Ansprache vom 12.10.2001
Möchte es doch wirklich wahr sein, Stunde um Stunde sind wir mit unserem Herrn vereint. Aber die Welt erdrückt den guten Samen. Menschen leben in dieser Zeit und sie machen sich viele Sorgen um das alltägliche Geschehen. Der Herr spricht: „Sorget nicht allzu sehr für den Leib, sorget für eurer Seelen Glückseligkeit.“ Wie gar schnell kommt der Herr, wie gar schnell naht der Tod und fordert die Seele von dieser Welt. Denken wir doch daran, dass wir einmal fortgehen müssen von dieser Zeit. Und was später kommt, das hat der Herr ja gesagt. „Die an mich glauben, die werden leben. Wer an mich glaubt, der hat das Leben.“ Wir sind ja Licht vom ewigen Licht. Im Grunde sterben wir ja nicht. Denn der Geist zieht aufwärts in das ewige Licht. Sind wir Licht, so nimmt der Bräutigam uns in die Arme und er wird uns erkennen an der Lampe lichten Schein. Aber die Menschen sind immer fehlbar. Wir nehmen uns vor, besser zu werden und dem Herrn wirklich zu dienen auf Erden, aber immer lassen wir uns doch leiten, etliche leiten durch die finstere Macht. Aber der Herr hat seine Engel aufgestellt, dass sie uns führen lenken und leiten nach seinem heiligen Willen.
Und wunderbar ist die Führung Gottes auf dieser Welt. Die Engel bewahren uns auch vor so vielen Gefahren. Was wäre alles schon geschehen, wären die Engel des Herrn nicht. Sie führen und leiten die Seinen auf wunderbare Weise. Danken wir es auch dem Herrn, dass er seine Engel uns sendet auf diese Welt, uns zu bewahren vor so viel Unheil, vor der Schlangenbrut, vor der Natterbrut und dass er immer uns zur Seite steht auch durch seine Führungsgeister auf dieser Welt. Freuen wir uns der Engelschar, die uns treu bewahren immerdar. Freuen wir uns, dass wir leben dürfen in einer geistigen Welt, wo der Herr unseren Kummer stillt. Das ist ein ganz anderes Leben, so wir dem Herrn auf Erden dienen und ihm nachgehen. Da sind auch etliche unter uns, die verdrehen das Wort, die sagen alles ganz anders, wie ich es hier durch den Geist sage. Der Geist sagt: „Sie sollen den Mund halten, wenn sie es nicht verstehen, und sollen gar nichts mehr sagen.“ Bewahren wir uns diese Worte recht gut und bleiben wir vor dem Feinde stets auf der Hut, denn nur unser Herr ist gut. Er gibt uns neue Kraft, neuen Lebensmut. Nur er ist gut.
AMEN