Ansprache vom 16.06.2001
Er gibt uns die Kraft, liebe Geschwister, der Herr. Er ist das Leben. Er ist das Licht. Mit Jesus haben wir das Licht. Er sagt: „Niemand kommt zum Vater ohne mich. Ich bin die Türe, die ins Leben führt.“ Halten wir uns an seinem Worte, was er sagt, was er offenbart. Halten wir uns auch diesen Gnadenzug, den er uns schenkt auf dieser Welt. Er hat uns gerufen bei unserm Namen und wir sind sein Eigentum, so wir ihm nachfolgen, so wir gerne hören sein Wort, seine Stimme am Ort. Er meint es immer gut.
Wohl lässt er zu finstere Geister, aber auch die guten Geister. Sie stehen uns treu zur Seite und geben uns das sichere Geleite. Die bösen Geister greifen an, aber nur soweit, wie es der Herr zulässt. Und was er zulässt, ist schon gut. Wir stehen ja in seiner Gnadenhut. Engel Gottes sind da, uns zu führen, zu schützen, zu bewahren vor allen Gefahren. „Es geschehen noch große Wunder in der Zeit“, so spricht der Geist, „wohl an denen, die an mich fest glauben, mir vertrauen.“
Und freuen wir uns auf das Weiterleben, denn hier ist die Hölle. Hier ist der harte Weg. Er sagte auch zu mir: „Hier sitzt du, Helene, auf einem harten Stein, aber im geistigen Leben bist du daheim.“ Ein großes Wort. Wir werden leben im Geiste, im Licht. Er sagte: „Meine Helene wird erstaunt sein, im Geiste zu leben, aber du wirst dich gleich eingewöhnen.“
Liebe Geschwister, wir leben im Herrn fort an diesem Ort und wir wollen uns fügen, so wie er es will, halten wir still. Er ermahnt auch mich. Er hat mir vorhergesagt, dass eine Falle aufgerichtet wird für mich: „Aber fürchte dich nicht. Du gehst nicht ein in die Falle. Die sie dir aufrichten, die gehen da hinein.“
Drum leben wir immer im Herrn, so ist immer sein Schutz und Schirm uns gewiss. Aber es ist wohl ein harter, bitterer Leidensweg. Aber betrachten wir auch seinen Weg, wie hart, wie bitter er war. Das war wohl der schmerzlichste Weg aller Wege. Er war auch ein Mensch. Er fühlte genau die Schmerzen, wie ein Mensch kann die Schmerzen fühlen und wahrnehmen. Wir sind teuer erworben, liebe Geschwister, teuer erkauft durch das kostbare Blut unseres Erlösers, unseres geliebten Herrn. Ich weiß, ich fühle, er ist da, hier im Zelt. Und er gibt uns seine Kraft auf dieser Welt, dass wir alles Schwere durchstehen, was auch geschieht. Er ist für uns da, immer nah. Und er gibt uns auf dem Wege das Wort, das uns festhält am Ort. Gelobt sei unser Herr immerfort.
AMEN