Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 10.01.1998

Lieber HERR, wir haben uns zusammengefunden in DEINEM heiligen Namen. Spreche DU DEIN großes Amen. So wie der HERR damals zuliess, dass die armen Kinder ermordet wurden, so ist es ja immer auf dieser Welt gewesen. Und so bleibt es auch. Kinder müssen leiden. Aber sie gehen ein in himmlische Freuden, auch in dem letzten Krieg. Arme Juden, auch die armen Kinder wurden hingemetzelt. Und die Furcht, die sie ausgestanden haben. Wir können so viele Dinge nicht verstehen, nicht begreifen. Aber ER, an IHM können wir uns festhalten an unserem HERRN JESUS. Von Anfang an war SEIN Weg hart, bitter und schwer. ER ging den grausamsten Weg aller Wege, die Kreuzigung. O wie wurde ER verschmäht, wie wurde ER gedemütigt. Und was ist heute? Lug und Trug und Schwindel. Sie wollen alle, auch diese Großen, diese Schriftgelehrten, GOTT dienen. Aber sie dienen nicht GOTT, sie dienen der Macht der Finsternis. Sie geben die Wahrheit nicht heraus. Das Wort GOTTES, das fehlt. Gerade durch das Wort wird man belehrt und der HERR führt uns ein durch SEIN Wort in das ewige Leben. Wenn das Wort fehlt, wenn nur Lug und Trug sind, an was soll man sich halten? Aber ER hat immer wieder Menschen erwählt, die SEIN Wort geben in vollen Zügen.

Aber sie werden auf dieser Welt verfolgt oder ganz auf die Seite geschoben. Sie gelten überhaupt nicht. Sie werden nicht verherrlicht. Wo Verherrlichung ist, da ist nicht der HERR JESUS CHRIST. Was war denn mit IHM? ER wurde auch nicht verherrlicht. ER wurde mit Füßen getreten, gestoßen, mit Peitschen geschlagen, gegeißelt, sodass das Fleisch an den Haken hängen blieb. Und für was? Weil ER die guten Werke übte, weil ER das Wort GOTTES offerierte in der Wahrheit, in der großen Gottesgüte, wurde ER hingerichtet bis in den Kreuzestod. Das war SEINE Ehre, das war SEINE Verherrlichung. Und alle, die so auf die Seite gestoßen werden, da spricht der HERR: „Freuet euch und frohlocket, so sie euch verfolgen, so sie euch verspotten, verhöhnen, so sie euch mit Füßen treten. Euer Lohn ist der Himmel.“

ER hat auch mir offeriert, dass ich eingehen darf in das Licht, dass ER das Reich teilt mit mir. Ihr wisset alle nicht, wie schwer und hart mein Weg war und noch ist. Es ist ein grenzenloser Urwald. Man denkt niemals da herauszukommen. Aber die Engel des HERRN, sie führen und leiten uns auf wunderbare Weise. Leidenswege sind GOTTES Wege. ER SELBST blieb ja nicht verschont. Ansonsten würden wir Ewigkeiten stehen in der Nacht. Wir kämen nie in das Licht. Wie manche die Götter verehren in dieser Zeit, die Menschen loben und preisen und verherrlichen, sie anbeten, da ist nichts dahinter. Da ist nicht der GOTTESGEIST. ER SELBST wurde verschmäht bis in den Kreuzestod. Schauen wir auf unseren HERRN JESUS. Wenn wir wollen ermüden, wenn wir denken «Wir packen diese Lasten, diese Trübsal nicht mehr» schauen wir auf unseren lieben HERRN. Wir stellen uns das bittere Leiden gar nicht so vor. Außer ER müsste es uns zeigen im Gesicht, in den Visionen. Aber wir sollen unser Kreuz tragen in der Geduld. Der Mensch packt es im Grunde nicht. Er stöhnt, er jammert, er klagt wegen Schmerzen, wegen der Ungerechtigkeit, wegen der Verleumdung, wegen der Falschheit. Und ER ging vor uns diesen Weg, diesen schrecklichen Weg. ER konnte SICH noch nicht auf SEINE eigenen Jünger verlassen. Auch sie sind hingefallen. Hätte ER sie nicht wieder aufgehoben, was wäre denn da geschehen? Und ER hat uns auch aufgehoben aus der Grabesgruft in das Licht, in das Leben.

Durch SEINE Lebensworte hält ER SEINE Hände über uns an diesem Gnadenort. Und ER sagt auch heute noch zu uns: „Weinet nicht, denn auch für die MEINEN habe ICH eine Stätte bereitet.“ Ja, ER hat eine Stätte bereitet für die, die IHM nachfolgen. ER sagt es ja, und was ER sagt, ist wahr. Und wenn ER sagt: „Nach diesem Leben beginnt erst das wahre Leben.“ Das ist das geistige Leben. Wenn wir im Lichte wandeln, wie ER im Lichte ist, dann werden wir erkennen, wie gut, wie treu unser Heiland ist. Die Stunde kommt, dass wir mit IHM zusammenkommen, wenn wir auf dieser Welt uns einfügen in das Lichtesgeistesleben. Liebe Geschwister, trauert auch nicht, weinet auch nicht, so eure Lieben fortgehen von hier, denn alle müssen den gleichen Weg gehen. Es heißt nur, wie wir leben auf Erden, so werden wir auch eingehen, entweder in die Lichteswelt oder in die Finsternis. Aber wir folgen unserem HERRN JESUS CHRIST. Und so gehen wir auch ein in die Gärten unseres HERRN. ER gibt uns die Kraft, die es schafft. Und den Frieden gibt ER uns in unser Herz, so wie ER es damals tat. ER sagte: „MEINEN Frieden gebe ICH euch. Nicht wie die Welt ihn gibt. Aber MEIN Friede, der erfrischt, der belebt, der gibt euch Kraft und Beistand. Und ICH werde mit euch sein bis an euer Ende und weit über das Ende hinaus.“ Der HERR zieht die SEINEN in das Vaterhaus.

Liebe Geschwister, loben wir GOIT, den HERRN, loben wir JESUS CHRISTUS, unseren großen Erlöser, unseren Messias, der uns heute noch weiter betreut durch SEINEN heiligen, lebendigen GEIST. Lieber HERR, wir danken DIR für DEINE große Liebe, für DEINE Sorgfalt und Güte. Gib das alles, was DU mir offenbarst, dass das alles noch kommt auf das Papier, dass alles durchgeht, dass die Menschen wissen, ohne DICH läuft gar nichts. Du bist auch heute noch da, gerade heute. DEIN HL. GEIST weht, wo ER IHN haben will. Und wir fühlen die Kraft, wir fühlen DEINE große Liebe und Stärke durch DEIN lebendiges Wort, dass da fließt wie eine Brunnquelle an diesem heiligen Ort. DU hast diesen Ort geheiligt durch DEIN Erscheinen, durch DEINE große Liebe, durch DEIN Erbarmen. DU hast uns erleuchtet durch DEIN Wort am Ort. Und so wir DIR folgen, wissen wir, dass DU DEINE Engel uns zur Seite stellst auf dieser Welt. Und wenn noch so viel Leid wird geschehen, aber DEINE Engel, sie halten Wache über uns, das wissen wir. Das haben wir auch oft erfahren, dass DEINE Engel uns stets zur Seite stehen, dass sie uns herausholen aus der Qual, dass sie uns zu trösten, zu lenken und zu leiten wissen bei allen Vorkommnissen dieses Lebens. Lieber HERR, wir danken DIR. Gib DU die Kraft, dass wir die Schwäche ablegen, die Fehler ablegen, was noch in uns steckt, dass wir DIR in aller Demut und Niedrigkeit nachfolgen, so wie DU es willst. HERR, DEIN Wille geschehe immer und alle Zeit. Wir wissen, DU hast uns gesegnet, DU hast uns gerufen beim Namen und DU sprichst auch DEIN großes Amen.

AMEN

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