Ansprache vom 24.01.1998
Liebe Geschwister, wer kann uns trösten, wer kann uns erquicken? Es ist der HERR. Der HERR sprach zu mir: „Helene, du kannst die Menschen trösten, so wie sie keiner kann trösten.“ Es ist aber der HERR, der die Menschen tröstet. Kein Mensch soll sich rühmen, außer dem HERRN. IHM allein gilt die Ehre, der Ruhm, die Anbetung. Denn wir alle sind erlöst, wir sind teuer erkauft durch das kostbar fließende Erlöserblut. Und das Blut hat diese Erde getränkt.
Selig sind die Menschen, die täglich, stündlich, minütlich sich mit IHM verbinden und vereinen. Sie können gewiss sein, dass der Schutz GOTTES auf ihren Häuptern ruht. ER lässt keinen ohne Tröstung von dannen gehen. Nein, das macht ER nicht. ER hört die Gebete. Ihr aber sollet nicht weinen, euch nicht vertiefen in den Seelenschmerz, wie es hier im Worte GOTTES steht: „Vertiefet euch nicht in das Leiden, in den Schmerz.“
Gewiss tut es uns Menschen weh, der Abschied. Aber im Geiste sind die Seelen ja bei uns, sie sehen uns, wohl, wenn sie im Licht stehen. Wir sehen sie zwar nicht, dennoch sind sie immer mit uns verbunden und sie stehen uns auch zur Seite und geben uns das Geleite. Und wenn es so weit ist, dass auch unsere Stunde naht, werden sie zugelassen zum Empfang für ihre Angehörigen. So zieht ein tiefes Glücksgefühl durch die Seele, wenn die Seelen kommen und holen die Angehörigen ab von dieser Welt. Möchten wir doch alle uns freuen auf das Geisteslichtesleben. Wir sind ja Licht vom ewigen Licht, so wir die Worte GOTTES in uns befestigen, auch danach leben und ankämpfen gegen Tod, Teufel und Hölle, ankämpfen gegen die Macht der Finsternis, gegen Versuchungskünste der schwarzen Macht. Das geschieht alles, alles durch diese schwarze Macht. O, ein großes Jammern erfüllt die ganze Erde. Kinder werden getötet, gebraucht. Der HERR lässt wohl das alles zu. Die Menschen haben den Glauben verloren, den Glauben an den einen lebendigen GOTT und HERRN, der für sie gelitten, gekämpft und gestritten, der die Sünden der Welt sühnte am Kreuzesstamm.
Denkt man nicht mehr daran? Wir glauben es, wir wissen, dass unser HERR JESUS auch hier bei uns in dieser Hütte ist. In SEINEM GEISTE ist ER uns immer nah. Und so wir SEINEN Namen preisen, IHM Ehre erweisen, freut der HERR SICH. Aber ER ist betrübt, so die Menschen doch einen schwachen Glauben haben. Liebe Geschwister, stillet die Tränen und wisset, dass auch die, die vorangegangen sind, unsere Lieben, dass sie auch betrübt sind, wenn wir ihnen so viel nachweinen. Es kommt doch die Stunde der Vereinigung, der Versöhnung, wo sie uns den Weg zeigen dürfen in das Licht, in das Leben. So mein Bruder erschienen ist, wie er sagte: „Es ist mir eine große Freude dich, meine Schwester, einführen zu dürfen in das Leben.“
Seelen erscheinen. Das ist doch eine große Liebe des HERRN, dass ER uns die Seelen zulässt. Wir sind getröstet durch sie. Sie kommen, sie geben uns zu verstehen, dass sie auch mit uns fühlen, dass sie auch mit uns beten. Und so viele Seelen eilen ins Verderben. Auch das jüdische Volk, das IHN nicht aufgenommen hat. Sie glauben wohl an GOTT-Vater, an den GOTT Abrahams, Isaaks, Jakobs, aber den Sohn, den Erlöser, den Messias, den stellen sie zurück, an den glauben sie nicht, dass ER wirklich gekommen ist und dass ER am Kreuze verblutet ist. Und das ist ihnen zum Verhängnis. Der Vater neigt SICH keineswegs zu den Menschen, die JESUS umgehen. ER ist der Weg, gehbar für uns alle. Und diesen Weg können wir nicht umgehen. Nur durch IHN werden wir in das Leben einziehen. Behaltet euch diese Worte recht gut und seid vor der Macht der Finsternis stets auf der Hut. Machet eure Sache gut; denn wir stehen in GOTTES Gnadenhut. Dieses Kind wird der HERR besonders behüten, beschützen, bewahren. (D U) Auch die Kinder, die hier im Raume sich befinden. ER wird die Hände über sie halten, denn ER liebt die Kinder immer noch so sehr, so wie ER es damals tat. „Lasst die Kleinen zu MIR kommen und wehret ihnen nicht. Sie sind Licht vom göttlichen Licht.“ Der HERR segnet alle Glieder hier. ER sagt: „MEINEN Frieden gebe ICH euch allen hier. ICH lebe in Helene und Helene lebt in MIR. MEINEN Frieden gebe ICH euch allen hier.“ Lieber HERR, wir danken DIR für diesen Gnadenstrom, den DU uns fühlen lässt in dieser Gemeinsamkeit in dieser kleinen Hütte. Wir sind alle Leben von DIR. DU bist der Weinstock, wir die Reben, so wir auch gute Früchte bringen. Wenn wir gute Früchte bringen, ist es wieder DEINE heilige, durchbohrte Hand, die uns ganz festhält in diesem kalten Land. Wir wissen DEINEN Schutz zu würdigen, lieber HERR. Wir wissen, uns geschieht nur das, was DU uns zulässt. DU willst aber auch, dass wir sollen gehen den Weg. DU sagst von DIR aus, DU bist der Weg: „ICH bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater, nur durch MICH.“ Wir wollen DEINE Worte uns tief einschreiben in unsere Seelengärten und wollen DICH auf dieser Welt loben, ehren und preisen. Denn wir alle sind nichts ohne DICH. Auch die Jünger, sie waren nichts ohne DICH. Sie haben aber Großes gewirkt und Großes getan. Aber durch DEINEN HL. GEIST der es werden lässt Licht und Leben auf dieser Erde, auf diesem Planeten. Sei immer mit uns verbunden allerheiligster HERR, immer mit uns vereint. Wir danken DIR für DEINE Engelschar, die uns stets zur Seite stehen auch in den Angriffen, auch in den Versuchungskünsten des Feindes. DU lässt wohl zu den Feind, auf dass wir uns sollen bewähren. DU lässt auch zu Leiden, Krankheiten und Schmerzen. Aber das dient alles zum Fortgang, zum Weiterleben unserer Seelen. Es ist nichts umsonst gegeben. DU willst uns nicht quälen. Nein, DU willst uns führen in das Leben. Gib DU die Kraft, dass wir es schaffen, lieber HERR. Allein vollbringen wir nicht viel, aber durch DEINE Kraft wird das große Wunder geschehen. Das große Licht dürfen wir sehen. Und in diesem Lichte dürfen wir unseren König sehen und erleben. Sei immer mit uns vereint. Lieber HERR schütze uns vor dem Feind.
AMEN