Ansprache vom 05.02.2000
Der Geist spricht: „Es kommen nur wenige hier her, die das Wort im Ernst aufnehmen und auch die Nachfolge durchgehen.“ Sie nehmen das Wort ernst auf. Aber etliche kommen her nur, um die Zeit sich zu vertreiben. Aber das geht mit ihnen dahin. Es heißt nicht umsonst: „Wachet und betet und seid bereit, wenn der HERR plötzlich erscheint. Füllet eure Lampen mit dem Öl des Wortes GOTTES.“ Und lasset ab von dem irdischen Kram. Lasset ab von der Materie und helfet denen, die euch brauchen. Zu mir sagte der HERR: „Weil dir nichts an deinen Händen klebt, will ich dir einen Reichtum geben, der nicht auszuschöpfen ist.“ Es ist der geistige Reichtum. Der nutzt uns einmal sehr viel. Die Gaben GOTTES sollen wir hochhalten. Zu einer Frau sagte einmal der Engel des Herrn, ehe sie abberufen wurde: „Du hast der Welt gedient, aber nicht dem Geist des Lichtes.“ Und er zeigte ihr ein Drahtverhau und sagte: „Diese Stacheln dringen noch in dein Fleisch, weil du der Welt zugewandt bist und nicht dem Geist.“ Wir sind nicht auf dieser Welt, dass wir uns selbst leben. Ausreden haben sie alle. Vor Gott gelten die Ausreden gar nicht. Gerade die Ärmsten greifen in die Tasche und geben und erhalten auch das Werk. Denn es sind immer Auslagen zu bestreiten. Das eigene Ich muss brechen. Und die Klatscherei, höret damit auf. Für ein jedes Wort, das ihr redet, verlangt der HERR Rechenschaft am Ort. Seid untereinander ein Herz, ein Glied und eine Kette. Christen sollen sich untereinander vertragen und nicht abschweifen vom Wort und sich selbst gerne leben. Er hat uns das Reich geöffnet, das Reich im Geiste zu leben.
Er sagte mal zu mir: „Du wirst erstaunt sein, im Geiste zu leben, Helene. Aber du wirst dich gleich eingewöhnen.“ Ja, es gibt eine Heimat, die ist aufgestellt im Geiste und im Licht. So viele glauben das nicht. Sie sagen: „Mit diesem Leben geht alles zu Ende.“ Sie sind so materiell eingestellt. Aber der HERR hat zu mir gesprochen und sagte: „Ich werde auch die Reichen schlagen.“ Er ist ja bereits am Schlagen, am Richten. Es ist ein gewaltiges Durcheinander unter den Politikern, unter den Kirchen, unter der Obrigkeit der Kirchenspitzen. Und sie ändern sich nicht.
Aber es kommt ein gewaltiger Krieg. Drei Viertel der Menschheit wird in diesem hingerafft. Aber was soll das, wenn der irdische Körper vergeht, aber der Geist mit der Seele vereint geht ein in das Licht, so wir ihm nachfolgen, so wir ihn anerkennen, so wir gute Werke erfüllen, ohne zu ermüden, ohne Ausreden zu haben. Ach, wir haben ja selbst so viele Sorgen. Auch ich habe meine Sorgen, aber wir sollen das nicht so herausstellen, wir sollen gerne mit Freuden arbeiten im Weinberg unseres Herrn. Und er kennt alle Herzen. Er weiß, wie ein jeder gestaltet ist. Suchet euch nicht selbst. Suchet den Herrn Jesus Christ. Suchet, ihn zu gewinnen durch die Tätigkeit, durch die selbstlose Liebe.
Unsere Angehörigen, die fortgegangen sind, sie leben im Geiste, im Licht fort. Er hat mir gegeben die geistige Sehe, dass sie auch mit mir sprechen. Das soll aber uns allen sein zur Freude, dass wir nicht ermüden, dass wir wissen, es gibt ein besseres zukünftiges Leben für alle die, die JESUS, seinen GEIST aufnehmen und ihn tragen in diesem Leben. Der HERR ist hier bei uns und er gibt mir die Worte ein. Und er gibt uns auch allen seine Kraft, dass wir ihm nachfolgen in dieser Weltnacht. Er hilft uns immer weiter, wenn wir denken, es geht nicht mehr. Wenn es ganz dunkel wird um uns her, gerade dann ist er uns nahe, dann trägt er uns durch die Zeit in seiner Liebe, in seiner Großmütigkeit. Bewahrt diese Worte gut und seid vor der Welt auf der Hut. Bewahret die Worte gut.
AMEN