Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 17.01.1998

Liebe Geschwister, fühlen wir die Gegenwart Gottes, des lebendigen Geistes. Es liegt an jedem einzelnen Glied, wie wir ihn an- und aufnehmen. Er ist ja da in seinem Geiste, fühl- und spürbar und nah. Und er beschützt uns und bewahrt uns vor dem Feinde. Er sendet aus seine Engelschar, und sie stehen uns treu zur Seite. Halten wir fest zueinander im Herrn. Menschen, die dem Haus nicht gut sind, die auch dem Werk falsch gesinnt sind, die werden bestraft werden. Sie strafen sich selbst. Denn der Herr kennt Helene und Helene kennt auch den Herrn. Er hat zu mir gesagt: „Ich habe sie alle bestraft, Helene, die dich verleumdet haben, die dir wehgetan haben in diesem Leben.“ Man erzählt auch. Man lässt sich bezahlen. Man nimmt Geld ab. Das Werk muss ja auch erhalten bleiben. Ich verlange gar nichts. Er sagt: „Wenn sie Dir was geben, nimm es, Helene. Sie geben es auch sonst aus. Sie füttern lieber Ratten und Mäuse, als dass sie Dir beistehen und dem Werk helfen.“

Es sind große Auslagen. Einige Geschwister fühlen, sind mitdenkend, mitfühlend, mitleidend. Denke ja keiner, dass ich sammle in meine Scheune. Der Herr weiß, dass ich nichts beanspruche, dass ich nichts will, dass ich überhaupt keinen Anspruch habe an die Materie. Sie ist mir so egal, aber die Materie braucht man in diesem Leben. Es geht hier nicht ab ohne. Aber redet kein wirres, dummes Zeug wider das Haus und wider das Werk.

Der Herr verwarnt euch. Haltet fest zu diesem Haus. Haltet fest zu Helene. Das ist ein hoher Gnadenzug, ihr gegeben ins Leben. Und an diesem Gnadenzug dürfet ihr alle zehren. Ihr geht nicht ungetröstet von dieser Stätte. Ja, ich ging durch ein Höllenmeer. Harte Wege waren immer für mich bestimmt. Aber ich danke dem Herrn auch heute noch dafür. Es musste so sein. Sonst würde ich die Geschwister, die Leid und Schmerzen haben, nicht verstehen. Ich könnte ihnen viel sagen, aber wenn ich selbst nicht den Weg gegangen wär, könnte ich nicht trösten, nicht beistehen. So bin ich mitdenkend, mitfühlend, mitleidend. Der Geist sagte: „Von außen, Helene, bist Du grob erscheinend, aber in Deinem Herzen bist Du ein Juwel.“

Der Herr kennt mich und er weiß, dass ich ihm diene. Wohlgemerkt, ich habe auch meine Fehler, auch meine Schwächen. Ich bitte ihn auch, dass er mir mehr Geduld gibt, dass er mich ruhiger werden lässt. Aber ich danke ihm auch für diese Krankheiten, die er mir schickt. Ich danke ihm für alles, für Leiden auch für die Freuden. Und wenn Geschwister mir zur Seite stehen, freue ich mich auch. Nur kann ich die Menschen kaum noch ertragen. Wenn man im Geiste so steht, und der Herr erscheint und die Engel erscheinen und sprechen mit mir, dann kann man die Menschen kaum noch ertragen. Aber ich schreibe das Wort aufs Papier und gebe es euch, auf dass ihr es verstehet, auf dass ihr es fasset, wie ihr sollet wandeln. Wandeln wir allezeit in Jesu Christo, unserem Herrn, und danken wir ihm für diesen hohen Gnadenzug. Der Herr sprach zu mir: „Helene, die Priester glauben dir diesen Gnadenhöhenzug nicht. Sie sagen, du spinnst, du fantasierst, du hast Wahnvorstellungen. Mache du dir nichts daraus.“ Ich halte mich fest am Arm des Herrn. Und daran könnt ihr auch zehren, am Arm des Herrn. Er reichte mir in einer Vision den Arm und er sagte: „Helene, greife fest meinen Arm. Sage den Geschwistern allen, die zu Dir kommen, sie sollen alle meinen Arm ergreifen.“ Den er ist der, der uns tröstet, der uns stärkt, der uns erquickt in dieser kalten Welt. Treten wir ein in das Gotteszelt. Er ist es, der uns auf dieser argen Welt erhält.

AMEN

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