Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 29.12.1997

Möchtet ihr Geschwister alle reden: „HERR, wie tut DEINE Rede unseren Seelen so gut. DU hast für uns gestritten, gelitten, gekämpft bis in den Tod am Kreuze. Wie bitter war das Los für DICH, o HERR.“ Aber DU hast alles Schwere hingenommen, auf dass DU heute redest: »Die MIR folgen, mit denen teile ICH MEIN geistiges Reich«.“ Und an das Reich glauben wir fest. Und wenn DU mir auch keine Visionen würdest zulassen, lieber HERR, würde ich es dennoch glauben. Aber DEIN Wort ist für uns unseres Fußes Leuchte und unseres Weges Zier.

Lieber HERR, wir bitten DICH sehr, halte uns ganz fest, dass es uns nie an der Kraft gebricht. Liebe Geschwister, der Feind ist immer um uns mit gar vielen Versuchungen, mit menschlichem Denken und menschlichem Wissen. Wir können nur trösten und erquicken, wenn wir die GOTTESWORTE in uns befestigen: „Folget MIR nach!“ Es geht nicht so nach unserem eigenen Willen, nach unserem eigenen Denken. Der HERR läutert die Seelen, die ER sehr liebt auf dieser Welt. Je lieber ER das Kind hat, je größer gibt ER die Lasten und dieses Schwere auf, aber ER gibt auch wieder die Kraft, es zu tragen. GOTTES Wege sind nicht der Menschen Wege, GOTTES Gedanken denken ganz anders ein als Menschen Gedanken.

Deshalb darf der Glaube niemals wanken. Habet ihr Leiden, habet ihr Schmerzen, traget es in dieser Gewissheit, dass der HERR euch läutert, dass ER euch formt; denn ER will euch ja gleich haben, ER will euch entgegenkommen. Drum lasset eure Lampen brennen. Strahlet die Lichter auch aus in diesem Erdenhaus. Fürchtet euch nicht und wisset, der HERR lenkt und leitet doch alles zu eurem Besten. Es kommt die Stunde, die Zeit, dann werdet ihr empfangen werden von einer Lichteswelt, gerade von denen, die durch die große Trübsal gingen. Die gingen durch Verfolgung, durch Tod, Teufel und Hölle. Aber sie haben es geschafft. Aber wohl mit der GOTTES Kraft. Drum seid standrecht, treu und fest und liebet euren HERRN aus dem ganzen Herzen.

Liebet auch euren Nächsten, so wie ihr euch selbst liebet. Habet Verstehen, Nachsehen, habet Mitgefühl, so wie der HERR es immer noch hat mit den Seelen, die noch in der Dunkelheit stehen. Es erbarmt IHN sehr. Und ER weint auch heute noch wegen der Herzenskälte, der Herzenshärte der Menschen. Das tut IHM heute noch weh. Wir aber wissen, wir können nicht hartherzig sein, weil in uns lebt der Geist des HERRN. ER strahlt in uns aus das Licht des Lebens. Und wir freuen uns aller Wege, dass ER für uns da ist, und dass ER uns nah ist und dass ER uns auch tröstet und erquicket zur rechten Zeit. Wohl beschneidet ER uns, wohl formt ER uns. Es ist, wie ER sagt: „ICH bin der lebendige Weinstock, ihr seid die Reben.“ Und die Reben brauchen die Formung, sie brauchen die Beschneidung. Und so lasset eure Lichter brennen bis in die Nacht und so wird die Nacht euch werden zum lichten, hellen Sonnentag auf geistiger Erden. Drum fürchtet die Machenschaft nicht. Bleibet fest in eurem HERRN JESUS CHRIST.

AMEN

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