Ansprache vom 28.02.1998
Liebe Geschwister, der HERR ist da in unserer Mitte. SEIN GEIST leitet und führt und lenkt uns nach dem göttlichen, heiligen Willen. Wollen wir diesen Gnadenzug doch schätzen, wollen wir ihn lieben. Denkt man etwa, das Werk Helene sei altmodisch, so sie die negativen Dinge sagt und offenbart? So sie auch Anweisungen gibt, wie sie auch sollen wandeln. Es liegt an einem jeden Glied. Wie wir uns betten, so liegen wir. Wenn wir diese Worte achten und auch befolgen, so freut sich der HERR, dass man IHM vertraut. Wenn wir das aber nicht tun und wir gehen unseren eigenen Weg, wird der Feind uns schlagen, so wie er es will. Liebe Geschwister, der HERR ruft eindringlich: „Kommet her zu MIR alle, die ihr mühselig und beladen seid, ICH will euch erquicken.“ Selig die Menschen, die auf IHN bauen, die IHM fest vertrauen, trotz harter Stürme, trotz Gewittern, trotz der tiefen Dunkelheit. Ja, der Weg geht durch tiefe Dunkelheiten in das Licht. Aber selig die, die IHM vertrauen auch in der Trübsal, auch in den harten Prüfungen und sie nehmen diese Schmach auf sich, Verfolgung, Demütigung, Schläge. Der HERR lässt zu diese Gewalten der Finsternis. ER lässt sie zu, dass sie auch - diese Gewalten - Platz nehmen bei unseren Angehörigen. ER sagt ja: „Die eigenen Hausgenossen werden gerade euren größten Feinde sein. Aber wer nicht alles verlässt um meinetwillen, Vater, Mutter, Geschwister, wer nicht alles verlässt, der ist MEINER nicht wert.“ Nehmen wir die Gottesworte doch tief auf in unsere Seelen.
Manche sagen: „Das gibt es nicht, dass der HERR so spricht.“ Hier fließen keine Menschenworte, hier fließen ein die Gottesworte. ER hat mich erwählt, auf dass ich euch geben kann den Wortschatz des ewigen Lebens. Selig die, die das glauben. Wer möchte ihnen diesen Glauben rauben? Und wenn ihr auch wandelt im Todestal, so wisset ihr, dass der HERR mit SEINEN Engeln euch bewacht, dass euch nichts geschieht, wenn ER es nicht zulässt. Und wenn ER die Stürme zulässt, danket IHM auch für die Stürme, denn sie sind notwendig zu eurem Seelenfrieden, zu eurem Seelenheil. Schauet auf IHN, schauet auf JESUS. SEIN ganzer Weg war ein harter, bitterer Weg; besonders der Leidensweg. Und gedemütigt wurde ER von den Hohenpriestern und Pharisäern, gedemütigt bis zum Kreuz. ER sagte damals: „Mit sehenden Augen sehen sie nicht das große Licht; mit hörenden Ohren hören sie nicht, was der GEIST GOTTES spricht.“
ER sagte damals: „Ihr habet die großen Zeichen gesehen und deshalb werdet ihr auch gerichtet werden.“ Nämlich diese Zeichen, die JESUS erfüllt hat an den großen Wunderwerken, die konnte noch kein Mensch so erfüllen. Der himmlische Vater war in IHM. Sie sind eines Geistes Sohn, mit dem Vater verbunden, vereint. Was der Vater denkt, das denkt der Sohn. Was der Sohn denkt, das denkt der Vater. Und der Sohn hat uns alle erlöst, und zwar durch das kostbare Blut am Kreuz von Golgatha. Golgatha ist ein heiliger Ort für uns Christen. Wir wollen unseren HERRN anbeten, loben und preisen, besonders in diesem lebendigen Wort, das da fließt wie eine Brunnquelle am Diesseitsort. Lassen wir uns leiten von der Hand dessen, der uns erlöst hat. ER streckt auch heute SEINE heiligen, durchbohrten Hände aus, auch in diesem Haus und rufet: „Kommet her zu MIR und nehmet teil an MIR; MEINE Engel werden euch führen und lenken und leiten, sodass die Gegner sich wundern werden.“ So spricht der HERR. Seid füreinander, seid miteinander. Habet ihr Herzeleid? Liebe Geschwister, tröstet diese Geschwister, die viel Herzeleid haben und gebet ihnen Worte des Trostes, der Liebe. Seid untereinander ein Herz, ein Glied, eine Kette. ER sagt: „ICH bin der Leib und ihr sollt MEINE Glieder sein. Ihr sollet leuchten das Licht, das ich ausstrahle in dieses Heim. Bewahret auch einander vor Herzeleid; denn kurz ist diese Zeit. Und freuet euch einer jeglichen Kundgabe hier. Wisset, der HERR spricht. „Der Friede sei mit euch allen hier, MEIN Segen für und für.“
Lieber HERR, wir danken Dir so sehr für den großen Gnadenfluss, den DU uns sendest durch DEINEN HL. GEIST. DU sendest auch DEINE Engelschar, dass sie uns bewahren vor den ärgsten Gefahren, auf dass sie uns auch trösten, erquicken und laben. Und haben wir Leiden, haben wir Schmerzen, lässt DU sie zu, lässt DU die Hand des Bösen zu, lässt DU zu, dass Satans Engel uns schlagen, so hast DU einen tiefgeistigen Grund dabei. Wir glauben an DICH, heiliges Herz, weil DU die ewige Wahrheit bist. Wir lieben DICH, weil DU unendlich liebenswürdig bist. Und wir danken DIR für alles, auch für das Leid, auch für die Prüfungen. Es muss halt alles so sein. Du beschneidest die Reben. Und DU bist der lebendige Weinstock und wir die Rebzweige, so wir DIR Folge leisten, so wir auch nicht murren, nicht klagen. Wohl, DU sagst: „Verzaget nicht, wenn keine Hilfe erscheinet, wenn euch im Herzen jede Hoffnung flieht. Verzaget nicht, wenn alles mit euch weinet, euer HERR JESUS verlässt euch nicht.“ ER hält die Leidenden ganz fest. Es kommt so, wie DU es willst, lieber HERR. Und daran glauben wir fest, dass DU der Hüter unserer Seelen bist. DU hast DICH ja für uns hingegeben auf Golgathas Höhe.
Welch eine große Liebe, dass DU die Schmerzen getragen von der ganzen Welt; wohl, so sie sich zu DIR bekehren. Heute stehst Du noch an den Gräbern, bei denen, die DIR keinen Glauben schenken im Leben. DU hast immer noch Erbarmen und sagst: „ICH habe noch Erbarmen mit euch. Wenn ihr glaubet, werdet ihr auch befreit. ICH habe ja MEIN Leben hingegeben für alle.“ Es sind Seelen, die viele, viele Jahre in ihrem Zustand Finsternis leben. DU hast immer noch Erbarmen. „Aber selig“, sagst DU an den Menschen, „die an MICH fest glauben.“ Wir lassen uns diesen lebendigen Glauben nicht rauben. HERR, wir wissen, DU bist bei uns alle Tage, auch in unseren Wehen, auch in unseren Schmerzen, auch in unseren Prüfungen. DU lässt es zu. Gib DU auch die Kraft, dass wir standhalten. Und wir werden es schaffen durch DEINE heilige, durchbohrte Hand, die uns ganz festhält in diesem kalten Land. HERR, DEIN Wille geschehe. So wollen wir trotz allem beten; denn DU allein machst keine Fehler. DU bist unfehlbar in allen deinen Werken und der allerheiligste GOTT. Wir danken DIR für DEIN Wort. Sei immer mit uns vereint, allerheiligster HERR. Wir danken DIR auch für DEINE Engelschar, die uns so treu bewahren und mit uns gehen Tag für Tag, Stunde um Stunde, immer mit uns verbunden sind. Danke HERR. Und wir glauben es fest, dass DU uns auch aus der Trübsal herausführst, denn DU bist der Sieger, der Sieger auch von Golgatha. DICH wollen wir loben und preisen immerdar. Treten wir alle gemeinsam Hand in Hand an den Kreuzaltar, bitten IHN für SEINE besondere Kraft und Stärke, für SEINEN Schutz, für SEINEN Schirm. ER lässt uns nicht allein. ER ist ein treuer Hirte, der treu SEINE Schäfchen führt. ER weidet uns auf grüner Au, ER tränkt uns mit Himmelstau.
AMEN