Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 20.10.2001

Der Herr hat Erbarmen mit den Armen. Er sieht zu, den Frevel, was man an den Armen tut, wie man sie behandelt, wie den letzten Dreck. Wie sagte einmal ein Schriftgelehrter: „Der Mensch ist was, wenn er Akademiker ist. Da fängt der Mensch erst an.“ Der Mensch ist geschaffen nach Gottes Ebenbilde, so er Jesus Christus anerkennt als seinen Erretter, als den Erlöser, als den Heiland, so er ihn anerkennt im Heiligen Geiste. Denn er ist Geist von Ewigkeit zu Ewigkeit. Und er leitet auch heute seine Kirche, und zwar durch sein Wort, durch die visionäre Sicht am Ort. Diese großen Gnadenzüge wissen die Menschen kaum zu schätzen. Aber was heute gepredigt und gegeben wird, das ist nicht der Mühe wert. Die Menschen gehen so leer aus den Kirchen, wie sie hineingehen. Aber wo das Gotteswort gepredigt wird, da ist Wahrheit, da ist das Licht. Jesus sagt: „Ich bin das Licht der Welt. Und wer mich aufnimmt, ist Leben von meinem Leben.“

Und der Tod geht an denen vorüber, die Jesus an- und aufnehmen. Das beweist das Wort, das beweisen die vielen Visionen, die vielen Gnadengaben an diesem Ort. Keiner kann diese Gaben aufweisen wie nur der Herr. Ich bin nur ein kleines Werkzeug in seinen heiligen durchbohrten Händen. Wir sind alle der Gnade nicht würdig, aber er macht uns würdig. Er hat ja gegeben sein Blut. Und das gibt uns Kraft und Mut, denn wir wissen, Jesus ist da für uns und er gibt uns eine Liebe, die wir nicht haben.

Eine solche große Liebe hat nur der, der sein Leben hingegeben für seine Schafe. Gehören wir zu den Schafen, so sind wir auch sein Eigentum. Und er hält seine Hände über uns, wenn das Geschwader der Finsternis kommt. Er ist immer mit uns verbunden, immer mit uns vereint. Er sendet aus seine Engelschar, dass sie die Seinen bewahren vor allen Gefahren. Das hat er schon immer bewiesen, er hat mir immer geholfen in den harten Stürmen, da ich dachte, ich weiß keinen Weg mehr. Aber er weiß immer einen Weg, den wir können gehen.

Liebe Geschwister, harren wir auf unseren Herrn. Und wir wissen, wenn wir diese Welt hinter uns haben, wenn wir ihm nachgefolgt sind, dass er uns erwartet, dass er uns abholt. Denn durch sein Wort, das wir erfüllen am Ort, sind wir ja Leben von ihm und wir tragen das Licht des Geistes Gottes in unseren Herzen und Seelen. Und er wird uns erkennen. Er wird uns aufnehmen in die seligen Hütten, „denn nach diesem Leben folgt ja erst das wahre Leben“, so spricht der Herr. Er sagt: „Meine Helene wird erstaunt sein im Geiste fortzuleben, aber du wirst dich gleich eingewöhnen.“ Er sendet uns seine Engel schon in dieser Zeit, uns zu bewahren vor den schrecklichen Gefahren. Er ist immer für uns da, greifbar nah. Es unser Heiland, der uns kennt, uns beim Namen nennt. Und wenn es auch manchmal schwer wird in unserem Leben, wenn wir denken, jetzt geht es gar nicht mehr. Aber er gibt uns die Kraft, so wie ihn darum bitten. Er ist immer da, greifbar nah.

AMEN

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