Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 25.04.1998

Liebe Geschwister, das Wort GOTTES ist unseres Fußes Leuchte und unseres Weges Zier. Es ist wunderbar zu wissen, der HERR spricht. Aber ER hat zu mir gesprochen, und er sagte zu mir: „Helene, sie glauben dir nicht, dass dein HERR zu dir spricht. Sie sagen, du hättest Wahnvorstellungen. Aber mache dir nichts daraus.“ Man glaubte IHM ja auch damals nicht, heute erst recht nicht. ER war so einfach gekleidet. So demütig ging ER durch diese Welt. Die Pflegeeltern, die Eltern, die Mutter Maria, Josef, sie waren einfache Menschen. Und ER, ER war so einfach gekleidet wie SEINE Jüngerschar, sodass Judas sagte: „Den ich küssen werde, der ist es“, so er IHN verraten hat. Und ER sagt: „ICH bin auch heute noch demütig und sanftmütig von ganzem Herzen. Bildet eure Herzen nach MEINEM göttlichen, heiligen Herzen.“ Wo der Stolz, die Hoffart sind, dort ist nicht der HERR. Sie laufen alle leeren Wagen nach. ER sagt wörtlich: „Wer MEINEN GEIST nicht trägt, den kenne ICH nicht. Wer aber MEINEN GEIST trägt, der ist MEIN schon auf dieser Welt.“

Darauf kommt es an, dass wir SEINEN GEIST in uns tragen, dass wir IHM folgen auch bei allen Schwierigkeiten. Auch alles Schwere, was uns in den Weg kommt, dass wir in Geduld ausharren, bis ER uns wieder freimacht. Wenn Stürme kommen, Gewitter toben, richten wir doch unsere Blicke nach oben. Wir sind oft sehr verzagt, so die Türen alle fest verschlossen sind für uns, so sich keine Türe öffnet. Aber der HERR öffnet SEINE Herzenstüre. ER weiß immer, wann ER eingreift. Sind wir doch nicht so verzagt. Fürchten wir uns doch nicht vor der schwarzen Macht. Halten wir uns doch ganz fest an der Gotteskraft. ER sagt: „Dieses Haus habe ich bedacht mit MEINER göttlich-geistigen Kraft.“

Das Wort hat Leben, das Wort ist Auferstehung. ER ist wahrhaftig auferstanden. Und ER ist SEINEN Jüngern erschienen. Thomas durfte SEINE Wundmale fühlen. Er glaubte es nicht. Es ging ihm nicht in den Verstand, dass der HERR trotz Todesleiden, trotzdem ER im Grabe gelegen, auferstanden ist. Ja, auferstanden ist unser HERR. Es gibt mehr als die Schatten unseres Todes. Behalten wir das ganz fest, das Wort, in uns: „Wer an MICH glaubt, der hat das ewige Leben.“ Und der HERR spricht zu denen, die beladen sind: „Kommet alle her zu MIR, ICH will euch erquicken.“ Vertrauet ganz fest der geistig-göttlichen Führung. Er steht euch bei. Und wenn alles wankt und alles bricht, ist der HERR des Lebens unsrer aller Zuversicht. ER hilft, wenn die Not am größten ist. Wenn wir denken, jetzt geht es gar nicht mehr, aber unser HERR, ER ist treu. ER verlässt die SEINEN nicht. ER lenkt nur alles nach SEINEM heiligen Willen. So wie ER es denkt, so ist es schon gut. Wir sollen IHM immer fest vertrauen. Und das Vertrauen lohnt sich. ER sagte zu mir dieser Tage: „Helene, dein festes Vertrauen macht mir Freude.“ Drum seid nicht verzagt. Der HERR steht euch bei in allen Stürmen, in aller Not. ER ist immer und bleibt unser treuer, zuverlässiger HERR und GOTT.

Und weinen wir auch nicht, wenn unsere Lieben von uns gehen, wenn ER sagt: „Jetzt hole ICH wieder jemanden hier raus.“ Wenn jemand rausgetragen wird, so ist es zu deren Besten. Im festen Glauben ist er ja nicht gestorben. Nur der Leib, der geht in das Grab, in die Grube. Aber der Geist, der JESUS aufgenommen hat in dieser Zeit, der ist Licht, und der kehrt ein zum HERRN. Freuen wir uns doch. Diese Welt ist ja nur eine Vorbereitungsstunde für das ewige Leben. Halten wir uns so, dass der HERR mit uns zufrieden ist. Sicher, der Mensch an sich ist schwach, manchmal hilflos wie ein kleines Kind. Aber bitten wir doch für die Kraft GOTTES. Bitten wir, ER möge uns beistehen, dass wir das große Ziel erreichen, Glückseligkeit in SEINEM GEISTE, dass wir IHN sehen dürfen von Angesicht zu Angesicht. Füllen wir unsere Lampen heute mit dem Worte GOTTES und sind wir doch unverzagt in unseren Prüfungen. Denken wir, wenn es zu schwer wird, an unseren gekreuzigten heiligen HERRN. So fließen die Kraftströme vom Kreuzaltar auf unsere Häupter. Halten wir das Wort ein, und befestigen wir uns ganz fest an dem Kleid unseres HERRN. ER wird immer mit uns verbunden bleiben, bis ER uns abruft in die Ewigkeit. Lieber HERR, wir bitten sehr um ein einzig Gut von DIR. Nicht wonach die Welt verlangt, nicht womit man eitel prangt. Nimm, o nimm HERR allein unsere Herzen ein. Nicht das Fleisch, der Geist allein, soll in uns der Herrscher sein. Wir wollen lauschen still, was ER mit uns reden will. Sieh, wir möchten, HERR, Du weißt, wandeln nur nach DEINEM GEIST. Nimm, o nimm DU allein bleibend unsere Herzen ein. Lieber HERR, wir danken DIR für DEINE große Liebe, für DEINE Haltung, für DEINE Güte. Wir danken DIR auch für das bittere Todesleiden, das DU vollbracht hast auf Golgathas Höhe am Kreuz. Und am Kreuz, da ist unser Zufluchtsort. DU öffnest uns die Himmelspfort', so wir geduldig tragen unsere Last. Wir tragen alle ein Kreuz, der eine mehr als der andere. Aber DU hilfst uns über die Brücke der Zeit. DU zeigst uns ja auch den Weg. DU sagst: „ICH bin der Weg, gehbar für euch alle.“

Und ohne Nachfolge SEINER Person kommen wir nicht an im ewigen Leben. DU sendest uns SEINE Engelschar, dass sie uns kräftigen und trösten und erquicken, dass sie uns auch bewahren vor den ärgsten Gefahren. Uns geschieht nur das, was DU uns zulässt, lieber HERR. Denn DIR ist gegeben alle Gewalt im Himmel und in diesem Leben. Das wissen wir. Wir halten ganz fest zu DIR, lieber HERR JESUS CHRIST. Gib DU das Gelingen, gib DU das Erfüllen. Wir geben den Willen. Sei immer mit uns vereint, bis DU uns abrufst in die ewige Heimat. Dort erst sind wir zuhause, dort ist unsere Heimat. Diese Welt ist unsere Heimat nicht. Diese Welt ist voll von Gefahren. Würdest du uns nicht festhalten, was würde alles geschehen. Alle Gewalt ist dir gegeben, auch in unserem Leben. Die Dämonen, die schwarze Macht, kann nicht ausrichten, was ihr gefällt. Es muss alles so gehen, wie DU es willst. HERR, DEIN Wille geschehe immer und alle Zeit, auch in unserem großen Leid.

AMEN

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