Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 07.03.1998

Liebe Geschwister, der HERR führt und leitet auch bei uns die kleine Schar. Tretet alle an den Kreuzaltar, versöhnet und vereinigt euch mit eurem HERRN und Heiland, der so viel gewagt hat, der SEIN Leben hingegeben hat für SEINE gläubige Schar. Ja, ich sah IHN im Gesicht, in der Vision auch an den Gräbern stehen, die schon wie viele Jahre in ihrer Finsternis sind. Und ER sagte: „ICH habe MEIN Leben hingegeben für alle. Aber nur, so ihr glaubet, so ihr könnt Glauben aufbringen, werdet ihr einen Lichtstrahl erhalten. ICH habe auch MEIN Leben hingegeben für euch. Wenn ICH es will, stehet ihr auf. Aber nur im Glauben, im Vertrauen.“

Liebe Geschwister, ER gibt uns Gaben, ER gibt uns SEIN Wort, ER schenkt uns SEINE große Liebe, SEINE Sorgfalt am Diesseitsort. Und viele, die spotten und lachen, sie aber wissen es nicht, was hier läuft. Hier ist der Gnadenzug des HERRN. Und die Visionen sind wahr und echt. Was ER sagt, das stimmt, das ist wahr. Und ER allein kennt die Herzen. Wir kennen sie nicht, wenn ER uns nicht öffnet das Gesicht. Menschen lügen alle, alle Menschen lügen. Kein Mensch ist gut. Keiner kann mit dem Finger auf den Einen oder den Anderen weisen. Aber wenn wir hören SEIN Wort, da sollen wir doch die Gebote der Liebe einhalten am Ort und sollen auch ein jedes Wort wägen, was wir reden.

ER sagt: „Leget kein falsches Zeugnis ab wider den lieben Nächsten.“ Es gibt so viel Herzeleid, so viel Ungerechtigkeit, so viele Schmerzen; wohl durch das falsche Zeugnis ablegen, durch Lügen, durch Intrigen. Wohl, die Intrigen packt kein Mensch, die packt nur unser HERR. ER öffnet uns das Augenlicht, das geistige Augenlicht, dass wir auch erkennen, wer die Übeltäter sind. Aber ER sagt: „Ihr habt es auf dieser Welt nicht zu tun mit Fleisch und Blut. Betrachtet die Opfer eigentlich nicht, sondern die Dämonen, die in die Körper steigen und benutzen die Körper für ihren Zweck.“ Bewahret einander, liebe Geschwister, vor Herzeleid, denn kurz ist die Zeit, die ihr beisammen seid. Nachher gibt es ein Weinen, ein Wehklagen: „Hätten wir doch.“

Diese Zeit ist nur euch einmal gegeben. Und wer sich hier aufrafft zum HERRN und wer IHM nachfolgt und wer SEINE Worte hört, so spricht ER: „Wer MEIN Wort hört, hat gegessen MEIN Fleisch. Wer MEIN Wort erfüllt, hat getrunken MEIN Blut.“ So sind wir mit dem HERRN versöhnt und vereint, wenn wir auch die Nachfolge beachten und auch durchgehen in dieser Zeit. Und ER sagt auch zu allen denen, die zu leiden haben unter der Ungerechtigkeit: „Weinet nicht, MEINE Lieben, trauert nicht. Freuet euch und frohlocket, so sie euch hassen, so sie euch verleumden, so sie euch wehetun. Aber frohlocket. Der Himmel wird sich öffnen für die MEINEN.“

Wir gehen hier durch harte Schicksalsschläge. Aber der Feind schlägt. Der Feind ist der, der den Menschen die Ruhe wegnimmt, der da einsteigt in die labilen Herzen, in die labilen Seelen. Wenn wir aber unseren HERRN JESUS an- und aufnehmen, so verliert der Feind seine Macht, er verliert seine Kraft. Drum traget euer Geschick, liebe Geschwister, so wie es nun einmal ist und vertrauet ganz fest eurem HERRN JESUS CHRIST. ER greift ein, er hilft schon zur rechten Zeit und ER ist der HERR, von dem man sagen kann, ER verspätet sich nie. Nein, ER weiß immer, uns zur rechten Zeit zu trösten, zu stärken, zu erquicken.

Beten wir auch für die, die nur ein Opfer sind in des Feindes Händen, dass der HERR sie möge erleuchten und führen aus ihrer Nacht und dass sie auch einsehen, dass sie andere Menschen betrüben und dass sie ihnen wehtun in diesem Leben.

Auch mein Mann hat mir schwer zugesetzt in diesem Leben. Und als er fünfzehn Jahre verstorben war, sagte der GEIST zu mir: „Jetzt erst, Helene, nach fünfzehn Jahren, wird er im Spiegelbild seiner Seele erst erkennen, was für ein großes Leid er dir angetan hat.“ So ist das, liebe Geschwister. Die viel Leid säen, sie werden auch viel Unkraut ernten. Und sie wissen selbst nicht, dass sie dem Feind hörig sind. Sie denken noch wunder, wie gerecht sie dastehen in diesem Leben. Keiner ist gerecht wie nur der Eine, von dem man sagen kann, ER ist am Kreuze verblutet für uns alle. Das ist der eine Gerechte, der nie Fehler macht und nie Fehler gemacht hat. Ich habe schon viel müssen durchleiden, harte Schicksalsschläge. ER nahm auch meine Kinder fort, das erste Kind war achtzehn Monate, das zweite war achtundzwanzig Jahre. Ich erinnere mich, der Engel des HERRN erschien hier und er sagte zu meinem Sohn: „Du hast deinem Leben ein Ende gemacht. Du hast es deiner Mutter so schwer gemacht. Es kann aber Jahrzehnte dauern, bis du einen kleinen Lichtstrahl erhältst, es sei denn die Gebete deiner Mutter erweichen des HERREN Herz.“

Paar Tage darauf erschien mir wieder der Engel und er sagte: „Helene, weine nicht, Heinz stirbt nicht.“ Und gleich drauf ist er gestorben. Ich hab das gar nicht können so richtig verstehen die Vision, er sagte: „Heinz stirbt nicht.“ An dem Tag, an dem er verstorben war, es war ganz schnell gegangen. Der HERR sagte, ganz schnell holt ER ihn weg, ER lässt ihn mir so nicht. Da sagte ich: „HERR, jetzt hast DU mir alles fortgenommen, meinen Mann, meine Kinder, jetzt bin ich ganz allein. Aber DU machst keine Fehler. Es soll kein Vorwurf sein. HERR, DEIN Wille geschehe.“ Da hörte ich die Stimme von Heinz rufen: „Mama, hörst du mich?“

Dreimal rief er mich an. „Dann bete für mich.“ Dann erst verstand ich die Worte von dem Engel, als er sagte: „Heinz stirbt nicht.“ Das ist der zweite Tod. Im zweiten Tod liegen sie so viele, viele Jahre. Aus ihrer eigenen Kraft können sie sich nie erheben. Aber der Engel sagte: „Es sei denn die Gebete deiner Mutter erweichen des HERREN Herz.“ Liebe Geschwister, lernen wir von den Visionen, lernen wir von den Gaben unseres lebendigen HERRN, der uns alle zieht heute in SEIN Lebenskirchlein.

ER sagt: „ICH will lebendige Herzen, lebendige Seelen bewohnen. Ich will sie ausstatten zu Kapellen.“ Sind wir doch SEINER würdig und hoffen wir auf den HERRN, ER möge uns beistehen, auch bei allen Anfechtungen und Versuchungen des Feindes. ER möge uns beistehen, so wir gehen mitten durch die Hölle, mitten durch diese Qual; denn ER SELBST, der Gerechte, ging ja durch ein Feuermeer, durch die tiefste Finsternis, um uns Menschen zu erlösen. ER sagte ja auch: „Helene, ICH teile MEIN Reich mit dir. Sage es den Geschwistern, ich teile MEIN Reich auch mit den Geschwistern, die MIR nachfolgen in dieser Zeit.“ Liebe Geschwister, lernet vom HERRN. ER ist die lebendige Türe und niemand kommt an dieser Türe vorbei, niemand. Kein Verbrecher, keiner der Unrecht tut. Ich sah auch eine lange Straße. Es waren so viele Seelen auf dieser Straße. Da sah ich einen großen Engel. Und die Seelen wollten alle über die Grenzen und er sagte zu ihnen: „Keiner von Euch geht über die Grenze, ohne Beschneidung, ohne Fühlung, ohne Formung.“ Bedenken wir wie der HERR spricht: „Was ihr hier auf Erden säet, das werdet ihr auch ernten. Und wie die Bäume fallen, so bleiben sie auch liegen.“ Nur im HERRN werden wir siegen. Zehren wir doch alle, liebe Geschwister, an SEINER großen Liebe.

Lieber HERR, wir danken DIR für DEIN Wort. DU ziehst die Menschen heute schon an Dich, an DEIN heiliges Herz, das für uns verblutet ist auf Golgatha. Du bist der reine, heilige GEIST, der von SICH kann behaupten, heilig und unfehlbar zu sein. Wir alle erreichen die Heiligkeit nicht in dieser Zeit. DU bist der Allerheiligste, bist unser Erlöser, unser großer Messias, unser Heiland, der so viel gelitten hat. Und wie liegen wir DIR auch heute an DEINEM Herzen; DU könntest uns weder vergessen noch versäumen. DU wirst immer bei uns bleiben. Wohl geht es nicht nach unserem eigenen Willen, nach unseren eigenen Gedanken und Wünschen. Aber es muss ja alles so gehen, wie DU es willst. Gib DU uns auch die Kraft, dass wir standhalten in dieser kalten Winternacht. Und sei immer mit uns verbunden, allerheiligster HERR. Wir danken DIR auch für DEINE Engelschar, die uns begleiten, die uns auch bewahren vor den ärgsten Gefahren, die uns auch trösten, erquicken und laben. Es ist alles deine führende, heilige Hand. DEINE Kraft ist es, die uns ganz festhält in diesem Land. In einer Vision hast DU mir DEINEN Arm gegeben und sagtest: „Helene, ergreife fest MEINEN Arm. Sage es den Geschwistern allen, sie sollen das Gleiche tun.“ Hand, die uns gesucht hat, Blut, das uns erkauft, Gnade die uns freigemacht. Lob und Preis seien DEINER Liebesmacht. Lieber HERR, danke für alles; auch für die Beschneidung, auch die Formung. Danke auch, dass DU uns Menschen so sehr geliebt, dass DU DEIN Leben hingegeben auf Golgathas Höhe. Dessen wollen wir immer gedenken und uns in das Meer DEINER großen Liebe versenken.“

AMEN

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