Ansprache vom 12.06.1999
Liebe Geschwister, es sind leidgeprüfte Geschwister unter uns. Aber der HERR tröstet uns auf wunderbare Weise. Er spricht: „Leget eure Wehen, eure Leiden an den Kreuzaltar und seid unverzagt, denn bald der Morgen tagt und ein neues Leben folgt dem Winter nach.“ Denket immer in allen Stürmen, in aller Not wird der HERR uns alle beschirmen. Er ist unser treuer HERR und GOTT. Danken wir ihm auch für das geistige Leben, für diese Gnadenzüge, für das Wort, das er uns schenkt am Diesseitsort. Danken wir ihm auch, dass er gerade den Kleinen seine Gaben gibt, um die Großen zu beschämen.
Wenn man keine Gaben besitzt, kann man sie auch nicht geben. Oh, wie leer sind die Menschenworte ohne die geistigen Gaben, ohne die Erleuchtung, ohne die Leuchtkraft am Ort. Wunderbar zu wissen, dass wir geführt werden durch den HEILIGEN GEIST auf Erden, der uns kennt und uns beim Namen nennt. Wissen wir überhaupt alle die Gnadenschätze zu würdigen, zu schätzen. Es werden leider nur wenige sein, die diese Züge schätzen und lieben, und den Herrn anbeten im Geiste und im Lichte der Wahrheit. Denn die Zeit ist ja da, dass man ihn anbetet im Geiste und im Lichte der Wahrheit.
Diese Welt ist voll Lügenhaftigkeit, voll Schwindel und Schlechtigkeit. Warum? JESUS fehlt. Ich sagte dieser Tage noch: „JESUS, du fehlst in dieser Welt.“ Überall morden die Menschen. Kinder werden gebraucht. Kinder werden geschändet. Oh, HERR, du siehst all diesem Frevel zu, weil sie deinen GEIST nicht mehr tragen, weil sie dich gar nicht kennen. Es ist ja kaum noch die Rede von dir, HERR. Und trotzdem bitten wir dich, halte deine Hände über die armen Kinder. Halte sie auch über die Frauen, die viel zu leiden haben. Auch über Männer. Männlein wie Weiblein, sie versündigen sich schwer.
Ehebrüche sind gar nicht mehr schwer in deren Augen, in deren Sinnen und Denken. Es heißt: Bis dass der Tod euch scheidet. Was tun Sie!? Sie brechen die Ehe. Dadurch leiden die Kinder so sehr. Die armen Kinder wissen nicht mehr wohin. Sie haben kein Zuhause. Man sagt auch: „Ach, die Kinder fassen das ja doch nicht so.“ Das ist nicht wahr. Gerade die Kinder hangen an den Eltern. Sie suchen die Liebe und finden sie nicht. Sie suchen Verständnis und sie finden das nicht. Sie finden kein Zuhause. Sie finden nur Nacht, Tod, Verderben und Finsternis. Ja, wo ist denn die Liebe geblieben? Wo ist denn die Selbstlosigkeit?
Schon der Kinder willen soll man die Gemeinschaft festhalten. Es geht ja nicht um die Fleischeslust, um die Fleischesliebe. Es geht um die geistigen Triebe. Der GEIST sagt nichts von normalen Fällen. Von abnormalen Fällen, was sie alles tun, was da alles getrieben wird. Die Priester gehen an die Kinder und setzen sich in den Beichtstuhl und sprechen die Vergebung der Sünden aus.
Wer hat ihnen denn den Auftrag gegeben? Doch nicht GOTT, der HERR. Denn er sagt: „Alle Bosheit muss gesühnt werden, alle Schuld rächt sich noch teils auf Erden.“ Ohne Sühneleistung geht niemand ein in das geistige Leben. Aber auch keiner. In der Vision, die der HERR mir gezeigt hat, da war eine breite Straße. Da sah ich den Engel des Herrn. Er breitete die Arme ganz weit aus. Er ließ keine Seele durch. Da waren so viele Seelen, die wollten direkt durch.
Er sagte: „Keiner geht hier durch, keiner kommt hier durch ohne Beschneidung, ohne Läuterung.“ Ja, was hat denn dann die Sündenvergebung für einen Zweck, was diese aussprechen "die Gelehrten". Sie haben ja gar nicht in Auftrag. Wer kann denn die Sünden vergeben? Wer kennt denn die Herzen und Seelen? Doch nur einer, der hier gelebt und gewohnt hat, den man gar nicht als Gottessohn anerkannt hat, den man heute noch nicht kennt, der heute in SEINEM GEISTE bei uns ist auch in diesem Zelt. Er ist ja mit uns verbunden. Er ist mit uns vereint. Und er sieht dieses Elend, dieses ganze Elend in dieser Welt. Und die Erde wird bereinigt. Er kann die Hand nicht mehr halten. Er schlägt zu. Es ist eine Schande so gerade in diesem Stande, dass man dann noch die Kinder verdirbt und versaut.
Was lernen denn solche Wesen? Das geht doch mit ihnen ihr ganzes Leben. Da heißt es auch. Es macht ja jeder Fehler. Das sind keine Fehler mehr. Das sind Schändungen. Das ist eine Schande. Das ist ein Schandfleck auf dieser Welt. Und man hört damit nicht auf. Satan hat so viele im Sack. Und er bindet die Säcke fest zu. Er lässt sie nicht mehr heraus. Wenn man in dieser Gewalt ist, wer in den Gewalten von Dämonen ist, da lassen die nicht locker, es sei denn, man hält sich ganz fest am Worte GOTTES und man lässt sich leiten von der Hand des guten Hirten.
Und wenn Versuchungen kommen, soll man beten: „HERR, gib Du die Kraft, dass wir standhalten.“ Die Überwindung müssen wir alle aufbringen. Es gäbe kein Herzeleid, würden die Menschen dem Herrn nachfolgen in der Zeit. Da gäbe es keine Wehen. Da gäbe es auch keine Tränen. Aber so war es schon vor jener Zeit und so wird es bleiben. Aber heute ist eine ganz schreckliche Zeit. Täglich, stündlich, minütlich geschehen Morde. Und wenn die Eltern an Kinder gehen, sich an Kindern, den eigenen Kindern versündigen für ihren Missbrauch, für ihre Triebe. Da schlägt der HERR doch fest zu.
Liebe Geschwister, lernen wir doch aus dem Worte GOTTES. Und sehen wir doch zu, dass wir dem einen lebendigen Herrn nachahmen, der wirklich hier gelebt und gewohnt hat, den man verfolgt hat, weil er die Wahrheit offenbarte, den man heute auch noch verfolgt in den Menschen, die er auserwählt. Aber es kommt die Zeit, die Stunde, dann schreien sie in dieser Nacht, in dieser Finsternis, wenn sie erdgebunden sind und erdgebunden bleiben, wenn die Dämonen, denen sie gedient, wenn die nicht von ihnen weichen. Da sind Heulen und Jammern ohne Ende. Die Dämonen schlagen immer auf sie ein. Erdgebunden sein ist schon eine Finsternis, eine tiefe Hölle. Drum liebe Geschwister, haltet ganz fest zu eurem Herrn Jesus Christ, denn nur sein HL. GEIST kann die Kirche weiterführen, weil er allein der Heilige, der Unfehlbare ist. Und kein Mensch auf dieser Erde kann von sich behaupten, heilig und unfehlbar zu sein. Sie haben auch da wieder Ausreden. Die Heiligkeit, so sagen sie, das wäre in der Glaubenseinrichtung. Und gerade die ist falsch. Was der HERR sagt, das ist wahr. Man fühlt ja auch die Kraft durch das Wort, das da fließt in Strömen am Ort.
Den Auserwählten streitet man gerne dieses Wort ab, auch diese visionäre Sicht. Sie sagen: „Die sind irrsinnig.“ Der Herr hat es mir schon gesagt: „Sie sagen, Helene, du hast Wahnvorstellungen. Mache dir aber nichts daraus.“ Aber wie sind sie so arm, wenn mal die Stunde kommt zum Abruf. Wenn die Dämonen kommen und führen sie an einen geheimen Ort, wo da sind Jammer und Geschrei. Da kann sich keiner mehr zur Wehr setzen. Das sind schlimme Gewalten. Andere sagen: „Ach, die Frau will uns ja nur Angst machen. Das gibt es ja gar nicht.“ Oh, sie streiten sogar noch ab die Auferstehung und das Leben. Wir stehen nur auf durch die Kraft GOTTES. Wir stehen nur auf durch die Nachfolge unseres Herrn. Wir stehen nur auf, so wir ihm folgen, so wir ihm dienen, ihm gehorchen und den Weg auf Erden auch gehen. Drum leget ab die Nachlässigkeit, die Sündhaftigkeit und leget an das Kleid der Wiederaufnahme "Kind zum Vater". Er ist unser heiliger Vater, unser Papst, unser Berater. Beten wir ihn an, denn Großes hat er an der Menschheit getan. Er hat uns erlöst durch sein vergossenes Blut, und zwar am Kreuze von Golgatha. Knien wir vor ihm nieder, singen wir ihm Dankeslieder. Ehre sei dir, heiliges Herz, das für uns verblutet ist. Gib die Kraft, dass wir standhalten in dieser kalten Winternacht. Gib die Kraft, die es schafft.
AMEN