Ansprache vom 21.02.1998
Lieber HERR, DU hast uns zusammengefügt in dieser kleinen Hütte. Ich weiß, dass DU da bist und dass DU uns nah bist und dass DU uns liebst. Lieber HERR, segne diese geistige Verbundenheit. Gib uns DEINEN Frieden in unsere Herzen und Seelen. Ihr Trauernden stillet eure Tränen und hemmet das Jammern, das Sehen. Wer möchte verzagen, erbeben. Das Grab ist das Tor zu dem Leben.
Liebe Geschwister, wir haben einen HERRN. In SEINEM GEISTE ist ER immer bei uns, immer dort, wo man auch betet. Die Menschen haben das Beten verlernt. Man geht zu Tisch, man geht vom Tisch ohne Beten. O selig Haus, wo man IHN aufgenommen hat, den wahren Seelenfreund HERRN JESUS CHRIST, wo unter allen Gästen, die da kommen, ER, der Allerliebste ist, wo alle Herzen IHM entgegen schlagen und alle freundlich auf IHN sehen, wo alle Lippen das Gebot erfragen und alle SEINES Winks gegenwärtig stehen. O selig Haus, wo man die Freude teilet, wo man bei keiner Freude DEINER vergisst. O selig Haus, wo DU HERR die Wunden heilest und DU unser Arzt und aller Tröster bist. Wo jeder einst sein Tagewerk vollendet, bis wir alle ziehen aus dorthin, wohin der Vater DICH gesendet ins schöne, herrliche Vaterhaus.
Liebe Geschwister, wir alle tragen ein Kreuz. Einer mehr als der Andere. Einer trägt wirklich einen großen Packen, der Andere einen kleinen Packen. Aber einer soll aber auch tragen des Anderen Lasten und Beschwerden. Mitdenkend, mitfühlend, mitleidend sein. Wir leben ja nicht uns selbst.
Wir sollen leben für unsere Angehörigen, leben für die, die um uns sind, die unsere Hilfe brauchen. Das eigene Ich muss vergehen. Es darf nichts auch an den Händen kleben. Was wir auf Erden auch säen, das werden wir auch ernten.
Wie reich ist die Frucht im Geiste. Was haben wir Freude, wenn wir reichlich hier auf Erden säen. ER sagt ja: „Was ihr säet, das werdet ihr ernten. Und wie die Bäume fallen, so bleiben sie auch liegen.“ Und wenn wir Schmerzen haben, wenn wir enttäuscht werden in diesem Leben, sogar von den eigenen Hausgenossen verstoßen, verworfen, sollen wir nicht verzagen. Wir sollen es aufnehmen als Prüfung. Der HERR gibt uns die Kraft, dass wir standhalten, dass wir durchhalten, auch in der Ruhe, in der Demut, in der Geduld. Mein Weg war ein harter Weg. Ich hab ihn durchgestanden, aber nur durch die Kraft des HERRN. Der Mensch selbst packt dieses Schwere aus sich nicht. Ich denke immer daran, als ich zum HERRN sagte: „HERR, diesen Weg kann ich nicht gehen, ich fürchte mich, er ist so hart.“ Da sagte ER: „Helene, den musst du gehen, das ist dein Weg. ICH aber stehe hinter dir mit MEINER Kraft.“ Und ER hat mich gestärkt und gekräftigt. Und so fließen auch die Gnaden und Gaben auch ein. So wie wir leben, so kommt auch der HERR zu uns. Wenn wir gewillt sind, die Nachfolge Christi, IHM nachzugehen, dieses Wort zu beachten, dann ist ER bei uns und ER sendet aus SEINE Engelschar, die uns beschützen, behüten und bewahren vor allen Gefahren, die uns auch trösten, erquicken und laben. Wir sind niemals allein. Die Engel des HERRN sind immer in unserer Nähe, immer bei uns. Dieser Tage sah ich zwei Engel und sie sagten: „Wir behüten unser Kind immer und stets.“ Und so sind auch die Engel bei denen, die dem HERRN folgen, die auch SEIN Wort gerne hören. Das Wort des HERRN ist nicht weichlich. Es ist wie ein zweischneidiges, scharfes Schwert. Wer kann das Wort hören, wer kann das Wort erfüllen? Gegner stoßen sich an SEINEM Worte. Aber Menschenlehren, die sind sanft und fein. Aber die Worte des HERRN, die sind manchmal sehr hart. Aber es lohnt sich, den Weg hier zu gehen. Und so begleiten uns auch die Engel. Sie werden sogar sichtbar, wenn es notwendig ist. Sie können sich sogar materialisieren, wenn sie darum bitten. Aber der HERR ist es wiederum in den Engeln. Die Kraft kommt nur vom HERRN. Und ER nannte immer SEINEN himmlischen Vater. Und dafür schlugen sie IHN ans Kreuz, so sie sagten: „ER lästert GOTT.“ ER SELBST ist ja der Sohn GOTTES. ER sagte damals: „Sie sind mit Blindheit geschlagen. Trotz sehender Augen sehen sie nicht das Licht, trotz hörender Ohren hören sie nicht, was der Geist spricht.“ Aber der GEIST ist lebendig. ER ist bei uns. ER hat damals ihnen versprochen, SEINEN Jüngern: „Weinet doch nicht, wenn ICH fortgehe; denn ICH bin doch bei euch alle Tage bis an euer Ende. ICH sende euch MEINEN HL. GEIST und ER wird euch führen in alle Wahrheit.“ Das ist ein wunderbares Wort. Und dieser GEIST ist auch heute bei uns am Diesseitsort und ER gibt uns auch die Kraft, dass wir unser Geschick ertragen in der Ruhe, in der Geduld, in der Demut, in der Sanftmut. ER ist der HERR. Und von IHM kommt die Kraft. Liebe Geschwister, wir wissen, dass wir nicht allein sind in unseren Stichen, in unseren Wehen und Schmerzen, was uns die eigenen Hausgenossen auch antuen.
Aber ER ist immer bei uns und ER tröstet, ER erquickt unsere Seelen durch SEIN lebendiges Wort, durch SEINE große Liebe am Ort. Wer hat denn eine solche Liebe, das ER SICH hingibt am Kreuz von Golgatha für die Menschen? JESUS. JESUS hat uns erlöst und IHN wollen wir verherrlichen in dieser Zeit, IHN anbeten. Wir treten allesamt an den Kreuzaltar und bitten: „HERR, gib DU uns die Kraft, dass wir tapfer durchstehen diese finstere Nacht, dass wir durchhalten die Gefahrenzone, bis DU uns abrufst in die Ewigkeit. Der Mensch aus sich packt es allein nicht. Ich sage immer: „Es ist die Kraft von oben, die Kraft des HERRN, die uns alle erhält auf diese Welt.“ Und fürchtet die Machenschaft nicht. Der HERR ist ja der, der euch wunderbar tröstet und stärkt in dieser eurer Wanderzeit. Und wenn der Eine oder der Andere abberufen wird, vergrämt euch nicht in das Herzeleid. Es tut weh, wenn unsere Lieben von uns gehen. Es tut weh, wenn unsere Freunde uns verlassen. Aber sie gehen ja heim, wenn sie einen lebendigen Glauben in sich tragen. Sie gehen ja Heim in das ewige Leben; denn der HERR sagte in einer Vision zu mir: „Helene, nach diesem Leben beginnt ja erst das wahre Leben für die MEINEN, die MIR nachfolgen auf Erden.“ Liebe Geschwister, seid frohen Mutes und freuet euch des lebendigen Wortes aus den Visionen, die euch gegeben werden zur Ein- und zur Aussicht. Freuet euch, ER ist unser Leben, ER ist unser Licht.
Lieber HERR, wir danken DIR für DEIN lebendiges Wort, auch für diese Strömung am Ort. Wir wissen, dass DU immer mit uns verbunden bist. Aber wir fühlen uns DIR gegenüber so unwert, so unwürdig. DU bist der Allerheiligste, der Allerreinste ohne Fehl. Und wir alle stehen vor DIR wie die kleinen Kinder. Müssen wir nicht unsere Gesichter noch verbergen, so wir DIR gar nicht so recht folgen, wie DU es möchtest. Gib DU die Kraft, dass wir die Geduld bewahren, auch bei den Anfechtungen der finsteren Macht. Wenn das auch noch so hart ist, wie DU es uns zulassest. DU gibst uns auch die Kraft, dass wir es auch schaffen. Wir wissen, DU allein bist der HERR, vor dem alle Knie sich beugen müssen im Himmel und auf Erden. DU sagst auch heute noch: „MIR ist gegeben alle Gewalt im Himmel, so wie auch hier auf der Erde.“ Das glauben wir fest. Und wir wissen, unser Heiland, unser Erlöser, unser Messias verlässt die SEINEN nicht. Und in diesem lebendigen Glauben sind wir Licht, o HERR, von DEINEM göttlich-geistigen Licht. HERR, erbarme DICH. Segne diese geistige Verbundenheit. Behalte die Geschwister in DEINER Fürsorge, in DEINER Liebe und Güte. DU bist die ewige Liebe.
AMEN