Ansprache vom 19.04.2001
Der Herr spricht: „Wer mich aufnimmt, wandelt nicht mehr in der Finsternis.“ Er hat die Menschen geschaffen nach seinem Ebenbilde und er sagt: „Wachset und vermehret euch.“ Aber was ist heute?! Sodom und Gomorra. Ihr wisset es auch, was da alles geschieht an Schrecknissen und den Fleischeslüsten, an unnormalen Trieben. Aber Eheleute, die den Herrn aufnehmen, die ihn lieben, die werden sich den Fleischeslüsten nicht so hingeben, außer nur dann, wenn sie auch den Nachwuchs hüten. Dann gibt der Herr den Segen.
Aber alles Übertriebene, was heute ist auf dieser Welt, das ist ja eine totale Finsternis. Satan hat sie ja alle im Bann, im Sack. Das wisset ihr, aber der Herr hat gelitten, gekämpft und gestritten. Er wurde geschlagen gerade für die Hurer und Huren. Er wurde gepeinigt, mit Fußtritten bearbeitet, wie schmerzlich er die Geißelung erfüllt hat, alles für die sündige Welt. Sie setzten ihm eine Dornenkrone auf sein Haupt, sodass das Blut zur Erde rann und sie spotteten seiner: „Weissage, wer hat dich geschlagen?“ Er nahm alle Schläge, alles hin den Sündern zuliebe, die sich festhalten an ihm. Nur er kann uns erretten. Er hat gelitten. Er trug das Kreuz, an dem er befestigt wurde, selbst hinauf, den Berg hinauf. Und wie schrecklich, viele Male fiel er hin und man spottete seiner. Mit Fußtritten trieb man ihn dorthin zur Kreuzigung.
Liebe Geschwister, das alles tat er für die sündige Welt. Und wie dankt man es ihm. Er sagt: „Ich werde Städte und Dörfer, alles vernichten. Ich werde die ganze Welt heimsuchen, denn sie glauben nicht an mich.“ Er sagt: „Wer an mich glaubt, der wird leben ewiglich. Mein Vater ist das Feuer, das unverzehrende Feuer der ewigen Liebe.“ Die Gottheit ist nicht zu ergründen. Nein, sie ist nicht festzustellen. „Aber der Vater lebt in mir,“ so spricht der Herr zu dir, zu dir und wer mich aufnimmt, hat das Leben.
In der Aufnahme liegt der feste Glaube und der Glaube muss bewiesen werden durch die Selbstlosigkeit der eigenen Persönlichkeit auf Erden. Das ist wohl ein harter Kampf, aber bedenket den Kampf, den der Herr gewagt hat für die Menschheit. Das war der härteste Kampf aller Zeiten. So sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen Sohn hingab, auf dass er gelitten, gekämpft und gestritten für die Sünder, die Jesus aufnehmen, die da wissen, er ist der heilige, unfehlbare Geist. Selig, die ihr das wisset, aber das Wissen allein genügt nicht; auch die Erfüllung muss da sein und der Herr gibt das Gelingen. Es geht nicht nach eurem Willen in diesem Leben. Er macht alle euren irdischen Pläne zunichte. Er durchkreuzt sie, aber doch wieder in der Sanftmut, in der Liebe. Er führt euch ganz besonders.
Wenn ihr denkt, jetzt geht es gar nicht mehr, dann steht er direkt hinter euch und hält euch ganz fest mit seinen durchbohrten heiligen Händen. Bedenket, er ist der Herr. Er sagt: „Ich bin die Türe, die da führt in das Reich. Wer mich umgeht, der umgeht den Vater. Und mein Vater hat mir die Kraft gegeben, euch zu belehren, zu führen durch die Ordnungsliebe.“ Der Vater mit dem Sohn vereint ist schon Herrlichkeit. Ihr dürftet hören, aber ihr sollet auch erfüllen und die Werke Gottes üben, nicht an euch selbst denken, sondern leben, so wie er es will. So steht er auch hinter euch mit seiner Engelschar und er bewahrt die Seinen wunderbar. Tretet alle gemeinsam an den Kreuzaltar und der Herr wird euch wohl seinen Segen nicht fortlassen. Er wird immer euch behüten und bewahren, solange ihr lebet und weit darüber hinaus. Er zieht die Seinen ins Vaterhaus.
AMEN