Ansprache vom 10.04.1999
Liebe Geschwister, uns berührt das Wort Gottes bis tief in den Seelengrund. Er hat auch geschlossen mit den Seinen den neuen Bund, den Bund für das ewige Leben. Viele glauben nicht. Es geht ihnen nicht in den Verstand, dass es ein Fortleben gibt nach dieser Zeit. Sie sagen: „Tot ist tot.“
Der Engel des Herrn führte mich auf den Friedhof. Da sagte er: „Helene, auf den Friedhof kommt nur dein äußeres Kleid, dein Geist, deine Seele vereint sich zur mystischen Auferstehung.“ Und der Engel des Herrn sagte: „Ich begleite dich bis über die Schwelle zur Ewigkeit.“ Der Geist ist von Gott, dem Herrn. Der Mensch, der steht nicht mehr auf. Früher haben die Leute gebetet für eine Auferstehung des Fleisches. Nein, von einer Auferstehung im Geiste, im Licht, spricht unser Herr. Halten wir uns an der göttlichen Wahrheitsregel. Halten wir uns an seinem Wort, so werden wir nicht enttäuscht werden.
Es gibt ein Fortleben. Er öffnet mir diese Pforte des Jenseits schon zum großen Teil. Ich darf den Herrn sehen. Er spricht zu mir. Er lässt mir Seelen zu, damit ich sehe, dass sie leben, dass sie ihre Angehörigen abholen und dass sie Freude haben, wenn die Seelen erscheinen und holen sie ab und führen sie ein in das geistige Licht.
Mein vorangegangener Bruder erschien und er sagte: „Es wird mir eine große Freude sein, dich einzuführen in das geistige Leben. Ich werde mir viel Mühe geben.“ Der Herr spricht: „Meine Helene wird überrascht sein, im Geiste zu leben, aber du wirst dich gleich eingewöhnen.“ Ja, die Seelen erscheinen, sie können sich materialisieren, aber nur durch den Willen des Herrn. Wie meine vorangegangene Mutter mal zu mir sagte: „Dass ich mit dir reden darf, das ist der Wille Gottes. Ich kann nur reden mit dir durch ihn.“ Er ist die Kraft, er ist das Licht, er ist das Leben, dass die Seelen sich auch mit mir verständigen und auch mit uns allen verständigen, wenn wir mal Abschied nehmen von dieser Welt. Früher kam eine Frau her, die hielt fest zu mir. Sie war mir wirklich eine liebliche Schwester und Mutter zugleich.
Und ehe sie abberufen worden ist, sah ich ihren verstorbenen Sohn. Und er sagte zu ihr: „Jetzt ist es so weit, dass ich dich, meine liebe Mutter, kann in meine Arme schließen.“ Ich offenbarte ihr diese Vision und sie weinte. Sie spürte auch die Kraft Gottes in dem Moment ich ihr die Vision offenbarte. Da sah ich wieder auch eine Verwandte, eine Tante von ihr. Die hatte einen Korb Rosen um den Hals gebunden. Mit weißen Rosen war der Korb belegt und sie streute Rosen hier hin zum Empfang. Ehe sie die Schritte machte weiterzugehen, streute sie die Rosen. Es muss wunderbar sein, im Geiste fortzuleben, wenn wir den Willen unseres Herrn auf Erden auch erfüllen. Sicher, aus unserer eigenen Kraft ist nicht viel geschafft, aber wir müssen unseres dazutun, unser Ich ganz zurückstellen, kaltstellen und auch für arme Menschen, die in Not sind, sorgen. Wie sagt der Herr: „Liebet Gott über alles mit eurer ganzen Kraft und Stärke, aber auch den Nächsten liebet, wie ihr euch selbst liebet.“
Wo ist noch dieses Gebot vorhanden? Der Krieg wurde ja schon vorhergesagt, was da kommt in diese Welt. Da sah ich ja auch die Mutter des Herrn. Sie sagte: „Ich weine Blutstränen.“ So tut ihr das weh für die armen Menschen. Und ich sah auch die Tränen, die sie weinte, die waren Blut. Sie fühlt mit den Menschen, fühlen wir doch auch mit unserm Herrn Jesus, was er durchgelitten hat in dieser Zeit. Das war auch übermenschlich, dass er das getragen. Das war des Vaters Kraft und Allmacht. Er lebte im Vater und der Vater lebt in ihm. Und auch wir tragen manche Beschwerden. Unserer eigenen Hausgenossen stellen sich gegen uns, sehr feindlich. Es ist wirklich ein harter Weg, den auch wir gehen in dieser Zeit. Aber er hat es uns ja gesagt, dass die Eigenen sich stellen gegen uns, wenn wir in seiner Führungsliebe stehen. Er hat es uns ja offenbart, aber tragen wir doch dieses Geschick in ihm, denn er hat alles Schwere durchgemacht. Er geht vor uns her als großer, starker Führer und er sagt zu uns heute noch: „Meine Lieben, folget mir.“ Und er gibt uns die Kraft, dass wir standrecht wandeln in dieser Nacht. Er ist immer für die Seinen da, wenn wir sein Wort auch ernst aufnehmen und ihm nachfolgen in diesem Leben. Tragen wir das Geschick ruhig und still. Zanken wir nicht mit denen, die uns verleumden, die uns durch den Dreck ziehen. Übergeben wir alles unserm Herrn Jesus Christ. Der macht es viel besser als die Gerichte der Zeit. Er ist der Weg. Er ist die Wahrheit. Er ist das Licht. Er ist das Leben. Wer ihm vertraut, der tut wohl daran, denn er lebt. Er lebt auch mitten hier in unserem Zelt. Es waren schon manche, die gesagt haben, sie haben Jesus hier im Zelt gesehen. Sie wollten es aber den Menschen nicht sagen, sie würden es ja doch nicht glauben. Ich weiß, dass er hier ist. Wo sein Wort ist, da ist der Herr. Er sagte zu mir: „Das Heim hier ist mein, bei dir, Helene, bin ich daheim.“ Es heißt, er gibt mir sein Wort, er gibt mir die Gnadenzüge durch seinen Geist am Ort. Also ist er daheim an diesem Ort. Er sucht sich seine Menschen aus. Er geht gerade dorthin, die man gar nicht kennt, die man gar nicht ansieht, die keinen Namen haben. Er ist ganz anders, wie die Menschen denken. Er ist der allgütige, der allbarmherzige Herr, der auch unsere Leiden kennt und der uns auch tröstet, erquicket und uns weiter lenkt, der uns stärkt, der immer bei uns ist zu jeder Stunde, zu jeder Zeit. Er ist unser großer Herr, an dem wir uns festhalten für Zeit und Ewigkeit. Der Name unseres Herrn sei gebenedeit.
AMEN