Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 20.02.1999

Was sagt uns dieses Wort, liebe Geschwister, das Weib am Jakobsbrunnen. Und so sucht er auch heute Menschen, und er wartet auch heute noch auf die Menschen. Er hat uns auch gezogen in das Band seiner Ordnungsliebe, in seine Haushaltung, hat aufgerichtet das geistige Zelt hier in diesem Hause. Er sagt: „Das Haus ist mein, das Heim ist mein und bei Helene bin ich daheim.“ Das ist aber sein Wort, das da fließt durch meinen Geist, durch meine Seele. Er gibt uns heute Trost, so wie er damals tröstete die Menschen. Wohl, sie hatten die große Gnade. Sie durften ihn, den Menschensohn erleben.

Er hat sie angesprochen, und er hat ihr vergeben die Schuld. Er sagte aber immer: „Deine Sünden sind vergeben, sündige aber fortan nicht wieder.“ Wir sollen nicht zurückfallen in die alten Laster, vorangehen, dem Lichte entgegen. Er sagt: „Nicht, dass die letzten Dinge noch viel Ärger werden.“ Wir sollen das Wort Gottes ernst aufnehmen, auch uns bemühen. Dann gibt er uns seine Kraft zum Gelingen. Dem faulen Knecht steht er bestimmt nicht bei. Wir müssen auch an uns arbeiten, an unseren Lasten, die müssen wir zurückstellen, kaltstellen. Die abnormalen Triebe legt der Feind in die Seele. Der Kampf, der ist nicht mit Fleisch und Blut, aber gute Geister kämpfen mit uns, so wir das Wort ernst aufnehmen und das Wort auch befolgen.

Er wusste schon im Voraus, dass das Weib sich zu ihm bekannte, dass das Weib sogar Zeugnis ablegte für ihn. Es ging zu den Menschen hin und sagte: „Dieser Jesus, er ist gekommen, er ist der Sohn Gottes.“ Wer legte ihr denn das Wort ein in den Geist. Das ist doch der Herr Himmels und der Erde. Wer legt denn uns das Wort, wer legt es mir ein? Es ist der Geist des Lichtes. Er ist ja da. Und wenn wir fest an ihn glauben an seine Hilfe, an seine Kraft, so verspüren wir auch seine Kraft an Körper, Geist und Seele. Wir werden oft hart geprüft in diesem Leben, aber er lässt es zu, dass wir reifen.

Unsere Bäume müssen beschnitten werden schon in dieser Zeit. Besser hier schneide, besser hier brenne, nur verschone uns in der Ewigkeit. So sollen wir immer bedacht sein und nicht murren, nicht klagen. Wir sollen unser Kreuz geduldig tragen. Er sagte: „Nur die, die ihr Kreuz mir nachtragen in der Ruhe, in der Geduld, die sind mein und niemand wird sie meiner Hand entreißen.“

Wenn wir viele Lasten zu tragen haben, auch viele Schmerzen, denken wir doch an ihn, an seinen ganzen Leidensweg. Dann finden wir eine solche Stärkung vom Kreuze Jesu, eine solche Tröstung, die uns erquickt und froh stimmt. Wir sollen nicht klagen, wir sollen ruhig unser Kreuz tragen. Ich bete immer noch, dass ich noch die geistigen Stunden halten kann bis zum Schluss. Er sagte ja auch: „Du kannst dich bewegen, Helene, bis an dein End und die Krone des Lebens dein Herr dir schenkt.“ Ich danke ihm von ganzem Herzen, dass ich mich bewegen kann.

Und was er sagt, ist auch wahr und echt. Er sagte mir auch dieser Tage: „Ich stärke dein Augenlicht.“ Nach dem Befund von den Ärzten, von dem Augenarzt, müsste ich schon längst erblindet sein. Der Arzt sagte selbst: „Ich verschreibe Ihnen keine Brille, sie müssen in Behandlung, sonst erblinden Sie.“ Es kommt aber so, wie der Herr es will. Ich sagte immer: „Ich vertraue meinem Herrn, er macht alles viel besser, wie wir denken.“

Er sagt auch: „Selig, die mir vertrauen, die an mich glauben, auf mich bauen. Ich werde sie nicht enttäuschen.“ Er ist unser Herr und Heiland. Und er ist immer für die Seinen da. Er ist uns immer nah. Viele warten auf das Kommen. Er sagte damals: „Werde ich noch Glauben finden, so ich wiederkomme.“ Er ist ja da in seinem Geiste. Er hat ja immer Menschen erwählt, hat auch mich erwählt, sein Wort auszustrahlen, auch die vielen Kundgaben auszustrahlen, die ich erhalte. Er ist die Kraft in uns Menschen. Er gibt uns zu verstehen, dass er uns geliebt hat bis in den Kreuzestod. Welch ein treuer, zuverlässiger Herr und Gott. Wenn die Priester sich halten direkt an der Gottheit, am himmlischen Vater, der Vater übergeht den Sohn nicht, denn der Sohn kam in Menschengestalt und der Sohn hat so sehr gelitten, dass es nicht auszusprechen ist, welche Qualen er erduldete bei der Kreuzigung.

Und wer den Sohn nicht anerkennt, den kennt auch der Vater nicht. Trotzdem ist es ja nur eine Gottheit in drei Wesensarten, Vater, Sohn und der Heilige Geist. Und er sagt: „Ich sende euch meinen Tröster, meinen Geist.“ Er geht von Jesus aus und er gibt uns den Weg frei für ins Himmelreich. Sind wir doch nicht so verzagt, wenn es auch nicht geht nach unserem eigenen Willen. Es ist auch nicht gegangen nach meinem Willen. Es geht keinem Menschen nach dem eigenen Willen. Er macht unsere eigenen Pläne zunichte. Es kommt alles ganz anders, wie wir uns das vorstellen, wie wir uns das ausdenken. Wir denken und der Herr tut leiten und lenken. Denken wir stets daran. Aber wir wissen auch, dass wir stehen in Gefahren, dass die Dämonen zugelassen sind. Nicht umsonst. Sie dienen uns wiederum, auf dass „das Böse“, wie der Geist sagt, „dem Guten dienen muss.“ Es ist nichts umsonst. Alles hat seinen Zweck. Und was der Herr tut, wenn wir es auch nicht verstehen, wenn es auch sehr wehtut, sollen wir trotzdem beten: „Herr, dein Wille geschehe. Du allein machst keine Fehler.“ Wir machen Fehler. Wir erreichen alle nicht die Heiligkeit. Du bist der Allerheiligste. Nur du bist fehlerlos. „Selig“, sagt er auch zu uns heute, „die sich an mir nicht stoßen.“ Ich weiß nur eins, dass wir alle stehen in seiner Hut. Er macht alles schon gut, bleiben wir in seiner Hut. Nur unser Herr ist gut.

AMEN

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