Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 05.08.2000

Ein gutes Fleisch ist das, wo die Wespen daran nagen. Das Haus wird angegriffen auf eine unverschämte Art und Weise, aber der Herr lässt zu diese schwarze Macht. Aber ich sah den Herrn bei einer Frau und er sagte: „Ich werde dich schlagen, dass dir Hören und Sehen vergeht.“ Wer das Haus hier angreift, mutwillig angreift und in den Schmutz zieht, der wird bestraft. Alle Widersager hat er noch bestraft. Er sagt: „Alle deine Feinde, alle Steinwürfe prallen an deinem Hause ab, Helene, denn ich bin es, der in dir lebt, der in dir wirkt, der dich führt und leitet durch das lebendige Wort. Töricht und blind sind sie in dieser Zeit, gerade die Gescheiten, gerade die Klugen, gerade die Weltweisen, die alles wollen viel besser wissen als der Herr persönlich. Aber sie haben alle ihre Rechnung gemacht ohne den Wirt.

Er sagt: „Das Haus ist mein und alle, die die Schwelle des Hauses hier betreten, mein Geist an- und aufnehmen, meinen Weg der Nachfolge gehen, auch den Kelch leeren bis an den Rand, sie sind mein und bei Helene bin ich daheim. Er lässt ja fließen sein Wort durch meinen Geist, durch meine Seele. Liebe Geschwister, wir sollen immer Zuflucht nehmen, wenn wir im Hades stehen, wenn es hagelt, wenn es stürmt, wenn die Gewitter toben, richten wir unsern Blick nach oben. Er ist der Herr, dem alle Dinge möglich sind im Himmel und auf dieser Welt. Die schwarze Macht muss sich auch beugen vor unserm Herrn. Es sieht manchmal so aus, als ob sie gewinnen, aber der Herr spricht: „Niemals wird die schwarze Macht gewinnen.“ Wenn es auch so aussieht, denn zuletzt muss das Böse dem Guten dienen.

Liebe Geschwister, wem es hier nicht gefällt, der soll zuhause bleiben. Wer das Wort nicht kann hören, er soll wegbleiben. Das ist viel besser, als dass er hier Stunk macht und viel Ungerechtigkeit hier in das Haus fließen lässt. Es ist besser so, aber der Herr liebt es, so ihr seine Worte in euch aufnehmet und danach handelt und wirket. Er möchte, dass keines verloren geht, kein Schaf verloren geht, denn er gab hin sein Leben. Er vergoss am Kreuze das teure Blut. Er ließ es auch fließen uns zugute. Wollen wir doch dem Herrn folgen auf sein Wort. Er gibt die Kraft. Und er macht alles recht und gut. Bleiben wir in seiner Gnadenhut. Man sagt: „Was ist mit dieser Frau, man hat ja Angst vor der Frau. Sie redet mit den Toten.“

Liebe Geschwister, mit den toten Seelen kann man nicht reden. Die toten Seelen, das sind die Seelen, die den Herrn verwerfen, die in der Finsternis schon wie lange leben, sind. Ich kann nur reden mit den Seelen, die lebendig sind. Die geben sich auch kund durch das Wort. Das Wort fließt durch meine Seele. Das ewige Leben ist in meine Seele gelegt. Und wer daran will rütteln und schütteln, wer das Wort hier mit Füßen tritt, der muss einmal sehen, dass er in der Finsternis muss ausharren noch eine Ewigkeit. Denn mit dem Herrn kann man den Narren nicht treiben. Bleiben wir ihm Herrn, so sind wir geborgen in ihm alle Zeit, bis er uns abruft in die Ewigkeit. Dort dürfen wir unsre Lieben wiederfinden und wiedersehen, so wir den Weg auf Erden auch gehen. Und wenn er uns Leiden und Schmerzen schickt, wenn wir auch behindert sind in dieser Zeit. Er gibt uns den freien Lauf in der Ewigkeit.

Umsonst sind die Leiden, die Schmerzen nicht. Umsonst ist die Gebundenheit auch nicht, denn betrachten wir sein Leben, wie schmerzvoll und wie hart sein Leben war vom Kind auf bis zum Mann, bis zum Kreuzesstamm, bis zur Kreuzigung. Denken wir immer daran auch in unseren Prüfungen, auch in unseren Leiden, auch in unseren Schmerzen an unseren großen Schmerzensmann Jesus, der uns alle sehr liebt, geliebt hat bis in den Kreuzestod und mit uns verbunden bleibt, bis er uns abruft in die Ewigkeit, so wir gewillt sind, seinen Weg auf Erden zu gehen. Und seine Engelschar stellt er uns zur Seite, dass sie uns behüten und bewahren vor allen Gefahren. Tragen wir unser Kreuz in dem Sinne seines Kreuzesleidens, seiner Pein, seiner Kreuzigung. In dem Zug zieht er uns nachhause. In dem Zug zieht er uns auch heim. Vorbei ist die Pein. Alles wird mit einem Schlag ausgelöscht sein. Wir haben Freude in unserm Herrn.

AMEN

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