Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 25.12.1999

Liebe Geschwister, der Geist des Herrn, er ist bei denen, die ihn aufnehmen. Dieses hier ist noch ein Fleckchen Erde, wo Jesus wirklich lebt und existiert. Wir fühlen seine Kraft. Wir fühlen seine Liebe. Es sind auch viele Seelen auf den Tribünen und hören zu auf das Wort, was da fließt durch einen geliehenen Geist und Mund am Ort.

Liebe Geschwister, wenn wir auch gehen durch Härte, durch Kälte, durch Wehen, durch Stiche und Schmerzen, denken wir doch an erster Stelle an den Herrn, der viel mehr gelitten hat als wir. Ich denke immer an die Vision, so er sagte: „Meine Helene wird ein Abbild sein meiner selbst im geistigen Heim, aber selig bist du, so du verfolgt wirst.“ Er sagt immer: „Selig sind die, die verfolgt werden um meines Namens willen. Ihnen gehört der Himmel.“ Es sind viele da, die uns verfolgen, die uns verstoßen, die uns verwerfen, die uns durch den Dreck, durch den Schlamm ziehen auf Erden. Leider sind es gar viele.

Aber, liebe Geschwister, wie war der Herr so verhasst trotz seiner großen Wunderwerke. Trotzdem sie ihn sahen, trotzdem sie die Wunder miterlebten, wollten sie ihn schon steinigen. Aber das war der Weg nicht, nicht vorgesehen vom Vater. Die Kreuzigung, die war vorgesehen, den bitteren Kreuzestod zu erleiden.

Wenn wir Leiden und Schmerzen tragen, denken wir doch an unsern Herrn, wie er gegangen ist durch das tiefe Herzeleid, durch Kälte, durch Herzenshärte. Er weinte schon vor jener Zeit wegen der Herzenshärte der Menschen. Es ist eine Schande, so man Jesus immer noch nicht kennt, so man seinen Geist nicht aufnimmt. Aber er sagt: „Die meinen Geist nicht tragen, die kenne ich nicht, die sind nicht mein.“ Und viele Gelehrte tragen ihn nicht. Sie kennen Jesus immer noch nicht. Sie verkündigen ja auch sein Wort nicht, so wie er es will. Sehet, der Geist Gottes ist am Werk. Er durchzieht meine Seele durch die Kraft, die es schafft. Er sagt: „Wer mein Wort hört, hat gegessen mein Fleisch. Wer das Wort aber erfüllt, der hat getrunken mein Blut.“

Wir sollen nicht eine halbe Sache machen. Wir sollen eine ganze Sache machen, abgehen von unsern Lastern, abgehen von der Höllenglut, abgehen von den Dämonen und Gewalten. Es sind mehrere hier noch unter uns, die die Dämonen in sich befestigt haben, die noch die Werke erfüllen, was die Dämonen wollen. Und haltet eure Ehe sauber und rein. Es ist der Feind, der euch auf Abwege führt und leitet. Der Herr sagt, ihr sollet eins sein, eins sein im Geiste, eins in ihm. Was ist geworden, Sodoma, Gomorra, jeder geht seinen eigenen Weg.

Sie sagen, sie lieben die Frauen nicht mehr. Die Frauen lieben auch sie nicht mehr. Es sind alles dämonische Gewalten, die da einfließen die Worte in ihre Seelen. Man soll die Ehe fest und rein erhalten, zumal Kinder da sind. Die Kinder sind die Leidtragenden. Sie wissen nicht wohin. Sie haben weder Vater noch Mutter. Sie sind zerstreut. Es ist eine Schande, so die Kinder keine Heimat mehr haben. Sie wissen nicht mehr, wo sie sollen bleiben. Bedenket, was ihr tuet. Gottvater sieht euch zu. Und die Ehe soll man nicht brechen. Man soll standhalten, durchhalten. Es geht nie nach dem eigenen Willen, nie so, die Menschen es wollen. Es kommen so viele Enttäuschungen über uns in dieser Zeit. Aber wir sollen nicht auf Abwege geraten. Und wir sollen dem Fleische nicht nachgeben.

Nicht das Fleisch, der Geist allein soll in uns der Herrscher sein. So wir auch hier hören das Wort, so sollen wir es auch erfüllen und den Körper rein erhalten mit normalen Trieben, aber nicht mit abnormalen Trieben, auch nicht mit Huren, Saufen und was da alles noch geschieht. Höret damit endlich auf. Satan lacht sich ins Fäustchen mit seinen Dämonen, so ihr hier noch Hörer seid und ihr erfüllet doch die Werke des Herrn nicht. Was nutzt denn das? Hören und nicht erfüllen. Das hat gar keinen Zweck. Da ist Finsternis an allen Orten. Wir sollen das Licht tragen. Bedenket, wie er damals das Gleichnis gegeben hat von den 10 Jungfrauen. Fünf waren töricht. Sie nahmen das Licht nicht auf. Und fünf waren klugen Sinnes.

Die Klugen gingen ein in den Hochzeitssaal. Die andern mussten in der Finsternis verweilen Ewigkeiten. Es heißt 'von Ewigkeit zu Ewigkeit'. In der Ewigkeit ist ein irdischer Tag eine lange Ewigkeit. Drum wahret in euch die Reinheit, auch die Standhaftigkeit. Und gehet nicht nach den Gefühlen, die der Feind in euch will reinweben.

Gehet nicht nach diesen Dingen, die die Dämonen euch wollen einimpfen. Dort ist es besser. Da ist es schön. Es ist kein vollkommenes Glück zu finden in diesem Leben. Merket euch diese Worte recht gut und seid vor dem Feinde auf der Hut. Drum höret, erfüllet, liebet, vollbringet und der Herr gibt euch das Gelingen. Haltet zueinander und bewahret einander vor Herzeleid, denn wie kurz ist die Erdenzeit. Danach haben sie alle Reue. Aber wen schert das? Wen denn? Die Tränen rühren einen später nicht mehr. So man muss gehen durch den Hades, durch den Wirrwarr der Zeit, die einem Menschen bereiten in der Dummheit und Torheit. Gebet acht auf euch auf einen jeden Schritt, den ihr tuet. Noch ist Gnadenfrist.

Wirket, solange es an der Zeit ist. Wirket, solange es Tag ist, denn wie gar bald spricht der Herr: „Ich komme wie ein Dieb in der Nacht, da ihr mich gar nicht erwartet.“ So schnell kann er kommen, kann die Seelen fordern von dieser Welt. Das sehet ihr in dem ganzen Weltgeschehen. Wie viele rafft der Tod dahin. Aber rafft der Tod auch uns hier dahin? Eine Frage! Der Todesengel, so er erscheint, soll uns Freude bereiten. Ich denke daran, wie er mich geküsst hat und sagte: „Ich bin der Engel des Todes. Du fürchtest dich ja nicht vor mir, Helene.“ „Nein“, sagte ich. „Nein.“ „Du hast ja auch Freude, ich bringe dir Freude.“ Es kommt darauf an, wie der Mensch lebt, so wird er auch abgeholt von guten Mächten. Mit guten Mächten sind wir geborgen und bewahrt und beschützt für Zeit und Ewigkeit. Unser Herr befreit.

AMEN

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