Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 20.12.1997

Lieber HERR, DU hast uns zusammengeführt. Wir erinnern uns an die Krippe von Bethlehem, als DU den armen Hirten durch DEINE Engel die Frohe Botschaft gegeben in dieses Leben. Die Engel sagten zu den armen Hirten: „Fürchtet euch nicht. Ich verkündige euch eine große Freude, die allen Völkern zuteilwird, die an IHN glauben. Euch ist heute der HEILAND geboren, CHRISTUS, der HERR.“ Auch für uns, lieber HERR, sollst DU in unseren Herzen, in unseren Seelen leben. Wir wollen dich im Geiste und im Lichte aufnehmen, so wie die Hirten DICH aufgenommen, wie sie durften DICH sehen im kleinen Kind von Bethlehem in dem armen Stall und in der harten Futterkrippe. Sie erkannten ihren Erretter, sie erkannten ihren Heiland, auch in der Armut, gerade in der Niedrigkeit und Demut, weil das große Licht vom Himmel gekommen ist über sie und weil sie das Licht aufgenommen haben. Der HERR ist geboren.

Lieber HERR, schließe uns ein in DEIN Herz, in DEIN großes Herz. DU hast ganz andere Gedanken wie wir Menschen, auch ganz andere Wege. Aber dennoch bitten wir DICH: „Halte uns ganz fest, dass es uns nie an der Kraft gebricht.“ Wir lieben DICH, lieber HERR, wir haben Verlangen nach DIR; denn alle sind belastet. Wir alle tragen auch ein Kreuz. Aber segne DU unser Kreuz. Segne DU das, was DU uns zulassest, dass wir nicht murren, dass wir nicht klagen, dass wir nicht jammern, dass wir geduldig unser Leiden, unsere Schmerzen ertragen in DEINEM heiligen Namen.

Liebe Geschwister, das Wort GOTTES ist unseres Fußes Leuchte und unseres Weges Zier. Danken wir dem HERRN, dass ER mir das Wort gibt in vollen Zügen. Einen reichen Gnadenschatz hat ER mir verliehen. ER sagte in einer Vision, indem ER mir erschienen ist: „Was ICH dir, Helene, verliehen, wird nie wieder geschehen. Auch du wirst ein Abbild sein MEINER Selbst.“ Das heißt, wir müssen gehen durch Verfolgung, durch Ehrabschneidung, durch Verhöhnung, Verspottung, durch Fußtritte, durch alles. Ich betete immer: „HERR, gib DU mir die Kraft, dass ich das alles kann ertragen.“

Ohne SEINE Kraft wäre es nicht möglich, diesen harten Berg, diesen steilen Berg auf Erden zu besteigen, zu gehen. Aber wir fühlen uns in unseren Leiden, in unseren Schmerzen, aber auch das, was wir durchmachen an Enttäuschung, mit unserem HEILAND sehr verbunden. Ich denke immer, wie ich auch damals dachte: „Ach, die Menschen halten fest zu mir, die gehen hier nicht von mir weg. Die geben mir Halt und Kraft“, da erschien ER und ER sagte: „Helene, die heute noch für dich stehen, sie drehen dir morgen schon den Rücken hin.“ Und so war es. ER geht vor uns allen her. ER hat dasselbe ja durchgemacht, sogar mit SEINEN eigenen Jüngern. Wer hat denn standgehalten? Keiner würde standhalten ohne SEINE Haltung, ohne SEINE Führung, ohne SEINE Kraft. ER ist das große Licht der Welt. Aber ER hat in mich hineingelegt ein Pflichtgefühl, auf dass ich meine Arbeit auch erfülle. Aber ER gibt mir die Kraft zum Gelingen.

Ich könnte die Arbeit nicht erfüllen, das wäre unmöglich. Aber ER ist die Kraft in mir. ER gibt auch euch Geschwistern diese Kraft. Vertrauet IHM nur felsenfest. ER ist unser HEILAND, ER ist unser ERLÖSER, ER ist unser heiliger, unfehlbarer Vater. ER kann SICH niemals irren. ER kann niemals fehlen, denn ER ist heilig, der allein heilige und der unfehlbare GEIST, der uns weiterleitet durch diesen großen Gnadenzug, den ER uns verliehen in dieser Zeit. Leben wir doch nicht uns selbst. Und was heißt Bethlehem? Bethlehem heißt, indem auch wir uns verbinden mit den Ärmsten der Armen, mit den armen Kindern, die da hungern und frieren und dürsten. Aber der HERR sagt: „Was ihr denen tut, das tut ihr mir, das habt ihr mir persönlich getan.“ Ein großes Wort am Ort. Bethlehem sollen wir erleben. Wir sollen ganz tief heruntergehen in das Elend und sollen helfen, wo es notwendig ist. Die armen Hirten durften das göttliche Kind wirklich sehen. Das war ein großer Gnadenzug, ihnen verliehen. Sie durften den großen HERRN Himmels und der Erde im Kinde von Bethlehem sehen. Und o Wunder der Nacht, der heiligen Nacht. Der HERR nahm Platz in dem armen Stall, wo das Vieh lagerte. Das Vieh gab die Wärme dem Menschensohn, was die Menschen IHM versagten. Liebe Geschwister, halten wir aber fest im HERRN. Und halten wir auch stand. Sind wir nicht so hin und her, heute so, morgen wieder anders. Bleiben wir ganz fest in der Liebe des HERRN verbunden und so werden auch diese geistigen Stunden klarer. Und die Sonne, die geistige Sonne leuchtet auch über dieser Hütte hier. Und die Engel des HERRN singen auch heute das Lied: „Ehre sei GOTT in der Höhe und Frieden allen Menschen auf Erden, die guten Willens sind.“ Liebe Geschwister, nehmet auf den geistigen Wind, nehmet auf die große Liebe des göttlichen Kindes, der heute im GEISTE hier unter uns Menschen verweilt und uns SEINE Kraft erteilt. Heil DIR, lieber HERR. DU hast es geschafft. DU hast es vollbracht, dass wir, so wir glauben und DIR vertrauen, dass wir dürfen eingehen in das große Licht. Wie können wir DIR je dankbar sein, großer HERR? Die Dankbarkeit können wir DIR nie erweisen. DU sagst aber nur ein Wort: „Folget MIR nach!“

Lieber HERR wir danken DIR für diese geistige Verbundenheit. DU gibst uns einen großen Trost in unser Leben. DEIN heiliger GEIST ist immer für uns da, greifbar nah. Wir spüren DEINE Kraft, DEINE große Liebe, die DU ausstrahlst in diese Hütte. DU sagst: „Wer diese Schwelle des Hauses betritt, MIR nachfolgt, MIR nachgehet, der ist MEIN und niemand wird euch MEINER Hand entreißen.“

Was DU bindest lieber HERR, das wird gebunden bleiben hier und auf geistiger Erden. Gib DU uns die Kraft, dass wir standhalten. Wir danken DIR auch für DEINE Engelschar. DU hast einem jeden Glied gegeben einen Engel. Billionen und abermals Billionen Engel stehen den Menschen zur Seite und geben ihnen das Geleite. Aber nur Wenige wissen es, dass DU der HERR bist, dass die Kraft von DIR ausgeht, auch die Kraft über DEINE Engelschar, die uns bewahren immerdar. DU bist die Kraft, DU bist das Leben, DU bist das Licht. Lieber HERR, erbarme DICH und gib uns auch die Kraft, dass wir alles Finstere meiden und dass wir gute Werke üben auf Erden und dass wir standhalten, ganz fest bleiben an deiner Hand. Ja, an deiner Hand fühlen wir uns so sicher, so geborgen in diesem kalten Land. Lieber HERR, wir danken DIR auch für DEINE Engelschar und bewahre DU uns auch vor dem Feind, vor aller Widrigkeit. Bewahre uns vor allen Übeln. Wir glauben DIR fest, weil DU der Hüter unserer Seelen bist. HERR, erbarme DICH.

AMEN

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