Das lebendige Wort

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Ansprache vom 04.04.1998

Liebe Geschwister, es sollte halt so sein, dass ich heute schon diese Predigt gelesen habe. Und der HERR ist ja auch auferstanden, so wie ER es vorhergesagt hat. Wir sollen immer daran denken, welche Schande ER auf SICH geladen hat, um uns Menschen einzuführen in das geistige Leben. Maria Magdalena, sie war eine öffentliche Sünderin. Mit Fingern zeigten sie immer auf diese Frau, aber der HERR nicht. ER hat auf sie gewartet, ER hat sie eingeführt in das geistige Leben. ER umarmte sie und hat ihr vergeben die Schuld. ER wusste aber schon im Voraus, dass sie den Weg geht, den Weg der Nachfolge.

Selig, die nicht mehr zurückfallen in die alten Gewohnheiten. Der HERR ist der große Sündenvergeber. Wer kann denn schon die Sünden vergeben? Etwa Menschen? Ausgeschlossen. Nur der HERR kann uns vergeben unsere Schuld, weil ER für uns am Kreuze verblutet ist. Aber ER behält SICH das vor, die Nachfolge SEINER Person. Und Menschen, die an IHN glauben, sie legen ab, was nicht zum HERRN und ihnen gehört. Maria Magdalena folgte SEINEM Wort, sie hing sehr an ihrem HERRN, sie hing sehr an ihrem Sündenvergeber. ER hat ihr alle Schuld erlassen mit den Worten: „Sündige fortan nicht mehr, nicht dass die letzten Dinge ärger werden als zuvor.“

Und sie weinte so sehr, als ER im Grabe lag und ihr Herz schrie nach JESUS. Und da erschien ER ihr an erster Stelle. Keiner konnte ihren Namen so ausrufen, wie der HERR. ER rief sie: „Maria!“ Und sie wusste, das ist der HERR. ER sagte: „Berühre MEINEN Leib nicht.“ Aber gehe hin zu deinen Brüdern, verkündige, dass ICH auferstanden bin. Und ICH werde auch zu ihnen gehen und werde MICH ihnen zeigen in der Auferstehung. Und wir wissen, einer, der konnte es einfach nicht glauben, dass JESUS sollte auferstehen aus dem Grabe, aus dem Tode in das Leben. Das konnte auch nur der HERR. Und ER kann es auch bei uns, ER sagt: „Wer an MICH glaubt, der hat das ewige Leben.“

Und wir werden den Tod nicht fühlen. Es ist so, wie ER zu mir sagte: „Wenn der Todesengel zu dir kommt, Helene, auf deine Schultern klopft und spricht: »Komm mit.«, das bedeutet für dich das höchste Glück.“ Wir sterben ja nicht. Sicher fühlen wir, wenn das äußere Kleid zerfällt. Das Kleid steht nicht mehr auf, aber Geist und Seele, sie gehen den Weg in das Licht, in das Leben. Dieser Tage hatte ich eine Vision. Der Raum hier war dunkel, es waren nur etliche Geschwister hier. Da sagte der Engel: „Warum denn trauern? Die Trauer wird in Freude verwandelt werden beim Aufstieg im Geiste, im Licht.“ Und wir haben alle was in der Hand, wenn es so weit ist, liebe Geschwister.

Wir haben JESUS gefunden in den geistigen, verbindlichen Stunden. ER liegt an uns persönlich, wie wir das Wort einfassen in unser Seelenkleid, wie wir auch danach leben und wirken. Es liegt an uns ganz persönlich. Tragen wir doch das Licht öffentlich und schämen wir uns SEINER nicht. Bekennen wir unseren HERRN. Und wir wissen, ER ist da, greifbar nah. ER gibt uns die Kraft, dass wir auch standhalten in dieser Weltnacht. Und so wie ER SICH offenbarte dem Thomas, so offenbart ER SICH uns auch heute, wenn wir IHN auch nicht sehen und doch glauben. Aber ich sehe den HERRN, ich muss es ja glauben. Aber ihr sehet IHN nicht. Aber ihr sollet trotzdem glauben. ER ist unser Leben, unsere Auferstehung, unser alles in allem. ER wird uns kennen, wenn unsere Stunde geschlagen hat, und wird uns beim Namen nennen; denn wir haben ja das Licht. ER sagt ja von SICH: „ICH bin das Licht der Welt. Wer MICH aufnimmt, ist Licht von MEINEM Licht, Leben von MEINEM Leben.“ Und alle eure Prüfungen werfet auf den HERRN. ER lässt euch nicht allein. ER hilft schon zur rechten Zeit, ER verspätet SICH keineswegs. Die Gegner werden staunen. Der HERR ist viel stärker als alle Machenschaften dieser Welt. Glaubet, vertrauet, liebet, erfüllet und der HERR gibt euch das Gelingen.

Liebe Geschwister, kommt und seht, das Grab ist leer. Auferstanden ist unser HERR, JESUS von Golgatha, Halleluja. Lieber HERR, wir wollen immer daran denken, wie teuer wir alle erworben, erkauft sind durch DEIN vergossenes Blut. DEIN Blut hat diese Erde getränkt. DEIN Blut hat uns frei gewaschen von den Sünden der Welt. Aber DU gibst die Kraft, dass wir nicht mehr zurückfallen. DU bist unser großer Herr und Heiland, unser Erlöser. Und wir werden auch den Ostermorgen persönlich erleben in einer wunderbaren Auferstehung in der anderen Welt. Das weiß ich, das fühl' ich. Der Gnadenzug, den DU gegeben, der ist sehr hoch in diesem Leben. DU hast ihn uns nicht umsonst gegeben, auf dass wir uns sollen freuen, wenn DU erscheinst, wenn DU kommst als Bräutigam, uns in die Arme schließt. Möchte das doch in Erfüllung gehen, bei uns allen hier, dass wir auch Freude haben, so wie an Ostern die Freude groß war, wie Maria Magdalena DICH durfte schauen und DICH durfte erleben. Keiner konnte ihren Namen so ausrufen wie DU den Namen: „Maria!“ Und sie war so voll Entzücken, voller Freude. Auch wir haben Freude in unseren Herzen, dass DU, lieber HERR, lebst, dass DU auch unter uns hier verweilst und uns DEINE Kraft erteilst. Lieber HERR, sei immer mit uns verbunden, immer mit uns vereint. Und halte immer schützend die Hände über diese kleine Schar, die DU gerufen an den Kreuzaltar.

AMEN

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