Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 27.02.1999

Liebe Geschwister, sollten euch Bedenken kommen, dass der Herr spricht: „Dieses Heim ist mein, bei Helene bin ich daheim.“ So ihr aber das Wort hier höret; das Wort hat Kraft, Leben und Licht. Das Wort kommt aus dem Herzen dessen, der verblutet ist für die Menschheit, für die, die ihn an- und aufnehmen, die auch den Weg der Nachfolge gehen. Die da kämpfen wider ihre Übel, wider alles, was nicht zum Herrn gehört.

Viele sagen, sie sind unnormal geartet, sie können dafür nichts. Das ist auch nicht umsonst. Das sind Probleme und Prüfungen, die die Menschen sollen durchstehen in der Aufschauung zu dem lebendigen Herrn. Und er gibt die Kraft, durchzuhalten.

Wenn Versuchungen kommen, sollen wir uns stets an ihm, an seinem Arm festhalten. Herr, gib du die Kraft. Wir wollen ja nicht abrutschen, zurückfallen in die alten Laster. Wir wollen doch vorangehen. Er sagte: „Nur die sich Mühe geben, denen gebe ich auch meine Kraft, dass sie es schaffen.“

Ohne Überwindung, ohne Selbstverleugnung steht uns auch der Herr nicht bei. Faule Knechte, faule Mägde kann er nicht brauchen. Er gibt uns sein königliches Wort am Ort, dass wir ihm sollen folgen. Er kann die nicht brauchen, die immer wieder zurückfallen in ihre alten Laster, in ihre alten Sünden. Maria Magdalena hat sich seine Worte tief eingeprägt in ihren Geist, in ihre Seele. Und er hat sie hoch begnadigt. Sie durfte ihn sogar erleben bei seiner Auferstehung. Er gibt auch uns Gnade täglich, stündlich, minütlich durch sein Wort. Er redet doch zu uns. Er macht aus Sündern Gotteskinder und Erben seines geistigen Reiches.

Sein Wort, sagt er, wird nie vergehen. Himmel und Erde werden vergehen, aber das, was er sagt, bleibt bis in alle Ewigkeit. Es ist wunderbar zu wissen, dass unser Geist nicht stirbt. Der Tod geht an der äußeren Tür vorüber, ohne einzugehen. Der Körper kommt in die Grube und verwest, weil er Staub ist. Aber der Geist, so er geschult ist durch das königliche Wort unseres Herrn, so man die Nachfolge beachtet, so man lebt für den Herrn, so stehen die Engel schon bereit, uns abzuholen in die Ewigkeit. Ich hatte eine Vision vor Kurzem von dem Engel des Herrn. Das war eine wunderbare, großartige Vision.

Er reichte mir seine Hände und er sagte: „Helene, lege deine Hände getrost in meine Hände. Der Herr fordert deine Seele von dieser Welt.“ Ein tiefes Glücksgefühl durchzog meine Seele. Es lohnt sich, liebe Geschwister, dass wir den Weg hier gehen. Es lohnt sich auch, dass man stille hält, wenn der Feind angreift. Er greift nur so weit an, wie der Herr es zulässt. Das ist unsere Prüfung. Das sind die Probleme, die wir bewältigen sollen, wohl durch die Kraft, die es schafft, die Kraft, die Gotteskraft. Der Herr hilft den Seinen immer und allezeit. Er sagte auch zu mir: „Keiner packt dich, Helene, alle Steinwürfe prallen an deinem Hause ab. Sicher fühlst du den Druck. Sicher fühlst auch du den Schmerz. Aber sie haben alle nichts an dir. Du bist unantastbar durch mein Wort, durch meine Geisteskraft. Merke es dir.“ Liebe Geschwister, und die Geisteskraft erhaltet auch ihr in der Zeit. Er hat euch gerufen beim Namen und er spricht das große Amen, so ihr ihm nachfolget durch sein Wort, das er immer wieder spricht an diesem Gnadenort. „Kommet alle her zu mir, ich will euch erquicken.“ Worte des Herrn, sie geben uns viel Mut, viel Kraft, viel Ausdauer hier. Und die Prüfungen ertragen wir in seinem heiligen Namen. Spreche du, Herr, dein großes Amen.

AMEN

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