Ansprache vom 20.04.2000
Liebe Geschwister, den Seelenzustand der Menschen, den kennt nur der Herr Jesus. Er weiß die geheimsten Gedanken. Er weiß ja alles. Und wen er aufruft, zu wem er die Worte spricht, das ist schon recht so, so wie er es sagt. Ich sage immer: „Herr, so wie du es machst, du machst alles recht und gut.“ Früher ist er hier auch erschienen einer Frau, sie hieß Ella. Sie hat alle meine Sorgen mit mir geteilt und hat mir viel, viel beigestanden. Da erschien ihr eines Tages Jesus - hier im Raum. Er sagte zu Ella: „Ella, weine nicht. Ich hab dich lieb in meinem sanften Trieb. Und Helene mein Werk dazu, ihr seid geborgen in meiner Ruh.“ Sie ist gekommen mit einer schweren Augenkrankheit. Der Augendoktor sagte zu ihr, dass sie blind wird. Er kann nichts mehr tun. Und sie weinte so.
In dem Moment schaltete sich der Geist des Lichtes ein und sagte: „Ella, glaube du an mich, du behältst dein Augenlicht, solange du lebst.“ So ist der Herr. Auch vor Jahren sagte man zu mir, ich würde erblinden. Ich sagte: „Der Augenarzt ist mein Herr.“ Ich setze mich nicht mehr in eine Praxis und warte auf den irdischen Augenarzt. Ich vertraue dem himmlischen, der ist viel besser. Und was er sagt, das ist wahr. Er hebt uns alle auf, wenn wir ehrlich und aufrichtig ihm begegnen. Schreibet ab von euch die Eifersucht. Schreibet ab von euch die Falschheit und lebet dem Herrn nach.
Gehet mit dem Wort Gottes und bedenket ein jegliches Wort, das aus dem Munde Gottes kommt, ist Licht, ist Leben. Nehmet die Ermahnung ernst auf, nicht mit gespaltenen Zungen, ernst, seid ernsten Geistes und bemühet euch, ein jeder ist seines Glückes Schmied. So wie man den Herrn aufnimmt in der Wahrheit, in der Liebe, in der Selbstlosigkeit, so wirkt auch der Geist des Lichtes. Er beglückt euch gerne alle. Gebet euch alle Mühe. Es wird schon gelingen, dass er auch zu einem jeden kann sprechen: „Ihr seid mein und niemand wird euch meiner Hand entreißen.“
Das ist der größte Augenblick, auf den der Herr wartet, auf die Seinen. Und er sagt: „Kommet alle her zu mir, die ihr beladen seid mit viel Mühsal und Beschwerden. Ich gebe euch meine Kraft.“ Und ohne diese Kraft könnte ich nicht hier unter euch verweilen. Also ist es der Herr, der zu euch spricht. Also ist es der Herr, der euch weiterführt und weiterlenkt, der euch in die Seele spricht. Drum fürchtet die Machenschaft nicht und dienet eurem Herrn Jesus Christ. Und ich sage den Geschwistern, die mir hilfreich zur Seite gestanden, die mir hilfreich zur Seite stehen, vielen Dank.
Der Herr möchte es euch wohltun. Alle eure Liebe wird er euch wohl tun. Er ist es in der Tat, der uns alle lenkt, führt und auch schützend seine Hände hält über seine Schar. Lieben wir ihn doch immerdar. Herr, der du meine bangen Schmerzen stillest, gib meiner zagenden Seele Geduld, wenn meine Tage du mit Leiden füllest, lass mich dennoch schauen deine Huld. Wenn ich auf hartem Lager mit dir rechte, füll meine Tränen doch in deinen Krug, tilg meinen Hader in dem Gottesknechte, der meine Schuld und meine Schmerzen trug. Du wirst zum Segen meine Trübsal wenden und meinen Kummer scheuchen, meine Pein. Ich bin geborgen ganz in deinen heiligen, durchbohrten Händen. Ich bin nur der Ton. Du, Herr, sollst mein Töpfer sein. Du sollst unser aller Töpfer sein. Herr, schneide und brenne uns in der Zeit, aber beglücke uns im Lande, in der Ewigkeit.
AMEN