Ansprache vom 25.11.2000
Liebe Geschwister, der Herr zieht uns Menschen in das Licht, in das Leben. Er sagte damals zu seinen Jüngern: „Wenn eure Werke nicht besser werden als die der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet auch ihr das Himmelreich nicht erreichen.“ Wir müssen uns alle schon bemühen, unseres dazugeben, uns selbst verlassen und für andere tätig wirken und da sein hier auf Erden.
Wir sollen uns nicht selbst leben. Das ist zum Verhängnis unsrer Seelen. Er hat ein ewiges Leben geschaffen für alle. Es kommt darauf an, welches Leben. Wenn wir ihm nachfolgen und hören auf sein Wort und befolgen es am Ort, werden wir auch in das Licht gehen, denn wir sind ja dann Licht, Licht von seinem Licht, Leben von seinem Leben, wenn wir mit ihm in steter Verbindung mit ihm verbunden bleiben. Bis in alle Ewigkeiten wird das dann sein.
Liebe Geschwister, leben wir nicht dieser Welt. In dieser Welt wird viel gesündigt. Ihr seht es ja, was da alles geschieht, was da alles ist. Schreckliche Taten geschehen und sie werden noch viel stärker werden. Die Trübsal hat schon begonnen und die Trübsal hat ihren Lauf. Es wird noch so schlimm werden, dass sie alle rufen: „Ihr Berge fallet über uns. Ihr Hügel bedecket uns.“ Aber selbst der Tod wird da weichen. Aber der Tod rafft viele, auch viele junge Menschen dahin. Ganz plötzlich kommt der Tod. Und auch plötzlich kommt der Herr. Aber er kann sie nicht brauchen. Sie sind nicht vorbereitet auf das geistige Leben. Sie haben nur Weltgeist in sich. Aber wo ist denn der Glaube an Jesus, unsern Herrn? Es werden derer nur sehr wenige sein, die vorbereitet sind. Er sagt: „Seid vorbereitet für diese Zeit, denn ganz plötzlich komme ich wie ein Dieb in der Nacht, da ihr es gar nicht erwartet.“
Und wie ist das so schön, wenn man vorbereitet ist auf das Kommen des Herrn. Da hat man auch Freude. Wenn das nicht der Fall ist, wenn wir träge, bequem, faul sind, um das Geistige zu erfüllen, dann kommt der Herr nicht, aber das tut den Herrn schmerzen, wenn man viel weiß und man erfüllt doch die Werke nicht. Das ist töricht, dumm und träge. Sind wir etwa noch blind in dieser geistigen Angelegenheit? Das wäre sehr schade. Es ist, wie der Engel des Herrn durch das Zelt hier ging, und er sagte: „Welch ein Nebel, welch ein Dunst kommt mir noch entgegen? Und ihr wollet Christen sein?“
Nehmet ruhig hin die Ermahnung, denn der Herr kommt nicht mit Zuckersteinchen. Nein, er kommt mit seiner Erziehung. Und die kann manchmal hart sein. Aber wollen wir uns freuen, so er uns erzieht, so er auch im Geiste zu uns steht und uns ermahnt zur rechten Zeit. Er ist unser Heiland, der uns führt in das Licht zur Herrlichkeit. Vertrauen wir ihm immer und allezeit, dem Lamm, das für uns verblutet ist am Stamme von Golgatha, am Stamme des Kreuzes von Golgatha. Aber er ist aber auch auferstanden. Und er sagt: „Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.“ Ein wunderbares Wort.
Der Körper geht wohl in die Grube, aber der Geist steigt auf in das Licht, so wir den Weg Gottes auch auf Erden beachten und so wir ihn auch gehen. Das ist schon ein Kampf zwischen Gott und Satan. Der Mensch kann wählen. Man kann nur einem Herrn dienen, nicht zugleich zweien. Bedenket, dass viel auf dem Spiele steht. Bedenket, dass er ganz plötzlich kann kommen. Und wenn man vorbereitet ist, dann hat man Freude, Freude, so er erscheint. Er nimmt die Braut in die Arme. Und zieht sie mit in das große Licht. Möchten wir doch alle uns besinnen auf dieses Fortleben im Geiste, im Licht. Herr, erbarme dich und sei immer mit uns vereint und schütze uns, oh Heiland, vor dem Feind.
AMEN