Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 21.03.1998

Wissen wir, liebe Geschwister, die Gnadenzüge zu schätzen? Selig, die diese Züge zu schätzen wissen. Sie werden auch diese Stelle festhalten, auch in den Prüfungen, auch in der Ungerechtigkeit, auch in der Falschheit. Es ist die Zeit gekommen, so der HERR spricht: „Es ist keine Liebe mehr unter den Menschen. Die Liebe ist bereits erkaltet.“ Aber das soll hier bei euch nicht sein. JESUS liebt euch und ER verlangt, dass ihr euch untereinander liebet und euch verständiget; wohl euch nicht verstreitet.

Aussprechen sollet ihr euch untereinander und den HERRN bitten für SEINE Sicht, für SEINE Kraft, für SEIN Licht, dass ihr euch wieder verbindet, wieder vereiniget. Bewahret die Liebe untereinander, denn sie ist das Größte. Wie sagte der HERR am Gnadentisch damals, als ER SEIN Brot verteilte an die Jünger: „Liebet einander!“ Und dasselbe Wort spricht ER auch heute; denn der Geist redet ja zu uns Menschen. Der Geist ist es, der lebendig ist und der uns auch SEINE Kraft schenkt in dieser argen, finsteren Welt. Und es kommt so, wie der HERR es will. Aber schützend hält ER SEINE Hände über SEINE Schar. Und so ihr Unrecht leidet, bittet den HERRN für SEINE Kraft, dass ihr stille werdet. Denn in der Ruhe fließt die Kraft GOTTES in eure Herzen und Seelen. Streitet euch nicht.

Wie sagte der HERR damals: „Und die eigenen Hausgenossen werden eure größten Feinde sein.“ Man kann sich auf niemanden verlassen, nur auf den HERRN. Und wen der HERR an SICH zieht, das sind Glieder an SEINEM Leibe. Und auf die kann man sich schon verlassen, wenn sie sich ganz festhalten am Leibe des HERRN. Es sind einige Glieder hier, die wirklich sich Mühe geben, dem Geiste nachzugehen. Gewiss ist es hart, durch diese Trübsal zu gehen, so man geht durch die Lügen, durch die Intrigen. Und die Intrigen packt der Mensch aus sich nicht. Das sind keine einfachen Lügen, das sind komplizierte Lügen. Aber der HERR packt sie und der HERR zeigt uns im Gesicht, wie ER so besorgt für SEINE Glieder ist.

Drum wandeln wir IHM doch nach, so wie ER es will und halten wir still. Und wenn wir zerbrechen an den Menschen, die uns einmal viel wert waren, die uns auch die Liebe versprochen haben, dass sie auch zu uns stehen bis ans Ende, bis an ihr Ende und sie brechen das Wort und sie brechen die Liebe am Ort, sollen wir aber ruhig sein und stille halten.

Wir sollen uns auf unseren HERRN verlassen, denn ein jeder erhält das, was ER verdient hat. ER sagt nicht umsonst: „Was ihr säet, das werdet ihr ernten. Wie die Bäume fallen, so bleiben sie auch liegen.“ Mit Beichten ist es nicht getan. Wer kann denn vergeben? Kein Mensch kann uns die Sünden vergeben, wie nur der HERR. Wird ER gefragt? Nein. Man fragt IHN nicht.

Man spricht die Absolution, aber das ist nicht so. Da kämen sie alle in das himmlische Reich. Durch die Absolution, durch ein kurzes Gebet, das sie sollen sprechen. Und dann machen sie wieder weiter in ihrer Sündhaftigkeit, in ihrer Verlogenheit und Schlechtigkeit. Das geht alles so weiter. Der HERR sagt: „Was ihr säet, das werdet ihr ernten.“ Viele möchten in den Boden versinken, wenn sie drüben stehen im Geiste, aber in der Dunkelheit. Sie schämen sich vor ihrem Seelenkleid, das da schwarz ist wie die Nacht. Liebe Geschwister, es kommt alles so, wie ER es will. Haltet euch ganz fest am Arm eures HERRN und ER lenkt und führt euch durch diese kalte Winternacht. ER hat SEINEN Engeln befohlen euch zu behüten, zu beschützen, zu bewahren, auch vor allen Gefahren. Euch kann nur geschehen, was der HERR euch zulässt, ein großes Wort am Ort. Selig, die im Schutze GOTTES wandeln. Sie werden von SEINEM Arm ganz festgehalten. Drum freuet euch der Gnade hier und lebet so, wie der HERR es will. Und ertraget euch untereinander, so wie der Eine oder der Andere ist. Es ist kein Mensch vollkommen, keiner kann sagen, dass er heilig ist. Wenn es auch in dieser Welt heißt, der heilige, unfehlbare Vater und so und so und so. Das ist nicht die Wahrheit. Die da ganz oben sitzen an der Spitze, die werden noch herunterfallen in die Grube. Der HERR war einfach, ER war arm, demütig. Wie sagte ER: „ICH bin demütig und sanftmütig von ganzem Herzen. Ahmet MIR nach in der Demut.“ ER ging überall hin. ER ging schon zu den Reichen, aber ER wendete sie um zum neuen Leben. Und sie gaben doch hin, alles hin, was sie hatten. Sie folgten dem HERRN. ER ging hin zu den Armen, gerade zu denen, die man mit Steinen beworfen hat. ER ging auch hin. Wie sagte ER damals zu SEINEN Jüngern: „ICH bleibe noch an dem Jakobsbrunnen. Geht ihr Speise einkaufen, ICH bleibe noch. ICH habe hier noch eine Speise zu genießen.“

Und ER wartete auf das Weib am Jakobsbrunnen. Sie war auch eine Sünderin. Und sie kam, um Wasser zu schöpfen. Aber der HERR hat auf sie gewartet. ER hat so schön mit ihr gesprochen: „O Weib, würdest du erkennen die Gabe und den HERRN, der zu dir würde sprechen, so würdest du ihn bitten für das Wasser.“ Sie sagte: „Ja HERR, womit willst du denn schöpfen?“ ER bereitete sie vor auf das geistige Leben. Und siehe, sie kam nur in der Abendstunde an den Brunnen. Die Menschen verachteten sie, sogar die Priester im Tempel jagten sie fort, als sie wollte beten. Aber ER hat auf sie gewartet. ER hat viel Liebe ihr gegeben. Sie empfand die Liebe in ihrem Herzen, in ihrer Seele. Wer kennt den HERRN schon, wer kennt IHN? Diese Liebe kann keiner in sich tragen, wie nur ER. ER geht gerade dorthin, die man verachtet, die man verwirft, da geht ER hin, die keine Namen tragen. ER hat zu dem Weib gesprochen: „ER vergibt ihr alles. Sie soll IHM nur nachfolgen.“ So sagt ER auch heute zu uns. Unsere Sünden sind vergeben mit dem Vermerk, dass wir auch nicht mehr zurückfallen in die alten Gewohnheiten. Wir sollen uns festhalten am Arm des HERRN. So sind wir gesegnet und wir werden bewahrt von SEINER starken, heiligen, durchbohrten Hand. Küssen wir im GEISTE SEINE heiligen Wunden, so werden wir alle auch gesunden. Dieses sind geistige, besinnliche Stunden. Freuet euch, dass ihr diese Worte dürfet vernehmen, denn es sind Worte aus dem geistigen, ewigen Leben. Amen.

Lieber HERR, wir danken DIR für diese geistige, besinnliche Stunde. Auch für die Kraft, die DU mir schenkst, dass ich den Gliedern kann dienen in DEINEM GEISTE hienieden. Danke HERR. Segne auch alle die Glieder, die hier diese Stätte betreten. Gib ihnen DEINEN Frieden. DU sagst ja: „ICH lebe in Helene, Helene lebt in MIR. MEINEN Frieden gebe ICH den Geschwistern allen hier.“ Ein großes Wort, lieber HERR. DU schließt uns auf das Licht des Lebens. DU gibst uns wunderbare Aufschlüsse, dass wir auch sehen den Weg, den wir gehen. Was wäre denn ohne diese Führung, ohne diese geistige Aufschlüsse? Wir würden ja gehen durch die Dunkelheit. So gibst DU uns ein großes Licht, einen großen Gnadenzug in unser Leben. Und wir wollen DIR von Herzen allesamt danken, lieber HERR, für dieses Geschenk, für DEIN Wort, das DU uns reichst am Ort. Du willst uns ganz ziehen in DEIN Leben. DU hast Freude, so wir unsere Lampen füllen mit dem Öl DEINES GEISTES. DU hast damals gegeben das Wort von den fünf klugen, von den fünf törichten Jungfrauen. Die Törichten hatten nicht gesammelt das Öl in ihre Lampen. Aber die Klugen, die sammelten das Öl und sie durften einziehen am Arm des Bräutigams in den himmlischen Saal. Es liegt an uns Menschen, lieber HERR, wie wir unser Leben hier gestalten, so wird es sein. Halte du uns ganz fest, auch in den Prüfungen, auch in den Leiden. Wir wissen, es wird alles besser werden, wenn wir Dir fest vertrauen auf Erden. Du hast auch mir schon oft geholfen, sehr oft. Wenn alles so in Dunkelheit war, gabst DU mir DEIN Licht, gabst mir eine wunderbare Tröstung. DEINE Engel haben mich getröstet und auch gesprochen zu mir, dass alles wieder besser wird. Dafür danke ich DIR, mein HERR. Liebe Geschwister, danken wir alle unserem HERRN, der hier anwesend in SEINEM GEISTE ist und uns nie verlässt, uns nie vergisst. Gelobt sei unser HERR JESUS CHRIST, gelobt und gepriesen sei SEIN großes Opferwerk in der Zeit, bis ER uns abruft in die Ewigkeit. Gelobt sei unser HERR.

AMEN

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