Ansprache vom 21.04.2001
Liebe Geschwister, nehmet keinen Anstoß an dem Worte Gottes. Selig die, die keinen Anstoß nehmen, so spricht der Geist des Lichtes. Er hat viel gewagt für uns Menschen, ist doch für uns alle den grausamen Weg gegangen bis in den Kreuzestod. Er rief noch: „Mein Vater, vergib ihnen die Schuld, sie wissen nicht, was sie tun.“ Aber es war sein Weg, vom himmlischen Vater vorgesehen. Und doch der Vater mit dem Sohn ist vereint. Was der Vater denkt, denkt auch der Sohn. Er sagte: „Wer mich sieht, kennt auch meinen Vater.“ Der Vater ist das unverzehrende Feuer. Keiner kann die Glut durchschauen. Der Sohn ist gekommen zu sühnen, das Opfer auf sich zu nehmen. Er hat gesühnt für die Sünden derer, die heute noch zu ihm kommen und auch gerne hören die Worte: „Kommet her zu mir alle, die ihr beladen seid. Ich will euch führen aus der Finsternis in das Licht.“ Ich habe gebetet für einen Mann, der auch tief in der Finsternis lag. Da sah ich den Herrn. Er hob den Mann aus der Finsternis, ganz oben in sein Licht. Das Gebet wurde erhört. Und wenn ihr recht betet, liebe Geschwister, so erhört er auch eure Gebete. Er ruft euch ja auf, alle an den Ort der Gnade. Hier ist der Ort der Gnadenfülle.
Er sagt: „Was ich dir an Gaben verliehen, Helene, das wird nicht mehr geschehen.“ Kein Sterblicher wird das große Ziel erreichen, Glückseligkeit im Heiligen Geiste. Aber wir wollen doch alle gehen zu Jesus, zum Vater.
Selig die Menschen, so der Herr plötzlich erscheint und spricht: „Kommet.“ Seid ihr bereit? Ja, er kennt die Seinen an den Lampen, so die Lampen gefüllt sind mit dem Öl des Geistes Gottes und diese dürfen eingehen in das Reich. Er nimmt sie bei der Hand und führt sie ein in das Paradies und zeigt ihnen die Herrlichkeiten des geistigen Reiches. Möchten wir doch alle diese Gnade erfassen. Ich denke immer an die Vision, so er mir seinen Arm reichte und sagte: „Helene, ergreife fest diesen meinen Arm und sage den Geschwistern, die zu dir kommen in das Zelt. Sie sollen das Gleiche tun.“ Denn er hat ja für uns sein Blut geopfert. Diesen harten Weg können wir uns gar nicht vorstellen, den er gegangen ist. Aber er ist den Weg gegangen aus Liebe zu uns Menschen. Und er ist auch mit uns in seinem Geiste fest verbunden, so wir seine Worte hören und auch erfüllen, so wir auch lieben und vollbringen, so wir auch mitfühlend, mitleidend sind mit den Menschen, die in der Grube liegen. Und verurteilt ja niemanden, schauet nur auf euch alle persönlich, dass ihr alle mitkommet. Richtet nicht, so spricht der Geist, auf dass ihr nicht gerichtet werdet.
Seid vorsichtig mit euren Worten und hebet die auf, die auf dem Boden liegen. Nur die heben die auf, die nicht die Menschen richten, sondern die da wissen, wir sollen alle noch viel lernen, was der Geist Gottes uns sagt und uns offenbart. Er meint es wirklich treu. Er ist der gute, treue Hirte. Das Bild werde ich nie vergessen, dass lebendig vor mir stand Jesus, der gute Hirte, mit dem Schaf auf dem Arm. Ich habe wohl viel gelitten. Die Krankheit war sehr, sehr hart. Ich wollte das nicht tragen, aber er sagte diese Worte, die ich euch vorgelesen habe. Ich soll sie tragen zur Sühne für die Menschen, die noch in der Dunkelheit wandeln. Wer kennt schon die Wege Gottes? Wer kennt schon die Gedanken Gottes?
Er sagte: „Meine Gedanken sondern sich ab von euren Gedanken. Meine Wege sind nicht eure Wege.“ Denken wir aber auch daran, wie schnell unser Leben zu Ende sein kann. Plötzlich kann er rufen. Ihr sehet ja selbst, ihr höret auch viel, wie viele Menschen er wegrafft von diesem Leben, die gar nicht daran denken, dass sie müssen einmal sterben. Aber der Tod ist ein lieblicher Freund, wenn wir in Jesu wandeln. Für uns gibt es keinen Tod. Tod, wo ist dein Stachel, Hölle, wo ist denn dein Sieg, Jesus lebt. So wir seinen Geist in uns tragen, gibt es keinen Tod für uns. Nur das äußere Kleid fällt in die Grube. Der Engel des Herrn führte mich auf den Friedhof und sagte: „In die Grube kommt nur das äußere Kleid, aber Geist und Seele vereint steigen auf zu der lichten Höhe.“ Wohl, so wir dem Herrn auch nachgehen, so wir an uns arbeiten. Wir wollen ihm doch die Treue wahren und ihm folgen. Es gibt ein Leben im Geiste im Licht. Er sagte zu mir: „Meine Helene wird staunen, im Geiste zu leben, aber du wirst dich gleich eingewöhnen.“ An das Gute gewöhnt man sich gleich, liebe Geschwister. Und wenn ich wirklich diesen Weg gehe, aber ohne seine Kraft ist gar nichts geschafft. Er ist es, der uns die Kraft verleiht in dieser Zeit. Folgen wir ihm doch gerne nach und sind wir doch Vorbilder für unsere Mitmenschen, leuchten mit dem Lichte, das er uns schenkt in dieser Zeit. Und bewahren wir stets die Demut und den Gehorsam, so wie er es will. Sagen wir in allen Prüfungen. Herr, du machst keine Fehler. Du machst alles schon recht und gut. Du alleine bist der heilige, unfehlbare Geist. Du gibst uns heute auch Kraft und Lebensmut. Herr, du machst alles gut. Wir begeben uns in deine Gnadenhut. Gib du die Kraft, die es schafft. Dein väterliches Auge immer über die Seinen wacht.
AMEN