Das lebendige Wort

inspiriert durch den heiligen Geist

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Ansprache vom 07.02.1998

Liebe Geschwister, der Herr gibt uns seinen Segen in dieser Runde hier. Wir liegen ihm sehr am Herzen, gibt uns auch eine besondere Kraft. Selig die, die die Kraft Gottes dürfen verspüren. Der Herr ist mir auch heute wieder erschienen. Ja, wer da glaubt. Wer glaubt mir schon? Die Glieder glauben das, die wirklich bestrebt sind, dem Herrn nachzugehen, die auch wissen, hier redet kein Mensch. Die Worte redet der Geist, der unsre Herzen erleuchtet und erwärmt. Es ist der Geist des Lichtes, der uns wunderbar führt durch den hohen Gnadenzug. Er sagt ja zu mir: „Helene, was ich dir verliehen, wird nie mehr so geschehen.“ Manche denken, ich stelle mich hervor, ich stelle mich heraus. Ich gebe meinem Herrn die Ehre. Das weiß mein Herr. Er sagt auch: „Helene, du kannst die Menschen trösten, wie sie sonst niemand kann trösten, aber du weißt es auch, dass ich es bin.“ Ja, ich weiß es, dass dem Herrn allein die Ehre gebührt. Und keiner ist so würdig, dass der Herr erscheint und dass er auch tröstet, erquickt und dass er auch wunderbare Worte des Lebens gibt, Verheißungen und Offenbarungen.

Ich bin ein einfacher Mensch, aber gerade durch diese spricht ja der Herr. Soll ich sagen, er hat mich nicht auserwählt. Das kann ich ja gar nicht sagen. Er hat mich erwählt. Er sagt es mir ja. Und diese Sache kann man ja gar nicht geben nach menschlichem Ermessen. Die kann ja nur der Geist Gottes uns offenbaren und uns sagen. Er sagt: „Kommet alle her zu mir, für alle habe ich mein Blut hingegeben auf Golgathas Höhe, aber es kommen nur wenige und es werden nur wenige sein, die zur Erlösung streben, die mir nachfolgen.“ So spricht der Geist. Was wir hier säen, das werden wir auch ernten. Wie die Bäume fallen, so bleiben sie auch liegen. Wenn ich etlichen den Seelenzustand sage, dann sind sie beleidigt und sagen: „Das stimmt nicht.“ Ich aber sage. Das ist die Wahrheit. Der Geist lügt nicht. Es haben schon mehrere diese Worte ausgesprochen, aber ich halte mich fest an dieser geistigen Führung, weil sie wahr und echt ist.

Das Wort ist wahr, die Visionen sind wahr. Man muss auch das Negative annehmen und anholen, so wie das Positive, denn wir sind ja alle nicht gut. Wie sagte damals der Herr: „Kein Mensch ist gut, nur Gott allein.“ Wo liegt denn unsre Güte? Wenn der Herr uns nicht besonders würde führen, lenken und leiten, wären wir ja genauso wie die Welt, wie die Weltmenschen. Und wenn sie noch so viel bitten, wenn sie noch so viel in die Kirche gehen, noch so viel den Herrn anrufen, wenn sie aber kalt sind und fühlen nicht mit den Ärmsten der Armen und gehen an ihren Nöten und Sorgen vorüber, das sind keine Christen! Das sind Antichristen, aber keine Christen. Christen sind mitdenkend, mitfühlend, mitleidend.

Wir sind ja auf dieser Welt, dass wir dem Herrn folgen, so wie er es will. Er lenkt und leitet uns durch sein lebendiges Wort. Ich schreibe es immer noch auf das Papier, was ich bekomme durch den Geist des Lichtes. Und er erscheint mir, er tröstet mich. Er sagt mir auch offen, dass ich Freude habe, wenn ich einziehe in das geistige Reich. Ja, das ist mir wirklich eine Freude. Es kann mich nichts mehr erfreuen, was auf dieser Welt ist, außer wenn mir die Geschwister treu zur Seite stehen ohne Falsch, ohne Heimtücke, dass sie mit mir im Geiste gehen und auch mitdenken, mitfühlen, mitleiden, dass sie mir auch hilfreich zur Seite stehen. Drum sind wir doch miteinander verbunden mit unserm Herrn. Er allein ist der Herr. Er allein ist treu und gut, gehen wir doch ein in seine Gnadenhut. Und sind wir doch untereinander ein Herz, ein Glied, eine Kette, an dem Leibe verbunden, an unserm Herrn. Er sagt von sich: „Ich bin der Leib und die mir folgen, sind meine Glieder am Leibe.“ Aber er entfernt die Glieder, die nicht mit ihm gehen. Das sind Christen, die untereinander ein Herz und eine Seele sind, die sich verbinden und vereinen mit dem einen lebendigen Heiligen, der von sich allein behaupten kann, dass er allein heilig und unfehlbar ist. Wir sollen keine Menschen verehren, fühlen, ich bin es nicht, der da spricht; es ist mein Herr, der Geist Gottes, der mich leitet und lenkt. Und ich freue mich auf das Geschenk, einzuziehen in die geistige Welt. Wo andere Furcht und Schrecken haben, hat er mir die Offenbarung heute schon wieder gegeben: „Du gehst ein mit Freuden in mein geistiges Reich.“ Möchte er diese Worte auch zu euch sprechen, liebe Geschwister. Seid nicht nur Hörer des Wortes, sondern erfüllet auch den Sinn, was der Herr will. Und so die eigenen Hausgenossen euch bekämpfen, weil ihr den Weg zum Herrn gehet, freuet euch und frohlocket. Der Herr sagt: „So sie euch verfolgen, so sie euch verleumden, freuet euch, der Einzug wird herrlich werden in mein geistiges Reich. Denn ich teile mein Reich mit denen, die mir nachfolgen in diesem Leben.“ Gehen wir doch den Weg des Kampfes, wohl in der Stärkung aus Gottes Hand werden wir es schon schaffen, dass wir es packen, dass wir das Ziel erreichen, Glückseligkeit im Heiligen Geist.

AMEN

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