Ansprache vom 14.03.1998
Liebe Geschwister, hier ist die Quelle des Lebens. Der Durstige genieße dieses lebendige Wasser und überreiche Kraft wird ihm zuteil. Wo gehen wir hin, wenn wir beladen sind mit Sorgen, mit schwierigen Problemen? Ja, wohin? Zu JESUS unserem Freund, unserem Helfer in der größten Not. ER hat hier wirklich gelebt und gewohnt. Trotz aller großen Zeichen und Wunderwerke, die IHM keiner noch bisher konnte nachmachen, hat man IHN verstoßen, man hat IHN verworfen. Das Volk, das vorher ihm zujubelte, riefen etliche Tage später: „Kreuzige IHN!“
Aber das war SEIN Weg, der Weg zum Kreuz. Wie sagte Petrus, der Apostel: „Meister, das widerfahre Dir ja nicht.“ Wie sagte ER zu Petrus: „Satan gehe hinter mich. Du meinst, was menschlich, aber nicht, was göttlich, geistig ist. Dieses Leiden muss Ich erfüllen und vollbringen aus Liebe zu denen, die MIR gehorchen, die MIR nachgehen. Und wer MEIN Wort hört, der hat gegessen mit MIR das Mahl und wer das Wort erfüllt, der hat getrunken das Blut.“ Das Blut des Lammes JESU ist unsere Kraft, unsere Stärke.
Das Blut hat den Boden, den irdischen Boden ausgefüllt. ER ist gekommen, um uns mit der GOTTHEIT zu versöhnen, um uns später einzuführen in das Leben. Und ER sagt: „Nehmet es doch nicht schwer. Alle müssen ja den gleichen Weg gehen von hüben nach drüben.“ Der Leichnam fällt in das Grab, es ist das äußere Kleid. Aber der Geist, der im HERRN gelebt, der IHM, JESUS, nachgefolgt ist, der stirbt nicht, der geht nicht in den Tod, der steht auf zum neuen, geistigen Leben.
Eine Auferstehung im Geiste, im Licht. Das ist gesichert denen, die dem HERRN folgen in diesem Leben. Denken wir auch, dass wir nicht sollen mit den Fingern zeigen auf Andere, was die tun, was die Fehler gemacht haben und noch Fehler machen. Der HERR sagt: „Siehst du den Splitter in des Nächsten Auge und deinen Grundbalken erkennst du nicht. Schaffe zuerst den Grundbalken heraus und dann gehe zu deinem Freund und zu dem Nächsten und spreche in aller Liebe mit ihm, dass er den Splitter soll rausziehen.“
Denken wir immer an die Worte. Die Worte sind voll Geist, voll Licht, voll Leben, die ER auch heute an uns richtet in unser Leben. Wir sollen unserem HERRN folgen. Es brechen schwierige Probleme auf. Und die eigenen Hausgenossen, sie stellen sich auch gegen uns. Aber das ist in ihrer Torheit. Sie wissen nicht mehr.
Wir sollen uns untereinander aussprechen, wenn wir irgendwie bestürmt werden von Dämonen und Gewalten. Der HERR spricht: „Ihr habt es nicht zu tun mit Fleisch und Blut. Wisset, dass Satan, der Fürst der Hölle, nicht ruht. Ihr sehet es ja, was in dieser Welt alles ist. Eine totale Finsternis. Kinder bringen schon Kinder um. Wer ist es denn? Die Kinder sagen nachher, sie wollten es ja nicht. Aber das ist der Trieb, der Trieb von Satan, von den Dämonen und Gewalten, die sich in die Körper schon von Kindern schaffen und sie beeinflussen zu Mord, zu Totschlag, auch zu Sittlichkeitsverbrechen, zu Gewalttaten. Furchtbar ist dieses Leben. Für ein paar Groschenstücke werden alte Menschen geschlagen, sie werden gefoltert, ja, bis in den Tod. Satan spricht: „Ich bin der Gott dieser Welt.“ Das ist er ja auch. Er sagt: „Die Menschen folgen mir ja alle.“ Aber, liebe Geschwister, wir wollen ihm nicht folgen. Wir hören ja die Stimme unseres GOTTES, unseres HERRN. ER sagt: „Folget MIR nach!“ So wird uns werden lichter, heller Sonnentag. Wenn wir das Gebot der Liebe so schätzen und lieben, nehmen wir es auch nicht so schwer, wenn unsere Angehörigen fortgehen von hier. Es gibt ja ein Wiederfinden, es gibt ein Wiedersehen in Salems lichten Friedenshöhen. Ich weiß, früher kam ein Mann her, jahrelang kam er hierher. Und er nahm diese geistige Sachen so tief auf. Da sah ich, ehe er abberufen wurde, den Engel des HERRN, und er sagte: „So ruhig und so still, wie dieser Mann im Leben war, so geht er auch ein in das geistige Leben.“ Ein paar Tage später sagte ich zu ihm durch den Geist: „Und jetzt gehst du heim, dorthin, wo dir die schönsten Rosen blühen, nach Salems lichten Friedenshöhen.“ Zwei Tage darauf war er nicht mehr auf dieser Welt. Wir sollen leben gottgemäß und wir sollen uns untereinander verständigen, nicht mit leeren Worten. Einer höre den anderen gerne an. Auch wenn man es nicht gerne hört, denn die Wahrheit tut oft sehr weh. Die Wahrheit brennt, sie schneidet. Und das göttliche Wort, das schneidet auch und es brennt. Aber nur für die, die das Wort nicht wollen befolgen, aber ihnen zum Nachteil ihrer Seelen. Wir sollen hören und erfüllen, wir sollen uns freuen, dass der Geist hier Wohnung nimmt in dieser Hütte, in unseren Herzen und Seelen, dass ER zu uns spricht, uns führt und lenkt und leitet, so wie ER es will. Halten wir doch still. Und beten wir, wenn wir auch im Hades stehen, wenn wir durch diese Nöte, auch durch Trübsal gehen: „HERR, DIR vertrauen wir felsenfest. Gib Du uns die Kraft, dass wir standhalten, dass wir ruhig werden, uns auch nicht verteidigen. Mach DU die Sache für uns. Du machst es viel besser als wir. DEIN Wille geschehe für und für.“ So nehmet auf, liebe Geschwister, dieses Wort und folget dem HERRN nach, so wie ER es will. Halten wir in den Prüfungen still. Amen.
Wir danken DIR für DEIN Wort, für diese Kraft, die DU uns schenkst in dieser Weltnacht. Und wir wissen, uns geschieht nicht mehr. Was DU nicht zulässt, das geschieht uns nicht. Wir stehen unter DEINEM Schutz, unter DEINEM Schirm. Das hat sich schon oft bewiesen, die wunderbare Kraft und die Hilfe, wenn wir in Nöten und Schwierigkeiten gestanden haben. DU vertrittst uns in allen Dingen. DU bist unser HEILAND, der aussendet SEINE Engel uns zum Segen, uns zur Erquickung, uns zur Freude, die uns auch bewahren vor den ärgsten Gefahren. Wir sind nicht allein, nein. Es ist alles DEINE führende heilige Hand, so die Engel uns beistehen. Es ist alles die göttlich-geistige Kraft, die es schafft. Nur die Kraft erhält uns in unserem Leben. Was wäre das Leben ohne unseren lieben HERRN JESUS, was wäre es? Wie wären wir so arm, wenn ER SICH nicht würde neigen zu uns Menschen, wenn ER nicht würde sprechen in unsere Herzen und Seelen, wenn ER nicht würde Wohnung einnehmen in unseren Seelen. Wie wären wir so arm, so hilflos. So haben wir aber einen HERRN, der uns kennt und der uns auch beim Namen nennt, der uns auch die Tränen abwischt schon auf dieser Welt und der alles so führt, so wie ER es will. Lieber HERR, halten wir still. So wie DU es willst, so soll es sein. Bleibe bei uns immer und alle Zeit, bis Du uns abrufst in die Ewigkeit. Schütze uns vor den Gewalten der Finsternis, schütze uns vor dem Feind.
AMEN