Ansprache vom 14.04.2001
Der Herr sagt: „Kommet alle her zu mir, die ihr beladen seid mit viel Mühsal und Beschwerden. Kommet her zu mir alle. Ich will euch erquicken.“ Er hat auch uns geholfen aus der Nacht, hat uns gezogen in den lichten Tag durch sein lebendiges Wort, das da fließt in Strömen auch durch meine Seele. Das Lebenswasser ist nicht auszuschöpfen. Es fließt immer und immer. Es ist ein großer Reichtum, den der Herr mir gegeben. Er sagt auch: „Was ich dir verliehen, wird nie wieder geschehen.“
Aber es sind wenige Menschen, die das glauben, dass der Herr sich heute noch offenbart durch seinen Heiligen Geist. Aber er hat sich nicht verändert. So wie er damals war, so ist er auch heute. Unveränderlich im Lebenszug. Er führt uns wohl durch diese tiefe Nacht, aber er sagt: „Gebet acht. Wachet und betet. Und seid immer bereit, wenn ich erscheine.“ Er sagt wohl: „Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.“ Aber der Glaube, der muss bewiesen werden, nicht nur durch leere Worte. Er sagte damals: „Machet es nicht wie die Heiden, die viel mit den Lippen plärren und sie erfüllen die Werke Gottes nicht. Höret, erfüllet, liebet, vollbringet und ich gebe das Gelingen.“ So spricht der Herr. Er sagt auch zu mir: „Fürchte die Schriftgelehrten nicht. Sie sind alle nicht mehr. Beuge du dich nur vor deinem Herrn.“ Er erwählt gerade die, die man gar nicht ansieht, die man gar nicht anerkennt auf dieser Welt, die ganz zurückgezogen leben von der Welt, gerade die Ärmsten der Armen. So wie er damals war, so ist er auch heute. Es setzte sich gerade zu den armen Menschen. Er gab ihnen Beistand in Fülle. Er heilte, er wirkte Wunder, er gab ihnen die leibliche Speise und auch besonders die geistige Speise. Er hat sie gerufen: „Kommet alle her zu mir.“ Er sagt nicht, dass wir sollen sonst wohin gehen, zu den Heiligen, wie sie alle sagen. Heilig ist ja nur er. Die Heiligkeit erreichen wir alle nicht in dieser Zeit. Merken wir auf. Heilig und unfehlbar ist nur der Geist des Herrn. Alle Menschen lügen. Alle Menschen fehlen. Gerade die Spitzen, die Oberen, die fehlen am meisten und sie wissen es nicht. Sie stehen ganz oben, Wunder was sind wir. Aber was ist? Sie liegen schon ganz unten. Sie fallen von der Höhe in die Tiefe. Wo der Geist des Lichtes fehlt, dort ist Dunkelheit an allen Orten.
Liebe Geschwister, freuet euch, so er euch ruft an den Tisch der Gnade: „Kommet alle her zu mir, die ihr beladen seid.“ Es gibt auch Menschen, die abnormale Triebe haben. Aber wir sollen sie nicht verurteilen. Wir sollen keine Steine heben und werfen. Das Recht haben wir nicht. „Richtet nicht“, so spricht der Herr, „auf dass ihr nicht gerichtet werdet.“ Überlassen wir ihm das Gericht, aber er ruft: „Kommet her zu mir alle, die ihr beladen seid mit Sünden, Schwächen, Gebrechen. Ich will euch helfen. Ich ziehe euch aus der Dunkelheit, aus der Finsternis in das Licht.“ Ein wunderbares Wort. Er schien an meinem Tische und sagte: „Ich lebe in eurer Mitte und will euch bewahren vor dem großen Drachen, der euch alle will einführen in seinen Rachen.“ Er will uns doch führen in das Licht des Lebens. Aber er sagt auch: „Es werden nur wenige sein, die den Gipfel des Berges erreichen.“ Wer da stehe, der siehe, dass er nicht mehr zurückfalle in die alten Gewohnheitssünden. Und wer da stehe, der halte sich ganz fest am Jesu-Arm. Versuchungskünste des Satans sind stark und groß, aber der Herr ist allmächtig. Er ist für die da, die da kämpfen den Kampf der Gerechtigkeit, der Liebe, der Wahrheit. Liebe Geschwister, freuen wir uns, dass er mir die Kraft gegeben und noch gibt, aber ich habe noch eine Mission zu erfüllen. „Und die letzten Tropfen“, so spricht der Geist, „das sind die bittersten. Wenn du den Kelch ausgetrunken hast, holt der Herr dich heim, dorthin, wo dir die schönsten Blumen blühen auf Salems lichte Höhen.“ Freuen wir uns auf das Leben im Geiste, im Licht. Das ist das wahre Leben. Freuen wir uns im Herrn Jesus Christ, dass er heute an uns denkt. Und dass er zu uns in die Seele spricht. Gelobt, gepriesen sei unser Herr Jesus.
AMEN