Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 09.01.1999

Liebe Geschwister, der Herr gibt das wahre Wort und die visionäre Sicht am Ort. Die Visionen und das Wort sind wahr und echt. In einer Vision kam er hier in den Raum, und er sagte: „Dieses Heim ist mein, bei Helene bin ich daheim.“ Mancher mag lächeln und spotten, aber es ist ja sein Wort, was er mir gibt, was da fließt durch meinen Geist, durch meine Seele. Also ist er da daheim, wo man sein Wort verkündet. Wo man auch keine Furcht hat, ihn zu bekennen vor den Menschen, ganz gleich, was da mag geschehen. Er sagt auch, ihr müsset gehasst, ihr müsset verfolgt werden. Schon um meines Namens willen. So verhasst ist der Name Jesus auch in der ganzen Welt. Wer nennt noch seinen Namen? Sogar in den Kirchen sind die Priester wie schlafende Hunde.

Würden sie den Geist Christi aufnehmen, dann wären Kraft und Leben in ihren Hallen. Ohne den Geist keine Ein- und keine Aussicht. Er sagt: „Wer meinen Geist nicht trägt, den kenne ich ewig nicht.“ Ein hartes Wort. Viele denken, sie tragen ihn, aber sie tun die Werke der Finsternis erfüllen. Was wir säen, das werden wir ernten. Wie die Bäume fallen, so bleiben sie auch liegen. Wenn er uns aufrichtet, so ist es nur Gnade. Aber er sagt: „Sündiget fortan nicht wieder, fallet nicht in die alten Laster wieder zurück, in die Sündhaftigkeit, in das Verderben. So sind die letzten Dinge ärger als die ersten.“ Wir sollen uns ändern, ablegen die Werke der Finsternis, anziehen die Werke des Lichtes und so erhört uns auch unser Herr. Sind wir etwa schwankende Rohre, die der Wind hin und her bewegt. Dann taugen wir ja nichts, und er kennt uns nicht. Und wir wissen nicht, wie schnell unsre Stunde geschlagen hat.

Plötzlich wie ein Dieb in der Nacht erscheint der Herr, und er verlangt Rechenschaft. Und wie stehen die so betrübt da, die nicht kämpfen mit den Engeln, die der Herr uns aufstellt auf dieser Welt, den Kampf der Gottesgerechtigkeit, die nicht kämpfen gegen die Laster von Sünden, Tod und Teufel. Ich hatte mal eine Vision. Er zog einen Mann aus der Dunkelheit heraus zu sich in sein Licht. Er meint es immer gut, aber wir sollen bleiben in seiner Hut. Und sollen den Weg des Kampfes in Gott beginnen. Er stellt uns auf seine Engel. Engel Michael, Engel Gabriel und Engel Raphael sind die drei großen Engel, die er hier aufstellt in dieses Haus, euch allen zur Freude und zur Kraft, so ihr das Wort Gottes in euch reifen lasset zur Pracht. Oh, wie wird es einmal sein, wenn wir die Werke der Liebe nicht erfüllen, wenn wir uns nicht gegen das eigene Ich aufstellen, die Ich-Sucht bekämpfen. Gehen wir doch unserm Herrn nach. Manche sagen, wir wollen leben. Sie laufen den Dämonen nach und wissen es nicht. Und diese Dämonen kommen später. Sie holen sie ab. Ob sie das glauben wollen oder nicht. Wenn sie noch so schön zeigen ihr Gesicht, wenn sie auch noch Gebete formen aus Furcht, aus Angst. Die Dämonen weichen nicht. Den Geistern man dient in dieser Zeit, die legen Beschlag auf das Seelenkleid.

Was wir säen, das werden wir ernten, mehr nicht, säen wir auf den Herrn, so haben wir gewonnen. So kommt der Herr uns entgegen als Bräutigam und nimmt die Braut ab und führt sie ein in das geistige Reich. In einer Vision sagte er zu mir: „Helene, ich teile mein Reich mit dir. Sage den Geschwistern, die MIR nachfolgen, dass ich das Reich auch teile mit ihnen.“ Aber er teilt es nicht mit den Müßiggängern, mit denen, die da denken: „Oh, Gott kommt ja noch lange nicht. Und dann verzeiht er uns immer. Er ist ja am Kreuze auch für uns verstorben.“ Nein, für die Müßiggänger nicht. Er sagt nicht umsonst: „Was ihr säet, das werdet ihr ernten. Wie die Bäume fallen, so bleiben sie auch liegen.“ Man soll die Worte des Herrn gut durchsinnen, gut durchgehen mit Bedacht und mit Ehrfurcht. Drum gebet euch Mühe und erbittet die geistige Kraft. Er sagt: "Höret, erfüllet, liebet, vollbringet. Ich gebe den Meinen das Gelingen. Er ist die Kraft in denen, die ernstlich mit ihm Hand in Hand den Weg des Kreuzes auf Erden gehen.“ Drum höret diese Worte und schreibet sie tief in eure Seelen ein am Orte. Wisset, der Herr tritt nicht über seine Haushaltung, über seine Hausordnung. Wollen wir ihm doch die Hände reichen. Herr, so nimm unsere Hände und führe uns bis an unser seliges Ende. Gib du uns die Kraft, die es schafft, dass wir Christen werden noch auf Erden.

AMEN

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