Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 03.03.2001

„Es werden nur wenige sein,“ so spricht der Herr, „die den Gipfel des Berges erreichen.“ Er sagt zu uns allen: „Gebet mir den Willen und ich gebe das Gelingen. Gebt mir die Selbstüberwindung, die Selbstverleugnung.“ Durch seine Kraft werden wir es schaffen. Der Mensch aus sich taugt nicht viel. Er sagte schon damals zu seinen Jüngern: „Ohne mich könnt ihr nichts Gutes erfüllen.“ Wir können nur gütig, barmherzig, selbstlos werden durch seine Kraft, durch seine Haltung, durch seine Liebe, wenn wir den Menschensohn aufnehmen in unsere Herzen und Seelen. Er sagt auch zu uns: „Seid keine schwankenden Rohre, die der Wind hin und her bewegt.“ Es ist nur noch eine kurze Zeit, bis er uns abruft in die Ewigkeit. Wir können es nur nicht verstehen. Bei dem Herrn gibt es keine Zeit so wie bei uns Menschen. Wenn er sagt, er schlägt die Widerspenstigen, so tut er das auch. Das kann jahrelang dauern. Er hat oft was gesagt, da dachten wir, es geschieht aber nichts und doch geschah es nach Jahren, manchmal auch schnell, manchmal auch gar bald, so wie es in seinem Geiste liegt. So wird es sein. Aber wir sollen Kinder Gottes werden. Auf ihn sollen wir unseren Blick richten, nicht auf diese Welt. Sind wir nicht alle noch so weltlich gehalten. Hangen wir immer doch noch an der Materie? Er sagte einmal zu mir: „An deinen Händen, Helene, klebt nichts. Deshalb gebe ich dir einen Reichtum, der nicht auszuschöpfen ist.“ Das ist der Reichtum im Geiste und im Licht. Er möchte euch allen zurufen: „Seid keine schwankenden Rohre.“ Und wisset, dass der Herr hier redet und dass er euch abziehen will von der Welt, von der Materie, von dem Egoismus, von dem Materialismus. Und wenn ihr was gebet, soll es euch nicht leidtun.

Wenn ihr was gebet, sollen es nicht nur ein paar Groschenstücke sein. Das soll euch wehtun. Das soll euch schmerzen. Wir sollen ganz selbstlos werden, auch an die Ärmsten der Armen denken. Und dass wir uns auch einsetzen für die, die uns brauchen, die uns suchen. Nicht dass wir sagen: „Wir haben für euch nichts übrig.“ Wenn wir selbst stehen vor eisernen Türen und Toren. Ich stand vor eisernen Türen und Toren. Und wie viele Male war das geschehen? Ich weiß, wie es tut, wenn man abgespeist wird und man ist in der größten Seelennot. Er hat mich durch alle Wege geführt, mitten durch die Hölle. Zu mir sagte eine Frau, die damals bei mir war: „Du trägst eine dreifache Dornenkrone.“ Sie ging mit mir und wusste das Wort, wusste das alles zu schätzen. Ich will mich gar nicht rühmen, dass ich ruhig und stille war bei den harten Angriffen, bei den harten Schlägen. Es ist der Herr, der mir die Kraft gegeben in meinem Leben. So sollen wir auf ihn fest vertrauen, denn wer ist denn schon gut. Wer meint es mit uns gut. Es ist nur der Herr. Er zieht uns in seine Gnadenhut.

Er ist für uns da, liebe Geschwister, hier im Zelt. Das fühle ich, das weiß ich. Und machet ihm Freude, gehet den Weg. Es lohnt sich, seinen Weg hier zu gehen. Es lohnt sich fürwahr, auch die Prüfungen zu ertragen, auch in der Ruhe. Auch ich werde ermahnt. Auch zu mir sagt er: „Helene, bewahre die Ruhe, bringe mir die Ruhe mir zu Ehren und klage nicht.“ Nein, trotz Wehen und Schmerzen sollen wir durchhalten. Wir werden nicht mehr ertragen, wie er uns zulässt. Und wenn er große Schmerzen, große Leiden, große Prüfungen zulässt, sollen wir auch den Mund halten und nicht uns streiten mit den Dämonen und Gewalten der Finsternis, die da zuschlagen, wir sollen die Ruhe bewahren. Das können wir schon vollbringen durch seine Haltung. Durch seine Kraft wird es uns gelingen. Drum wahren wir die Ruhe immer und allezeit. Jesus ist unser Heiland. Und wenn er uns abruft von dieser Welt, wenn wir sagen: „Warum hat er uns das Liebste fortgenommen? Warum, es wäre doch alles so schön gewesen, wenn wir hätten zusammenleben können.“ Es muss gehen, so wie er es will, spricht der Geist und haltet still. Wenn wir was nicht verstehen, sollen wir dennoch sagen: „Herr, dein heiliger Wille geschehe, denn wir wissen, nur du allein bist gut. Du ziehst uns ein in deine Gnadenhut.“ Liebe Geschwister, machen wir auch unsere Sache gut und folgen wir unserm Herrn doch gern.

AMEN

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