kommen wir alle nicht vorbei.
Nicht nur sollen wir Worte geben, wir sollen erfüllen, lieben, vollbringen. Und so wir Laster an uns haben, sollen wir die Laster in uns bekämpfen, Rauchen, Trinken, Saufen, Huren und was sonst noch alles ist. Er hilft den Gefallenen. Er hat auch damals geholfen den Gefallenen, er hat sie zu sich gezogen, hat sie zu sich gerufen: „Kommet her zu mir alle.“ Er sagt aber auch: „Bleibet in mir, so bleibe Ich in euch.“ Und er sagt: „So ihr stehet, so sehet zu, dass ihr nicht mehr fallet.“ Leget ab das Saufen.
Da fallet ihr in ein Loch und kommt nicht mehr heraus aus diesem Wirrwarr, aus dieser Finsternis, aus dieser Dunkelheit. Das ist gesagt hier auch im Zelt. Nehmt euch in Acht vor der schwarzen Macht. Die wirft euch hin, die wirft euch her, wenn ihr nicht folget eurem Herrn. Der Geist spricht: „Folget mir und seid füreinander und miteinander. Und leget ab die Fleischeslust, die Fleischestriebe.“
Satan sucht, der versucht. Er setzt alle Hebel in Bewegung, euch zu Fall zu bringen. Und er hat viele, viele in seinem Sack, in seinem Netz. Und sie entkommen ihm nicht. Drum gehet nicht ein auf die Befehle des Schwarzen, auf die Versuchungen. Denn unser Heiland ist ja auch versucht worden. Er, der HERR Himmels und der Erde, er geht uns in allem voran, wohl ist er GOTT und Mensch zugleich. Heute lebt er mit seinem Vater im Glorienschein. Und doch sind seine Gedanken mit unseren Gedanken verbunden.
Er sagte einmal in der Vision: „Helene, meine und deine Gedanken verbinden sich immer, mein Herz, ich ziehe mein Kind himmelwärts.“ Er gibt die Worte mir in den Geist, auf die Zunge, was ich zu euch rede. Und ich bin froh, dass er seine Kraft mir schenkt auf dieser Welt. Ich war so hinfällig. Ich dachte es geht nicht mehr. Da sagte er, wenn ich aufbringe die Überwindung, dann gibt er mir auch die Kraft. Ich sagte in meinem Menschlichen: „Ach, das packe ich doch nicht. So hinfällig ist doch der Leib. Ich kann es nicht.“
Und doch, was er sagt, was er spricht, da soll man nicht zweifeln. Man soll fest sich halten an seiner HEILIGEN Hand. Ich habe mich überwunden. Es war wohl sehr hart und sehr schwer, aber die Kraft seines Geistes fließt durch meinen Körper, durch meinen Geist, durch meine Seele, durch meine Hände. Liebe Geschwister, das tut er auch mit euch, wenn ihr ihm nachfolget, wenn ihr seine Worte ernst aufnehmet und wenn ihr euch nicht über den Herrn stellet. Immer schön unten bleiben, recht demütig und sanftmütig sein. Er sagt zu mir: „Deine Demut, Helene ist für mich der schönste Blumenstrauß am Kreuzaltar. So trage auch deine Leiden mir zu Ehren als Sühne, als Sühnopfer zum Kreuzaltar für die Menschen, die noch im Zelt hier leben und leben noch in der Dunkelheit.“
Liebe Geschwister, denken wir an sein Wort. Er ruft uns auf: „Kommet her zu mir alle, die ihr beladen seid mit viel Mühsal und Beschwerden. Ich will euch erquicken.“ Und bewahret euch diese Worte recht gut und seid vor dem Feinde immer auf der Hut, denn Querulanten und Müßiggänger gehen nicht ein in die Hallen des Herrn. Merkt euch diese Worte gut und seid vor der Macht der Finsternis immer und stets auf der Hut. Wachet und betet, so wie er gewacht hat und gebetet hat. Halten wir uns ganz fest an dem Kleid von unserem Herrn Jesus Christ. So sind wir geborgen und beschützt und bewahrt an seiner Hand.
AMEN