Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 28.03.1998

Liebe Geschwister, die Worte JESUS gehen uns tief zu Herzen. Wie wurde ER doch verkannt, sogar von den eigenen Jüngern. Und es heißt doch: Es liefen so viele Jünger von IHM fort, sie konnten SEINE Worte nicht mehr hören, viel geschweige erfüllen. Aber an dem Worte GOTTES kommt keiner vorbei, am Erfüllen, am Vollbringen. Der HERR gibt das Gelingen. Wir sind ja auf dieser Erde, auf dass wir uns vorbereiten für das geistige Leben. Wir sind ja nicht da, uns schöne Tage zu machen. Und wenn wir geführt werden durch Leiden, durch Trübsal, sollen wir hinnehmen, bis der HERR uns das wieder wegholt.

Ich ging von einer Trübsal in die andere. Für mich war der ganze Weg ein furchtbarer Weg, ein Schlag auf den anderen. Und unverstanden geht man durch diese Zeit. Aber der HERR versteht mich, der HERR kennt mich. Man sagte mir zur Zeit: „Dass der HERR dich, Helene, erwählt hat, wo du doch so viele Fehler hast.“ Die Menschen legen sich das so aus. Sie werfen ihren Schmutz auf ein Werk GOTTES. Wenn ich nicht fähig wäre, hätte der HERR mich nicht erwählt. ER sagte ja auch: „ICH dulde es nicht, dass du Helene schwarz machst. Sie gibt euch das Licht, das Leben. ICH dulde das nicht.“

Und der HERR steht hinter mir und ist mit mir verbunden und vereint. Das ist Gewissheit, das steht fest. ER führt und lenkt mich immer wieder durch diese wunderbaren Gnadenzüge. Heute hatte ich auch eine Vision. Ich wurde versetzt in einen Saal, es war wie ein Palast, ein großer Saal. Und in dem Saal war ein großer Tisch aufgestellt und der Tisch war schneeweiß gedeckt und der HERR saß am Tisch und ER sagte: „Der Bräutigam erwartet dich SEIN Kind.“

Es war eine wunderbare Vision. Es hat mich tief berührt und auch eine große Freude zog durch meine Seele. Wir sollen unser Geschick tragen in der Zuversicht: „JESUS verlässt die SEINEN nicht.“ Ein gewisser Schutz GOTTES ist über uns. Und wenn wir denken «es geht nicht mehr» ER ist das Licht, das ER ausstrahlt über die SEINEN. ER sagte ja auch zu jener Zeit zu mir: „Helene, das ist dein Weg, den musst du gehen.“ Und heute verstehe ich auch warum. Sonst würde ich ja die Menschen gar nicht können führen. Dies würde ich ja auch gar nicht so richtig verstehen und mitfühlen die Leiden, die sie tragen, auch die Ungerechtigkeit, auch die Trübsal, die Leiden.

Und der Geist gibt mir immer auch für die Leidenden eine Vision, dass ich sie kann trösten und sagen, der HERR hilft, ER steht uns bei, wohl nicht, so wie wir denken. Aber ER ist für uns da, greifbar nah. Und wenn es mal so weit ist, dass der Todesengel kommt, so hat der HERR schon gesprochen zu mir: „Wenn der Todesengel auf deine Schulter klopft und spricht: »Helene, komme mit.«, da zieht durch deine Seele ein großes Glück.“ Auch mein vorangegangener Bruder, ich hab mich gut mit ihm verstanden und er hat auch die Gesichte angenommen, er hat das fest geglaubt und ich habe furchtbar an diesem Bruder gehangen. Und er erscheint mir öfters. So ist er vor Kurzem erschienen, hat er gerufen über Stefan: „Stefan, ich hole meine Schwester ab. Das bedeutet aber für dich kein Grab. Wenn es so weit ist, dass deine Stunde gekommen ist, da verspreche ich dir, dass wir dich abholen. Da zieht ein solches Glücksgefühl durch deine Seele, das du noch nie verspürt hast in dem irdischen Leben.“

Wir können doch sehen, dass das geistige Leben etwas ganz Großartiges ist, liebe Geschwister. Und ER hat immer wieder Menschen erwählt, die da dürfen die Wahrheit sagen und die auch sehen das Licht und die auch sehen den HERRN, die auch sehen die Engel, die da sprechen. Das ist fast unfassbar in dieser Welt, dieses zu glauben. Mein Arzt sagte schon zur Zeit: „Wenn man sie nicht gesehen, nicht mit ihnen gesprochen, kann man es nicht glauben, dass es noch so was gibt.“ Ja, der HERR der ist da. Und ich habe oft großes Verlangen nach IHM. Und das Verlangen möchte ich, dass das in allen Herzen ist. Aber es sind nur Wenige. Ich weiß, ich war hoch im Licht, da sind aber nur ein paar Seelen heraufgekommen. Wir sollen uns bewähren, wir sollen den Willen GOTTES erfüllen auf dieser Erde, auch unser Leiden ziemlich ruhig und geduldig ertragen.

Auch wenn es in der Ehe schwer wird, wenn die Frau gequält wird, wenn es fast nicht mehr geht, steht ER hinter denen, die in Leiden stehen, und ER hilft ihnen über die Leiden hinaus. ER ist ja unser HERR. Und ER weiß ja alle Dinge. ER weiß auch, dass wir IHN lieben. Und ER hat ja SEIN Leben hingegeben für uns am Kreuz. Und die Predigten schließen ja alles auf. Wir fühlen die Kraft. Etliche Geschwister fühlen die Kraft und die Stärke. Sie können froh sein, dass die Kraft sie so berührt, dass sie das empfinden und spüren. Und wenn ER uns Krankheiten zulässt, müssen wir sie tragen, bis ER uns erlöst. Der Weg GOTTES ist ein schmaler Weg, denn ER ist nicht leicht zu gehen. Aber der HERR wird alles aufs Beste für uns versehen. ER zieht uns eben durch Schmerzen, durch Leiden, durch Ungerechtigkeiten, durch Verleumdung, durch Verfolgung, durch Verspottung. Es sind harte Wege. ER holt uns auch unsere Angehörigen fort. Auch meine Kinder hat ER fortgenommen.

Ich konnte trotzdem sagen: „HERR, es ist schon schwer, aber DEIN Wille geschehe, trotz alledem.“ Und ich möchte zu jedem sagen, erfüllet des HERRN Wille, es lohnt sich. Und nach diesem Leben beginnt ja erst für die SEINEN das wahre Leben. ER ist mir ja erschienen und hat die Worte gesagt: „Helene, nach diesem Leben beginnt für die MEINEN erst das wahre Leben. MEINE Helene wird überrascht sein, im Geiste zu leben. Aber du wirst dich gleich eingewöhnen.“

Das sind Worte, Lebensworte, wahre Worte. Die sollen wir uns beherzigen und sollen uns nicht fürchten. Im GEISTE GOTTES sehen wir ja das Licht. Der HERR kommt ja heute schon zu uns, in unser Beisammensein und erquickt uns, unseren Körper, unseren Geist. ER gibt immer wieder die Kraft. Wenn ich denke, ich kann die Stunde nicht abhalten, sage ich immer: „HERR, so wie DU es willst. Wenn DU willst, kann ich die Stunde abhalten.“

Und ER will immer doch, dass ich sie abhalte. Und da gibt ER mir die besondere Kraft, dass ich das kann. Aber wir Geschwister, wir hängen doch aneinander, wir lieben uns. Wir beten auch unseren HERRN an, der für uns verblutet ist am Stamme von Golgatha, am Stamme des Kreuzes. Das war ein furchtbarer Weg. Denken wir manchmal, wir können unser Los, unser Geschick nicht tragen? Der HERR fühlt auch mit uns. Aber ER weiß aber auch, wie Satan losschlägt auch in den Familien.

Das sind harte Wege, wenn der Ehepartner oder die Partnerin nicht zu dem Ehepartner und alles hält. Der HERR sagt: „Liebet euch untereinander und seid zärtlich auch zu euren Frauen.“ Die Frau hat es nicht verdient, dass man sie quält. Mein ganzes Leben war so. Ich denke immer daran, wie mein Mann die Stunde verboten hat, sagte er: „Ab heute sind hier keine Stunden mehr.“ Die Leute sind gekommen, ich hab mich aber nicht mit ihm aufgelegt, ich sagte kein Wort zu ihm. Da ist eine Frau zu ihm, die fest zu mir gestanden hat. Sie sagte: „Weißt du auch, was du machst? Wenn du die Stunde hier verbietest, da wirst du mal sehen, wie schnell du hier weg bist.“

Da hab ich den HERRN noch am gleichen Tag gesehen in dem Raum, wo der Heiland, die Figur ist. Und ER hat gesprochen zu ihm: „Halt, MEIN Freund. Keinen Schritt gehst du mehr weiter. Dein Einzug in MEIN geistiges Reich wird dir erschreckend werden; denn was hast du Helene bereitet an Trübsal auf Erden?“ Und kurze Zeit darauf hat ER ihn weggenommen von dieser Welt. Ich war froh, dass ich erlöst war. Das war furchtbar mit ihm unter einem Dach zu sein. Das war eine solche große Trübsal, die kein Mensch heute würde tragen. Sie würden alle fortlaufen. Aber der HERR sagt: „Das ist dein Weg, Helene, den musst du gehen.“ Das habe ich mir fest vorgehalten, diesen Weg auch zu gehen. Das war aber kein leichter Weg, er war schwer. Und als ER ihn fortgenommen hat, ist er mir erschienen. Sein Gesicht war schwarz, da sagte er: „Lene, leg mir doch deine Hand auf, dass es mir besser wird.“ Ich sagte zu ihm: „Nein, das kann ich nicht.“ Das würde ja durch meine Hand nicht besser. „Da muss ich den HERRN bitten. Du hast den HERRN schwer beleidigt. Die Stunde hast du abgeschlagen.“ Da habe ich den HERRN trotzdem gebeten: „HERR, stehe ihm doch bei.“ Nach ein paar Tagen bekomme ich eine Schauung. Mein Mann steht auf dem Weg, der HERR etwas abseits. Wo mein Mann war, war es dunkel, wo der HERR da war, alles Licht und Leben. Und ER sagte: „Die du gequält, getrieben bis in den Tod, sie bittet und fleht noch für dich. Ja, so ist Helene. So will auch ICH dich begnadigen. Ziehe hin in Frieden.“ Da streckte der HERR den Arm aus und da, wo er gestanden hat, da war auf einmal alles Licht. Da sah ich, wie er weinte vor Freude. „Aber“, sagte der HERR noch ein Wort, „die Teilstrecke des Weges schenke ICH dir nicht.“ Also der Läuterung entgeht der Geist, der Mensch nicht. Besser hier, wie Paulus sagt, beschnitten zu werden, als in der anderen Welt. Er hat ja gesagt, der Paulus: „Besser hier schneide, besser hier brenne, aber verschone mich in der Ewigkeit.“ So ist es, liebe Geschwister. Aber das war ein bitterer, harter Weg. Es ist mir mein Mann schon erschienen und hat mir gedankt. Mit meinem Sohn ist er erschienen, hat gedankt für das Licht, das der HERR ihm gegeben hat. Es wäre durch meine Gebete geschehen. Ich sagte nur zu ihm: „Ich bin froh, wenn ich dir nicht mehr begegne.“ Sagt er: „Du hast ja für mich gebetet.“ Ja, man denkt immer an die Schmerzen, an die Grausamkeit, man denkt immer an das Leid, was sie einem angetan habe. Im Grunde sind es ja eigentlich die Menschen nicht. Es ist Satan mit seinen Dämonen, der in die Menschen einzieht, die labil sind und töricht. Aber hören wir doch gerne SEIN Wort und erfüllen wir doch gerne die Liebe am Ort. Und legen wir kein falsches Zeugnis ab wider dieses Haus. Möchte der Geist euch alle warnen. Es sind etliche darunter, die machen gerne das Werk schwarz, ohne nachzudenken, ohne dass sie das Werk kennen. Aber der HERR hält das Werk fest, dass es ihr nicht an der Kraft gebricht. Drum leben wir, so wie der HERR es will und halten wir still. ER verlässt die SEINEN nicht, nein. ER kommt immer zur rechten Zeit. Für uns dauert es manchmal lange, bis ER eingreift. Für den HERRN gilt diese Zeit nicht, nur Ewigkeit. Trauen wir IHM aber felsenfest. Unser Hüter verlässt die SEINEN nicht. In diesem Geiste leben wir. Trotz Tod stehen wir doch auf und gehen in das Licht. So wie wir leben, so wird der Seelenzustand sein. Sind wir doch treu im HERRN.

Liebe Geschwister, wie tut das so weh, wenn man weiß, ER hat die göttliche Wahrheit gesprochen und sie haben IHN behandelt so scheußlich, so dreckig. Es war aber des HERREN Weg. Das können wir auf dieser Erde aber auch nicht fassen. Mit unserem Verstand ist es nicht möglich. Wenn wir im Geiste leben, wird uns manches verständlicher. Wenn wir im Lichte sind, sehen wir auch das große Licht, dass wir unseren Heiland auch erkennen, so wie ER in Wirklichkeit ist. Aber ER begegnet uns im Königskleid. ER ist angetan mit Herrlichkeit. ER ist unser großer Herr und Meister. ER hat SICH für uns alle eingesetzt. Hat ER SICH für die etwa auch eingesetzt, die sich da brüsten Wunder, wie gut sie sind?

Nein. Wir sollen uns bewusst sein, dass wir alle Menschen sind, die Fehler machen, dass keiner da ist, der von sich kann behaupten, unfehlbar zu sein oder wenn ich die Gesichte habe, wenn ich die Predigten empfange, dass ich sagen würde, ich bin eine Heilige. ER hat zwar zu mir gesagt: „ICH heilige MEIN Kind durch MEIN Wort und Bild.“ Aber das Wort ist heilig, die Visionen sind heilig. O lieber HERR, man muss das alles richtigstellen, den Menschen, wie es ist, wie es in Wirklichkeit ist. Die Heiligkeit erreicht keiner in dieser Zeit. Das hast DU SELBST gesagt. Wenn das Wort durchgeht, DEIN Wort, das ist dann wie ein elektrischer Strom, der dann in unserem Gesicht sich ausstrahlt und dass wir empfinden eine Wonne, eine Seligkeit schon in der Zeit. Lieber HERR, wir danken DIR für diese geistige Verbundenheit und wir wissen, dass DU hier in unserer Mitte bist. Unsere Augen sehen nicht das große Licht, die irdischen Augen nicht. Aber DU bist lebendig unter uns, gibst uns Kraft und Mut und DU bist uns immer treu und gut. DU nur kannst uns trösten, DU nur kannst uns erquicken und stärken. Nur durch DEIN Wort, das DU auch mir schenkst an diesem Ort. Aber mir nicht allein zur Freude, auch den Geschwistern, die das Wort gerne hören, gerne aufnehmen und es befolgen auf Erden. Lieber HERR, gib DU uns die Kraft, dass wir alle Schwierigkeiten überwinden in der Ruhe, in der Stille, dass wir nicht in Streit und Zank geraten, dass wir stille werden bei allen Angriffen; denn wir wissen ja, dass es der Fürst der Finsternis ist, der alles zerbricht, was ihm in die Hände gerät. Aber DU bist unser HERR, hast ja auch viel, viel durchgemacht. Wenn wir denken, unser Leiden packen wir nicht mehr, schauen wir auf DICH, auf DEIN heiliges Kreuz und sagen: „HERR, am Kreuz hast DU gehangen für unsere Schuld. Gib uns auch heute DEINE Kraft, dass wir leben in DEINER Gnadenhuld.“

AMEN

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