Ansprache vom 04.07.2001
Für die Führung des Herrn, liebe Geschwister, sollen wir ihm besonders dankbar sein. Er hat mir gegeben das prophetische Wort. Ich sage aber nicht, dass ich ein Prophet bin. Der Engel des Herrn sagte zu mir: „Du bist ein Engel im Fleisch und ich ein Engel im Geist.“ Aber man redet, ich fühle mich so hoch erheben im Stolz. Ich würde sagen, ich wäre ein Engel auf Erden. Das ist alles Lüge und Verleumdung. Das ist ganz schlimm, wie Satan haust und wütet, besonders hier bei uns auch im Zelt. Liebe Geschwister, die Worte Gottes, nehmt sie euch tief zu Herzen und denket darüber nach. Und wenn er euch ermahnt zum Guten, zum Einsatz, so sollet ihr nicht wagen zu murren oder zu klagen. Er meint es immer gut. Er will ja alle einziehen in seine Gnadenhut. Und er stellt seine Engel uns zur Seite, dass sie uns bewahren vor allen Gefahren. Wir sollen nie verzagen. Wir sollen unser Kreuz in Demut tragen.
Aber der Mensch an sich ist schwach, er ist hilflos. Aber, liebe Geschwister, mit dem Geist Gottes werden wir doch stark und befestigt an seinem heiligen Leib. Viele Menschen glauben überhaupt nicht mehr. Denket an Jesus, den Herrn. Denket an den heiligen Leib, der für uns verblutet ist am Kreuze von Golgatha. Denket immer daran, liebe Geschwister, was er für uns gelitten, gekämpft und gestritten. Und der uns auch heute hebt in die göttliche Wahrheit, in das Leben, in das Wirken seines lebendigen Geistes. Viele verstehen diese Sprache nicht. Viele wollen es auch nicht. Damals liefen so viele Jünger von ihm fort. Sie konnten seine Worte nicht ertragen, nicht mehr hören, viel weniger erfüllen. Können wir die Worte ertragen, können wir das, können wir erfüllen? Wohl durch den Geist, der uns ganz fest hält mit seinen starken Händen. Er hat seinen Engeln befohlen, ein jedes Glied zu bewachen, zu beschützen vor allen Gefahren. Ohne ihn geschieht gar nichts. Und wenn er zulässt die Beschwerden, so ist ein bestimmter Zweck zu erfüllen, denn das Böse muss zuletzt dem Guten dienen. Gotteswege werden auf dieser Welt kaum beachtet, kaum verstanden, kaum wahrgenommen, aber dennoch bleibt das Wort bestehen. Er sagt: „Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte bleiben bis in alle Ewigkeiten.“ Bewahren wir diese Worte gut und sind wir doch vor dem Feinde auf der Hut. Und lernen wir ganz stille werden, so wie der Herr es will, halten wir doch still.
AMEN