Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 27.12.1997

Liebe Geschwister, das Wort GOTTES ist unseres Fußes Leuchte und unseres Weges Zier. ER stellt immer SEINE Lichtboten auf, besonders in diesem Haus und auch um das Haus. ER weiß die SEINEN zu beschützen, zu beschirmen, zu bewahren. Nur sind wir unvollkommen. Wenn wir Leiden und Schmerzen haben, kommen harte Stürme, brausen die Gewitter, sind wir wehleidig. Wir denken, wir packen das Geschick nicht. Aber der HERR beschneidet die Reben. ER sagt ja: „MEIN Vater ist der Weingärtner, ICH bin der lebendige Weinstock. Und die MEIN Wort hören, die es auch erfüllen, sind MEINE Reben, die ICH auch immer beschneide in dieser Zeit, auf dass sie reif werden, auf dass es eine reife Frucht wird in der Ewigkeit. Sind wir bereit, auch IHM die Dankbarkeit zu erweisen, wenn Satans Engel dürfen zuschlagen in so manchen Stürmen, in so manchen Krankheiten? Sind wir dazu bereit? Nein, wir sind nicht dazu so bereit. Wir klagen doch hier und da und sagen: „Ach, wie ist das alles so hart und so schwer. Das ist das, wo ich euch allen sage: „Ich bin nicht heilig.“

Wenn man heilig ist, trägt man das alles ganz anders, ganz ruhig, dass ein Anderer es gar nicht merkt. Ich gebe mir schon mühe, dass ich doch mehr ruhiger und ausgeglichener will sein unter euch Geschwistern. Aber die Kraft gibt der HERR. Wenn ich was erfülle, bin nicht ich es. Ich gebe mir nie die Ehre, den Ruhm. ER ist die Kraft, ER ist das Leben in mir. ER sendet aus SEINE Engelschar, dass sie auch euch behüten auf allen euren Wegen. Es geschieht euch nur, was ER zulässt. Die Hand des HERRN ist stets über den SEINEN. Ich bete auch immer: „HERR gib DU die Kraft, dass ich es schaffe und dass ich ruhiger, stiller werde.“

Die Ungeduld, die fasst mich so oft an, auch in den Stürmen, die ich erlebe. Ich bin auch angewiesen auf eure Gebete. Es soll keiner sagen: „Ich brauch' deine Gebete nicht.“ Das stimmt nicht. Wir sollen uns untereinander erhalten im Geiste, und auch ergänzen. Einer gebe dem Anderen Kraft, Beistand, viel Liebe und Verstehen. ER will den geistigen Wind. Und die Engel des HERRN sind erfreut, wenn die Geschwister füreinander sind. Leben wir doch nicht uns selbst. Leben wir doch für andere und bitten stets den HERRN, ER möge SEINE Hände nie von uns abwenden. Das wäre das größte Unglück. ER weinte schon vor jener Zeit wegen der Herzenshärte der Menschen, wegen der Unliebe. Und ER weint auch noch heute. Und wir wenden uns ab von denen, die hartherzig sind. Es waren harte Schulen, die ich durchgegangen bin. Aber es musste halt so sein dass ich weiß, ohne die Führung des HERRN liegen alle Menschen in einer gewissen Dunkelheit. Wenn man SEINEN GEIST nicht aufnimmt, nicht trägt, ist auch auf uns kein Verlass.

Nur wenn man den GEIST im Herzen trägt, dann ist schon Verlass. Aber ER ist es, ER lässt es werden, ER ist die geistige Sonne, die uns bestrahlt täglich, stündlich, minütlich, die uns auch neue Kraft erteilt in unserer großen Einsamkeit. Einsam sind wir, so die Menschen sich falsche Bilder machen von dieser Stätte hier. Einsam sind wir, so sie kalt an uns vorübergehen, so sie uns verleumden, verspotten, verhöhnen. Das ist die Gewalt des Bösen. Wie Satan schon zu mir sagte: „Ich werde dich schlagen.“ Das ist wieder diese Krankheit hier. Ich sagte aber: „So wie der HERR es will, so wie der HERR es zulässt, so trage ich es auch.“ Aber ich bitte wieder den HERRN für SEINE Kraft, dass ich ruhiger werde. Aus mir bin ich stets in letzter Zeit in Unruhe, in einer großen Ungeduld. Ich kämpfe aber dagegen an. ER hat doch SEINE Engel auch mir zur Seite gestellt und auch euch allen. Ein Heer von Engeln begleiten uns auf dieser Welt. Könnten wir die sehen, so würden wir vor Freude weinen, Freudentränen weinen. So sehr sind sie besorgt für uns. Aber unser Kreuz, unser Los, müssen wir tragen, so wie der HERR es will, auf dass wir immer mit SEINEM bitteren Leiden vereint und verbunden sind für die Zeit und für die Ewigkeit. ER hat uns durch das bittere, qualvolle Kreuzesleiden befreit. In einer Vision sagte ER: „Helene, das Paradies steht dir offen. ICH teile MEIN Reich mit dir. ICH teile MEIN Reich mit denen, die MIR nachgehen.“ Liebe Geschwister, geben wir uns Mühe. Wohl, mit unserer Kraft ist nicht viel geschafft. Aber ER verlangt von uns die Selbstüberwindung, die Selbstverleugnung. Auch wir müssen uns bemühen. So gibt ER uns SEINE Kraft, die alles Alte neu macht. Ja, ER ist unsere Kraft, ER ist die Allmacht. IHM sei Lob und Dank, dass ER uns öffnet das geistige Reich, so wir stets gehorsam sind und SEIN Wort hören, es erfüllen, so wir auch unsere Geschwister lieben, so wir auch gute Taten vollbringen. Es geschehe, o HERR, DEIN heiliger Wille. Amen. Lieber HERR, wir danken DIR für DEIN Wort, für die vielen Gnadenzüge an diesem Ort.

ICH danke DIR hauptsächlich auch für die Vision heute, so ich meinen Bruder durfte sehen. Er umarmte mich so innig. Er küsste mein ganzes Gesicht ab. Ich spürte ihn, eine Kraft ging aus von ihm und er sagte: „Wir sind verbunden in dieser Zeit, meine allerliebste Schwester, und die Verbindung halten wir aufrecht bis in die Ewigkeit.“ O, ich danke DIR, HERR, dass DU die Seelen zulassest. Und wir wissen, dass sie leben durch DEINE Kraft, die es schafft. Wir bewundern DEINE Kraft, o HERR, wir bewundern, überhaupt alles, was DU getan und was DU tust. DU bist der Allmächtige, der große HERR Himmels und der Erde, bist doch gekommen so demütig, so sanftmütig, so einfach, so schlicht. Du erwähltest schon den armen Stall von Bethlehem als DEINE Herberge. Eine Futterkrippe war DEIN Lager, DEIN Bett. Wie arm bist DU gekommen. Ja, das war die Vorsehung von DEINEM himmlischen Vater, auf dass die Menschen DICH gar nicht in dieser Armut aufgenommen, DICH gar nicht erkannten. Es soll uns heute sagen, dass wir uns sollen gerade denen erbarmen, die am Straßenrande liegen, dass wir auch an die Armen, an die Ärmsten denken, die doch an DICH glauben, auf DICH hoffen, auf DICH bauen.

Lieber HERR, segne alle Armen. Gib DU ihnen die Kraft, durchzuhalten. DU hast ein besseres Leben für die DEINEN hergerichtet, das Leben im Geiste, im Licht, in der Ewigkeit. DU sagst: „Die in Tränen säen, werden in Freuden ernten.“ DEIN Wort ist uns heilig. DEIN Wort ist die Brunnquelle, aus der wir dürfen schöpfen immer und auch verteilen. Danke, HERR, für den großen Gnadenzug, den DU mir gegeben auf Erden. DU sagst: „Was ICH dir verliehen, wird nie mehr so geschehen.“ DU weißt ja alles und DU wirst alles regeln. Wenn DU mich auch abziehst von dieser Welt, wirst DU alles doch wieder regeln und alles neu bestellen, so wie DU es willst, wie es DIR gefällt. DU allein machst keine Fehler, DU machst alles recht und gut. Wir bleiben, o HERR, in DEINER Hut. Und wir danken dir auch für unsere vorangegangenen Seelen, die im Lichte dürfen sein, die im Lichte stehen. DU sagst von DIR: „ICH bin das Licht der Welt. Wer MICH aufnimmt, ist Licht von MEINEM Licht, ist Leben von MEINEM Leben.“

HERR, vor DIR werden wir uns niederknien und DIR Dankbarkeit erweisen immer und alle Zeit, bis in die Ewigkeit. Der HERR segnet die Geschwister, die sehr besorgt sind für Helene. ER segnet die ganz besonders. Und ihr saget alle: „Es ist der HERR.“ Das ist gut so, dass ihr dem HERRN alle die Ehre gebet. ER ist es, der euch lenkt, ER ist es der euch führt und leitet, auf dass ihr IHM die Treue wahret. Es liegt IHM viel daran, das Werk festzuhalten, auch in den Leiden, in den Schmerzen. Es liegt IHM auch viel daran, wenn auch hier in dieser Runde Geschwister sind, die erkrankt sind, dass ihr alle sollet bitten und flehen. Und der HERR, ER erhört das Bitten und Flehen. So wie ER es macht, so ist es schon recht und gut. Sprechet allesamt: „HERR, wir stehen ja alle in DEINER Gnadenhut. DU allein bist gut.“

AMEN

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