Ansprache vom 11.04.1998
Auferstanden ist unser HERR JESUS. Wir glauben es fest, wir wissen, dass ER im GEISTE auch bei uns, unter uns verweilt. In einer Vision sagte ER: „ICH lebe in dir, Helene, und du lebst in MIR und MEINEN Frieden gebe ICH allen denen, die MICH aufnehmen und MEINEN Weg gehen.“ ER ist für uns da, unser auferstandener HERR, so wie ER damals auch mit denen verbunden war, die an IHN glaubten. Und ER erschien an erster Stelle Maria Magdalena. ER hat ihr Herz reingewaschen durch SEIN vergossenes Blut. ER hat auch unsere Herzen reingewaschen durch SEIN vergossenes Blut. ER gibt uns immer wieder frischen Mut. Denken wir daran, als Maria so Verlangen hatte nach dem HERRN und als ER ihr erschien, und ER rief ihren Namen. Keiner konnte diesen Namen so aus dem Herzen sprechen und rufen wie der HERR. Da erkannte sie IHN. Welch eine Freude zog durch die Seele? Welch eine Freude zieht auch heute durch unsere Seelen, durch unseren auferstandenen, lebendigen HERRN? Ehren wir und preisen wir IHN immer und alle Zeit. Glauben wir nicht an Menschen-Worte. Glauben wir nur an die Worte, die ER spricht: „ER führt und leitet uns durch SEINEN heiligen, lebendigen GEIST.“ Und zwar führt ER uns durch alle Wahrheit. JESUS befreit. Das Wort hat Kraft, es hat Licht, es hat Leben. So werden wir angerührt durch die Strahlen der GOTTHEIT, durch das Wort des HL. GEISTES. Wissen wir den Gnadenzug überhaupt zu schätzen, wissen wir die Visionen zu schätzen? Nach menschlichem Denken und Sinnen können es viele nicht glauben. Aber diese Sachen gehen weit über die Verstandesbahn hinaus. Sonst wäre GOTT kein GOTT. ER ist aber GOTT und ER bleibt GOTT bis in alle Ewigkeit. Denn in einer Vision sagte ER: „Helene, ich teile mit dir MEIN Reich. Sage es den Geschwistern, die MEIN Wort und es befolgen, dass ICH MEIN Reich teile mit all denen, die MIR nachfolgen in diesem Leben.“
Ohne Nachfolge keine geistige Sicht. Und wenn wir denken, es geht nicht mehr, wenn die Trübsal überhandnimmt in dieser Zeit, wenn wir keinen Weg mehr wissen, ER weiß immer einen Weg. Und ER führt und lenkt uns wunderbar. Sicher geht es durch Sturm, Wetter, durch Wind. Aber der HERR ist doch bei SEINEM Kind, ER ist doch bei denen, die sich aufschließen für IHN, für das ewige Leben. Und freuen wir uns doch im auferstandenen HERRN, denn ER sagt: „Die an MICH glauben, die werden alle auferstehen zum neuen geistigen Morgen.“ Auf dieser Welt ist kein Glück zu finden. Das ist alles nur vorübergehend. Es folgen Trübsal, Stiche, Wehen und Schmerzen. Das hat ER mir oft offenbart. Und doch sagte ER: „Auf dieser Welt ist kein Glück zu finden, das standrecht wäre.“ Das Glück ist für uns JESUS, dass wir IHN gefunden haben durch die Gnadenstunden, durch SEIN lebendiges Wort, durch SEINE große Ausstrahlung im GEISTE hier am Ort. Danken wir unserem Heiland, danken wir IHM für das Fortleben unserer Geister, unserer Seelen. Unsere Seelen erscheinen uns, sie holen uns auch ab. Das durfte ich oft sehen und erleben, welche Freude die Seelen bringen, die ihre Leute abholen; wohl denen, die an JESUS glauben. ER sagt wörtlich: „Wer an MICH glaubt, der hat das ewige Leben.“ Im Glauben liegt auch die Nachfolge enthalten. Wir können trotz Schmerzen, trotz Wehen und Leiden, doch beten: „HERR, DEIN Wille geschehe.“ Es ist wohl schwer, das zu beten. Und doch, wenn wir den bitteren Leidensweg JESU durchgehen, ist es nicht schwer. Dann haben wir Erbarmen mit unserem geliebten HERRN. Aber ER hat uns befreit durch den bitteren Kreuzestod. Und ER spricht auch zu uns: „Kommet alle her zu MIR, die ihr beladen seid mit viel Mühsal und Beschwerden, ICH will auch euch, ihr Lieben, erquicken auf Erden.“
Danken wir dem HERRN für SEINEN teuren Einsatz, für SEIN vergossenes Blut. Danken wir IHM für SEIN Wort. Das gibt uns neue Kraft, neuen Lebensmut. Wisset, nur unser HERR ist treu, nur ER ist gut. Begeben wir uns fest in SEINE Gnadenhut. HERR, wir danken DIR für DEINE große Kraft, die DU ausstrahlst hier in unserer Mitte. Es ist ja nur DIR zu danken, auf dass ich kann geben das Wort den Geschwistern hier. Öffne die Herzen, auf dass sie alle DIR folgen, so wie DU es willst. Und lieber HERR, erbarme DICH unserer Schwächen, vergib uns unsere Gebrechen; denn wir sind alle noch fehlbare Menschen. Es tut uns oft leid, wenn wir ungeduldig und verzagt sind. Aber lieber HERR, das ist das Menschliche noch in uns. Du bist GEIST von Ewigkeit. DEINE Gedanken sondern sich ganz ab von unseren Gedanken und DEINE Wege auch von unseren Wegen. Aber wir lieben DICH, heiliges Herz. Heute Morgen habe ich gebetet: „HERR, sei mir nicht böse für die Ungeduld, sei mir nicht böse, das könnte ich nicht ertragen.“ Ich fühlte SEINEN GEIST so stark, SEINE Liebe, diese Geborgenheit. ER weiß, dass ich IHN liebe und dass wir IHN auch alle lieb haben. Aber diese Liebe ist ja kein Vergleich für die Liebe GOTTES im HL. GEIST. Lieber HERR, danke für alles. Wir sollen DIR auch danken für diese Beschneidung, für diese Wehen, für die Krankheiten; denn DU ziehst uns nur durch Leiden und Schmerzen und Wehen. Dann erst werden wir reifer für das geistige Geschehen. DU meinst es immer treu und gut. Begeben wir uns, liebe Geschwister, alle in SEINE Hut. Nur der HERR ist gut.
AMEN