Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprachen vom 06.03.1999

Teil 1

Lieber HERR, wir sind in deinem Geiste zusammengekommen, gib du die Kraft, dass wir alles Weltliche hinter uns bringen, dass wir untereinander werden ein Herz, ein Glied, eine Kette auf dieser Erde. Aber du selbst wurdest ja angeprangert in dieser Zeit. Du hast nur gute Werke ausgefüllt. Du hast große Zeichen und Wunder gewirkt. Dennoch hat man dich ausgerufen, verspottet, verhöhnt, geschlagen, Dich gegeißelt, Dich mit Dornen gekrönt. Man lud dir das schwere Kreuz auf. Du trugst das Kreuz bis hinauf auf Golgathas Höhe, dort wurdest Du gekreuzigt. Aber das war dein Weg. Schon von Kind an war diese Härte da. Du hast nie Platz gefunden unter den Menschen. Sie warfen alle durchweg Steine auf dich, gerade die, auf die du dich hättest können verlassen, die haben dich angeprangert. Auch du warst in einem schlechten Ruf, trotzdem du der vollkommene GEIST bist.

Du sagst ja auch zu uns, dass auch wir gehen durch diesen Hades. Du sagtest auch zu mir: „Meine Helene wird ein Abbild sein meiner selbst im irdischen Heim.“ Die Verfolgung und alles, was du erduldest, das geht auch auf uns über. Aber wenn wir wollen Geschwister seien im Herrn, so müssen wir dir doch nachfolgen auf Schritt und Tritt. Was geht nur in so vielen Herzen vor? Neid, Bosheit, Widerwärtigkeit. Wir sollen uns versammeln in JESU CHRISTO, unserem Herrn. Einer soll dem anderen zur Seite stehen, Hand in Hand mitgehen. Er war gerade für die Gefallenen da, gerade für die Ärmsten der Armen. Er ist gekommen zum großen Vorbild, zum einmaligen Vorbild und Führer.

Er ist unser guter Hirte, auf den wir uns immer können verlassen. Aber wir müssen auch den Weg GOTTES gehen auf dieser Welt, mitdenkend, mitfühlend, mitleidend werden, nicht einer auf den anderen schlagend in Hass und Bosheit und Widerwärtigkeit. Wenn man den Hadesgeist in sich trägt, dann ist es besser, man bleibt draußen, aber nicht in diesem Haus. Wer sät denn den Hades in die Herzen ein? Wer denn? Das wisst ihr doch alle. So töricht seid ihr doch nicht. Der HERR spricht zu uns: „Kommet alle her, die ihr mühselig und beladen seid. Ich will euch erquicken.“ Ich denke immer an die Vision, so ich den Engel des Herrn hier in unserer Mitte sah und er sagte: „Welch ein Nebel, welch ein Dunst geht hier aus! Und ihr wollet Kinder GOTTES sein? Ihr wollet Kinder des Herrn sein?“

Einer hakt auf dem anderen herum. Was soll das? Lieber HERR, gib du mir die Kraft, dass ich durchhalte in dieser Hölle, in dieser Nacht. Gib du die Kraft, dass doch alle in sich gehen und dich anbeten und den Nächsten lieben, so wie sie sich selbst lieben und über alle Schwächen und Fehler gehen, denn wir alle sind ja selbst voll Fehler, Schwächen und Gebrechen. Wenn uns der HERR nicht hilft, wo ständen wir denn? Wo denn? Wir sind ja alle nichts. Er ist das große Licht, so wir ihn aufnehmen, so wir ihn bekennen, so wir Glieder sind an seinem Leibe; so sind wir ein Licht. So leuchten wir auch. Wir möchten doch als Sonnenstrahlen leuchten hier im Raum und außer dem Raum. Einer soll dem anderen helfen, wenn er in Schwierigkeiten, in Nöten steht. Das ist sogar eure Pflicht.

Nicht sagen: „Das geht mich überhaupt nichts an.“ Glieder am Leibe des Herrn, das geht sie viel an. Wir sollen untereinander uns die Hände reichen und den Herrn anbeten. Und uns das Wort gut merken: „Liebet GOTT über alles und liebet besonders den Nächsten, so wie ihr euch selbst liebet, wie wir uns alle selbst lieben.“ Wann werden die Seelen sehend in diesem Leben. Hebet nicht das eigene Ich, werfet es weit weg von euch, fort. Das taugt nicht. Seid untereinander eins im Herrn oder seid ihr Fremdlinge außer dem Herrn? Wie man sich hier bettet, so liegt man in der Ewigkeit. Er sagt nicht umsonst, was man hier säet, das geht dort auf. So wie die Bäume fallen, so bleiben sie auch liegen. Nur durch die Liebe Gottes werden wir auf Erden siegen.

Teil 2

Liebe Geschwister, nehmet euch die Worte GOTTES tief zu Herzen. Er sagt: „Mein Wort ist ein zweischneidiges, scharfes Instrument.“ Es schneidet tief, es brennt, aber nur für die, die sich gegen ihn stellen, die sich nicht rühren für den Geist, für das Licht, für das Leben. Er aber sagt: „Nur die mir nachfolgen, die werde Ich erkennen als die Meinen, nur die mir nachfolgen, sie sind Licht vom göttlichen Licht. Mein Vater ist der Weingärtner. Ich bin der lebendige Weinstock und die mir nachfolgen, das sind meine Reben, an denen auch ich Freude habe.“ Aber die Reben werden auch beschnitten.

Ich denke immer daran. Er zeigte mir meinen Baum. Er war voller Knospen. Er sagte: „Dieser Baum, Helene, geht erst auf in Pracht und Herrlichkeit in dem geistigen Leben. Da hast du Freude, so viel Freude bis in alle Ewigkeit.“ Wenn ich auch die Erscheinungen habe von den Engeln und vom Herrn, da fühlt man einen Frieden, da fühlt man eine Wonne. Das ist ein Leben, das man nicht kann auslegen. Denken etwa so einige, sie könnten mich belehren, mich leiten, mich führen. Mich führt nur der Geist des Herrn. Von ihm lasse ich mich leiten, lenken und führen. Und er sagt mir alles. Er sagt mir das Allergeheimste. Mich kann keiner übergehen in Falschheit, in Bosheit noch mit schönen Reden. Er sagt es mir.

Was ich soll wissen, dass offenbart er mir. Und er tröstet mich zur rechten Zeit. Wenn ich mir manchmal so viele Sorgen mache, ist direkt schon ein Engel bereit und tröstet mich. Es ist wunderbar, getröstet zu werden vom Herrn, von den Engeln des Lichtes. Ja, wer glaubt das? Es sind nur die, die auf Erden auch gehen durch viel Mühsal und Beschwerden. Es sind die, die man gar nicht versteht auf dieser Welt. Man hat ja auch den Herrn nicht verstanden. Selbst die eigenen Hausgenossen waren seine größten Feinde. Und so ist es auch bei uns.

Die eigenen Leibesgeschwister sind unsere größten Feinde. Sie meiden uns ohne Grund. Er sagt es aber auch zu uns, die er erwählt: „Und sie werden auch euch verfolgen um meines Namens willen, aber selig seid ihr, so ihr die Verfolgung erleidet, denn euer Lohn ist groß im Himmel.“ Der Weg GOTTES führt durch tiefe Dunkelheiten auf dieser Erde, aber schön zu wissen, dass wir es genau wissen, dass er die Hände über uns hält. Er gibt mir so viele Offenbarungen, so viele Visionen auch von den Geschwistern zum Trost, zum Frieden, aber auch zur Beschneidung, zur Formung hienieden. Wir danken dem Herrn, dass er uns würdigt, dass er uns schenkt direkt das Wort aus seinem Geiste an diesem Ort. Und wer sich falsche Bilder macht von mir, der soll mal in sich gehen und soll sich selbst besehen, wie weit steht er mit dem Herrn verbunden, wie weit ist er mit dem Herrn vereint, schneiden und brennen. Wer will denn hier schneiden? Wer will denn hier brennen?

Der HERR will uns erziehen zu brauchbaren Lebenskräften, die er wirklich brauchen kann und brauchen wird. Gehören wir dazu? Nur durch die Gnade Gottes wird das möglich sein. Er sagt: „Bittet und ihr werdet empfangen, klopfet an, es wird euch aufgetan.“ Diese Stelle hier, die meidet man auch wie die Pest. Man zieht ganz falsche Schlüsse von dieser Stelle. Aber ihr sollet euch untereinander, ihr Geschwister, im GEISTE verbinden und vereinen und eins sein untereinander, ein Herz, ein Glied, eine Kette, auf dass Jesus sagen kann: „Ich bin der Weinstock und ihr die Reben.“ So ihr euch untereinander bekämpfet, was soll das, was ist das? Das ist die schwarze Hand. Zieht diese Hand nicht an euch. Sonst seid ihr verlorene Schafe außer dem Hause und der HERR wird euch weder kennen noch ansehen, wenn es mal so weit ist. Da wird ein großes Wehklagen werden. Hier ist die Zeit zur Bewährung. Hier ist die Gnadenzeit. Drum wirken wir alle, bis dass der HERR kommt und uns ruft bei unserem Namen. Möchte er sprechen das große Amen.

AMEN

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