Ansprache vom 03.04.1999
Dieses Wort, das ihr gehört am Ort, behaltet es ganz fest. Das ist gegeben aus dem ewigen Leben, so wie es in Wirklichkeit ist. Wie der Herr schon sagte in der Zeit: „Was man sät, das geht auf.“ Wie die Bäume fallen, so bleiben sie auch liegen. Wenn man etwas verbrochen hat, soll man in sich gehen und man soll dann hingehen zu denen, die man mit Füßen getreten und soll die Feigheit auf die Seite legen und soll bitten um Vergebung. Wenn sie das Ziel erreichen, dass diejenigen vergeben, dann haben sie viel gewonnen. Aber warten bis in die Ewigkeit, das ist zu spät. Es heißt: „Von Ewigkeit zu Ewigkeit.“ Der Herr sagt auch: „Hier ist die Zeit, dass ihr sollet in euch gehen. Hier habt ihr die Gelegenheit.“
Es ist ja nur eine Bewährungsfrist, eine kurze Frist euch gegeben in dieses Leben. Wie ihr euch bettet, so liegt ihr in der Ewigkeit. So hat er immer gesprochen und so spricht er auch heute noch, derselbe Geist des Lichtes, denn er ist ja mit uns verbunden, ist ja mit uns vereint. Der Weg in das Leben kostet Überwindung, er kostet Gewalt, und nur wer die Gewalt gebraucht, der reißt das ewige Licht an sich. Jesus freut sich, wenn die Menschen in sich gehen und versuchen ein besseres Leben zu beginnen.
Er sagt auch: „Hütet eure Zungen.“ Was in den Mund hineingeht, ist keine Sünde, was aber herausgeht, das ist eine schwere Sünde, so man den Nächsten verleumdet, durch den Schmutz zieht. Ich kann mich erinnern, dass ich auch sehr verleumdet wurde. Es ist vielleicht ein halbes Jahr her, dass er mir diese Vision zeigte. Da sah ich den Engel des Herrn bei meinen Verleumdern stehen und er sagte zu ihnen: „Die Bombe, die ihr geworfen an Helenes Haus, die entschärfet ihr und nicht Helene. Wenn ihr das nicht tuet, wird euch nie ein Licht gegeben.“ Aber das ist schwer den Seelen, im andern Leben sich zu beugen. Das ist hart, bitter, grausam für diese Seelen. Es heißt nicht umsonst: „In dieser Zeit soll man in sich gehen und klares Schiff machen.“ Das ist nicht mit Beichten, mit Ohrenbeichten, überhaupt mit Beichten getan, denn kein Mensch kann ja die Sünden vergeben, wie nur der Herr. Wohl die, die uns sehr wehgetan, denen sollen wir vergeben, wenn wir können, wenn wir es fertigbringen. Bringen wir es nicht fertig, so bleiben sie in ihrer Dunkelheit. So ist das eben. Über dieses springen sogar die Gelehrten nicht, über dieses Wort. Das fassen auch sie nicht. Sie haben auch viele Lügen aufgerichtet durch Beichten, durch dieses alles. Man kann sich erinnern, wie die Menschen damals sagten: „Wer ist denn der, der die Sünden kann vergeben?“
Ja, es ist der Herr. Er ist auch heute noch der Sündenvergeber. Und er allein kennt die Herzen, und er weiß auch, wem er vergibt und wem nicht. Es sind Menschen, die leben nur sich selbst. Die haben nur Bedauern mit sich selbst, die weinen nur für sich selbst. Und so sind die Seelen in der anderen Welt auch. Sie denken nur an sich, dass sie ein besseres Ziel erreichen, denken nicht daran, was sie dem Nächsten angetan, wie sie den Nächsten mit Füßen getreten im Leben. Sie denken nur an sich. Ihr Zustand ist nämlich schmutzig und dreckig. Den Dreck wischt keiner weg, außer die, die ihnen können vergeben. Nehmen wir das alles nicht so leicht. Denkt man: „Diese Frau, die sagt die Wahrheit nicht.“
Die Wahrheit, die kommt vom ewigen Licht. Gott ist ganz anders als die Menschen, als sie es ahnen. Wer kennt schon die Wege, wer kennt schon die Gedanken unseres Herrn. Es sind vielleicht die, die er erwählt hat, denen gibt er so Verschiedenes ein, auf dass sie wissen, wie man zurechtkommt in der Zeit für die Ewigkeit. Man soll auch nicht dem Fleische nachleben. Da gibt es lesbische Frauen, da gibt es Männer, die so veranlagt sind. Männer zu Männern, Frauen zu Frauen. Das ist nicht umsonst. Sie können ja eigentlich nichts dafür. Sie sind eben so geschaffen, aber nicht umsonst. Wenn man den Weg Gottes kennt und auch die Gedanken Gottes weiß, so muss man in sich gehen und nicht leben dem Fleisch, sondern dem Geist. Dieses Fleischesleben ist dem Herrn ein Gräuel, eine tiefe Finsternis, wie das zugeht und was sie heute alles tun. Das ist eine Hölle, eine Finsternis, ganz, ganz furchtbar. Wie kommen die aus diesem Loch je heraus, wenn sie in dieser Zeit nicht in sich gehen. Das Wort Gottes ist ein zweischneidiges, scharfes Schwert. Wer kann das Wort ertragen? Wer kann es hören? Der Herr hilft uns über sämtliche Schwierigkeiten, und wenn wir gewillt sind, abzulegen die Macht der Finsternis, dass wir nicht noch tiefer reinrutschen in diese Nacht. Er hilft uns, so wir gewillt sind, unseres dazu zu tun. Die Selbstüberwindung verlangt der Herr, die Selbstverleugnung. Wir leben doch nicht unserm Fleisch, wir sollen leben dem Geist. Gehet mal alle in euch hinein und besehet euch von innen und so wisset ihr, dass wir nur fehlende Menschen sind. Keiner kann von sich sagen, dass er keine Fehler macht.
Der Geist spricht: „Alle Menschen lügen und alle Menschen machen Fehler.“ Wohl weniger die, die sich festhalten am Arm des allmächtigen Herrn, die ihn walten lassen, die sich führen lassen von seiner göttlich-geistigen Hand. Denket mal über diese Worte nach und lernet es, dem Herrn nachzufolgen, ihn zu lieben aus dem ganzen Herzen, aus dem ganzen Gemüte. Und gebet ja acht, was ihr über den Nächsten redet. Redet kein wirres Zeug. Es soll keine Verleumdung aus eurem Munde kommen. Seid wachsam und klug und weise und leget das Kleid der Wiedergeburt an, denn das irdische Kleid geht nicht ein in die Ewigkeit. Nur unser Herr befreit und wir danken ihm für sein Wort, für diese Führung am Ort. Gelobt sei der Herr immerfort.
AMEN