Ansprache vom 18.12.1999
Liebe Geschwister, Worte Gottes sind Balsam für unsere Seelen, die wir gewillt sind, dem Herrn nachzufolgen in diesem Leben. Etliche Geschwister sind behangen mit dämonischen Gefahren. Und sie wissen es nicht, dass sie noch besessen sind. Bittet für die Erleuchtung, bittet für die Kraft des Herrn. Wir brauchen die Engel des Herrn. Wir brauchen Jesus, seine Führung, seine Leitung. Wie viele werden abrufen und dürfen nicht, können nicht eingehen in das Licht, denn ihre Lampen sind ja erloschen. Wo ist das Licht? Das Licht ist dort, so man das Wort Gottes in die Behälter, in die Lampen gibt. Es ist das Öl des Geistes Gottes. Wenn wir das Wort hören und auch erfüllen, so sind wir Licht von seinem Licht.
Er sagt: „Ich bin die Auferstehung und das ewige Leben. Wer an mich glaubt, der hat das ewige Leben.“ Er nennt auch seinen Vater. Er sagt: „Der Vater und ich sind eines Geistes. Wer mich hört, der hört meinen Vater. Wer mich kennt, der kennt meinen Vater.“ Es sind die Werke Gottes, die Jesus ausgesprochen in dieser Zeit. Sie haben ihn leider nicht erkannt. Die ganz Großen erkennen ihn auch heute noch nicht, die Gelehrten. Darüber stolpern sie, weil der Herr gekommen ist in einem Stall, wo das Vieh lagerte. Die Menschen hatten keinen Platz für ihn. Sie hatten kein Raum ihm freigemacht, trotzdem ihm alles gehört, Himmel und Erde. Aber er sagte auch später: „Die Füchse haben ihre Löcher. Die Vögel des Himmels, sie haben ihre Nester, aber der Menschensohn findet keinen Platz, wohin er sein Haupt bergen kann.“
Den Gerechten haben sie so weit gebracht bis an das Kreuz. Wo die Wahrheit ist, da sind die Dämonen zur Stelle. Wo die Wahrheit ist, die wird immer angegriffen. Das merket euch sehr gut. Aber die, die die Wahrheit verkünden, die haben keine Furcht. Denn der Herr spricht: „Ich lege meinen Arm ganz um mein Werk, um dich, Helene, um dein ganzes Haus, dass dir kein Leid geschieht. Und alle Steine, alle Steinwürfe prallen an deinem Hause ab. Nur mein Kind, du fühlst den Druck, die Bosheit, den Neid, die Widerspenstigkeit. Aber wehe denen, sie werden in der Finsternis heulen und schmachten, bis du dich neigst zu ihnen und vergibst ihnen diese Schuld. Und wenn du ihnen das nicht vergeben kannst, müssen sie in ihren Löchern bleiben.“ Das ist das Wort, so der Herr damals gesprochen: „Wem ihr die Sünden erlasset, denen sind sie erlassen. Und wem er sie behaltet, denen sind sie behalten.“
Es sind Dinge, über die kann man nicht hinweggehen. Es sind Dinge, die kann man nicht vergessen. Da heißt es aber: „Sie kann nicht verzeihen.“ Da hat man solche Großmäuler, die groß die Mäuler aufreißen. Aber ich stopfe diese Mäuler, in dem Moment ich mich mit ihnen nicht mehr unterhalte, weil sie doch kein Verständnis aufbringen für den Geist, kein Verständnis aufbringen für die, die durch die Hölle auf dieser Erde gegangen sind und noch gehen. Aber der Herr lässt es zu. Er lässt diese Gewalten der Finsternis zu. Er sagte auch zu mir: „Helene, die Dämonen, sie lauern überall. Nur dürfen sie nicht an dich heran. Sie haben Wut in sich. Sie sind wütend, weil sie nicht können an dich heran.“
Das ist der Arm des Herrn, der sein Kind festhält in dieser argen, finsteren Welt. Was wäre schon alles geschehen, wenn der Herr nicht wäre, wenn er nicht beauftragen würde seine Engelschar, die die Seinen behüten, bewahren und beschützen vor allen Gefahren. Und wenn der Herr euch aufruft, folget mir nach, so gebet euch Mühe. Es ist noch Zeit. Noch ist Gnade, noch ist Gelegenheit. Ihr werdet eure Lieben wiederfinden, wiedersehen, wenn ihr im Lichte steht. Und die Lieben, die an Jesus geglaubt, die sich festgehalten an ihm, die sind im Licht und denen wird es gegeben, ihre Angehörigen in Empfang zu nehmen. Das wird eine große Freude werden, wenn wir dem Herrn nachfolgen in Wort und Tat auf Erden, wenn wir auch den Nächsten, auch den Alten, den Armen und den Kranken beistehen, wenn man ihnen behilflich ist in dieser Zeit, nicht nur an sich selbst denkend, sich selbst nährend und pflegend und hegend. Leget das alte Ich mal beiseite und denket mal über diese Worte nach. Der Herr nimmt keine Ichsuchtsgeister rein in das geistige Reich, nur die, die da wirken, arbeiten und fest daran gehen, selbst mal in sich hineinzusehen, was sie alles schon Finstere gefrevelt haben in dieser Welt. Der Herr vergibt denen, die sich umwenden zum neuen Leben. Aber es sind Menschen, die wenden sich nicht um. Sie versprechen es, aber sie bringen es nicht fertig. Ich sah mal eine Frau vor Kurzem in der Vision. Und der Raubvogel stand vor ihr und das Wort ging aus von dem Raubvogel: „Du hast uns große Dienste erwiesen in diesem Haus.“ Ein hartes Wort werden die hören, harte Wörter, die nicht dem Herrn gefolgt sind auf Erden. Viele sagen: „Das Werk ist hart.“ Nein, es ist nicht hart genug, euch zu führen aus diesem Frevel, aus dieser Hartherzigkeit, aus dem Neid, aus der Gewinnsucht, aus allem. Und haltet euch still und redet kein wirres, dummes Zeug hier über diese Stätte, was das Werk einkriegt, und so weiter, und so weiter.
So wie es hier einfließt, so geht es wieder noch mehr heraus. Der Herr kennt mein Herz, wie ich gestaltet bin. Alle üblen Reden werfe ich ganz auf die Seite, sie gehören nicht zu mir. Die gehören auch nicht zum Herrn. Drum seid stille und füget euch in Gottes heiligen Willen. Und lernet zu schweigen, gerade zu schweigen, wo ihr so gerne, so tratschet und ratschet, und dieses und jenes durchklatschet. Das ist hier keine Stelle dafür. Merket euch diese Worte und seid bedacht für eure Seelen, dass ihr im Lichte wandelt und nicht in der Finsternis. Leget ab, was nicht zum Herrn und zu euch gehört und nehmet auf den Geist des Lichtes. Nehmet auf das Wort Gottes und handelt danach, so wie er es will. Herr, dein Wille geschehe. Ich möchte bitten für alle, die aufnahmereif sind dafür. Aber für die Falschheit, die sich nicht wendet zum Herrn, für die bete ich nicht mehr. Für die bete ich wirklich nicht mehr. Das ist alles zwecklos. Mein Mann hat mir hier zurzeit die Stunden verboten. Ohne Ursache, ohne Grund.
Der Herr ist erschienen und sagte: „Halt mein Freund, keinen Schritt gehst du mehr weiter. Dein Einzug in die Ewigkeit wird dir zum Erschrecken werden, denn was hast du hier Helene bereitet an Trübsal.“ Und er nahm ihn fort. Er nimmt den Willen der Menschen nicht weg. Oh nein, aber er tut, was er will. Und die Schläge, die sind manchmal sehr hart und bitter und grausam. Er hat meine Feinde geschlagen. Und wie hat er sie geschlagen. Es waren keine leichten Schläge. Aber dadurch ist man auch die Hexe in Roden, die alte, dumme Hexe. Aber der Herr hält mich fest in seinen Armen. Und das ist die Hauptsache, dass er mich kennt und mich in das Buch des Lebens einschreibt und auch die kennt, die hier dem Worte Folge leisten, so wie er es will. Halten wir alle still.
AMEN